Parlamentarischer Ausschuss
Videoüberwachung um ein Jahr verlängert
Von einer möglichen Ausdehnung der überwachten Zonen ist keine Rede


Die Kameraüberwachung öffentlicher Plätze in der Hauptstadt wird um ein weiteres Jahr verlängert. Das teilte Innenminister Halsdorf dem parlamentarischen Ausschuss für innere Angelegenheit am Montagmorgen mit. Halsdorf betonte, dass er diese Entscheidung getroffen habe, nachdem auch der Polizeidirektor, der Generalstaatsanwalt und das hauptstädtische Präventionskomitee grünes Licht gaben.

Wie auf dem Internetportal des Parlaments zu lesen ist, sprach der Minister sich für die Überwachung von Risikozonen aus. Bislang hat die Polizei Kameras am hauptstädtischen Bahnhof, am Centre Aldringen, an der Kinnekswiss und am „Josy Barthel“-Stadion aufgestellt. Eine Ausdehnung der überwachten Zonen nicht geplant.
Einschätzung

Insgesamt schätzt der Minister das Luxemburger Videoüberwachung-System als "vernünftig" ein, im Vergleich zu dem was in Großbritannien und Frankreich praktiziert wird. Abschließend kritisierte Halsdorf die Veröffentlichung der "Association Luxembourgeoise de Criminologie", die in seinen Augen zu Kunfusionen geführt hat.