Ex-Weltmeister Guido Buchwald hatte zuletzt keine Gelegenheit ausgelassen, Stuttgarts Sportvorstand Horst Heldt zu kritisieren. Eine völlig verfehlte Transferpolitik warf er Heldt vor. Doch vor dem Champions-League-Kracher gegen den FC Sevilla schlug der zurück.

"Man muss das verstehen. Ich glaube, dass er aus einer gewissen Frustration spricht. Es tut mir auch leid, dass er keinen Trainerjob hat. Seine Kritik ist nicht nachvollziehbar. Mir ist aber auch egal, was er sagt", machte Heldt seinem Ärger im DSF Luft.

Buchwald daraufhin zu BILD: "Die Aussagen zeigen, dass Horst Heldt mit sachlicher Kritik nicht umgehen kann. Ich bin sicherlich nicht frustriert. Es geht mir nicht um einen Trainer- oder Managerjob, sondern um den VfB." Er habe sogar versucht, den Sportvorstand telefonisch zu erreichen, um ihn mit seinen Vorwürfen zu konfrontieren.

Buchwald legte sogar nochmal nach: "Es kann nicht sein, dass man zum Beispiel für Kuzmanovic acht Millionen Euro in die Hand nimmt."

Heldt polterte nun zurück: "Er hat mich nicht angerufen. Was er jetzt sagt, ist schlichtweg populistisch."

Buchwald und Heldt: Freunde werden die beiden wohl nicht mehr.