Google gegen Facebook Page oder Zuckerberg – wer ist der coolere Internet-Star?
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Es ist ein Machtkampf zwischen Giganten: Google und Facebook ringen um die Vorherrschaft in Netz!

Doch welcher der beiden Chefs der Internet-Unternehmen ist cooler, ist der WAHRE Internet-Star? Google-Gründer Larry Page oder Facebook-Gründer Mark Zuckerberg? Die Frage ist nicht leicht zu beantworten...

LARRY PAGE

Google-Gründer Larry Page sitzt wieder am Steuer seines Konzerns. Vor zehn Jahren wurde ihm mit Eric Schmidt als väterlicher Berater, ein Außenseiter vor die Nase gesetzt. Grund: Die Google-Investoren machten sich Sorgen, ob Page das rasant wachsende Unternehmen überhaupt führen kann.

Offenbar ist er jetzt, mit 37 Jahren, in der Lage dazu.

„Tägliche Aufsicht durch Erwachsene nicht mehr nötig“, twitterte der bisherige Chef Schmidt (55), kurz nachdem Google die Bombe platzen ließ.

Geboren wurde der Internet-Freak am 26. März 1973 in Michigan. Das Faible für Computer wurde ihm von seinen Eltern in die Wiege gelegt, beide unterrichteten an der Michigan State University Informatik.

In einem Interview erinnert er sich an seine Kindheit. „In unserem Haus herrschte eigentlich immer ein irres Durcheinander aus Computer-Teilen und irgendwelchen Magazinen.“ Er habe sich schon mit zwölf Jahren das Ziel gesetzt, irgendwann große Dinge zu erfinden.

Eine Legende: Page soll in jungen Jahren einen Drucker aus Lego-Steinen gebaut haben.

Computerinteressierte Kids gibt es viele – aber wer von ihnen wird schon zum „King of Search“ mit einem geschätzten Vermögen von aktuell 17,5 Milliarden Dollar?

Die magische Formel, auf der das heutige Milliardengeschäft Google aufbaut, fand er zusammen mit Sergej Brin nach deren Begegnung 1995.

Google-Kenner sagen, dass von den beiden Gründern Page schon immer eher den Hang erkennen ließ, das Unternehmen zu leiten. Dass Brin nun in der Rolle des „Chefvisionärs“ aufgehen soll, scheint diese These zu bestätigen.

Genauso wie Brin ist Page allerdings medienscheu und skandalfrei, sodass man nur wenig über den Tech-Milliardär weiß.

Das Gehalt, das sich Page und Co-Gründer Brin auszahlen, soll sich jährlich auf einen Dollar belaufen!

ABER: Page ist einer der Haupteigner von Google. Der inzwischen auf mehr als 200 Milliarden Dollar gestiegene Marktwert des Internetkonzerns hat Page und Brin längst zu Multimilliardären gemacht.

Einige interessante Details gibt es allerdings doch!

Sein Faible neben Google gehört der grünen Technologie. Page investiert in Windkraft und Elektrofahrzeuge. Seine Villa in Palo Alto soll vollkommen ökologisch gebaut worden sein, berichten örtliche Medien. Einblicke? Fehlanzeige!

Page hat einen Hang zum Maritimen.

Im vergangenen Jahr kaufte sich der Workaholic eine 45-Millionen-Dollar-Jacht zum Ausspannen.

Das knapp 60 Meter lange, auf den Namen „Senses“ getaufte Boot hat insgesamt 10 Luxus-Kajüten an Bord, die allesamt von Star-Designer Philippe Starck eingerichtet wurden. Zu den weiteren Annehmlichkeiten zählen ein Hubschrauberlandeplatz und ein Jacuzzi. Eine 14-köpfige Crew kümmert sich um die Wünsche des Multimilliardärs und dessen Familie.

MARK ZUCKERBERG

Sein Unternehmen steht kurz vor dem Börsengang, sein eigenes Vermögen wird auf 7 Milliarden Euro geschätzt – aber er bleibt bescheiden. Die Rede ist von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg (26), der am 14. Mai 1984 in White Plains im US-Bundesstaat New York geboren wurde. Für ihn war 2010 eines der erfolgreichsten Jahre – bislang.

Das jüngste Unternehmen im Internet wächst weltweit am schnellsten. 2004 als Studentenprojekt an der Harvard-Universität gegründet, hat es heute rund 12 Millionen Nutzer in Deutschland und über 500 Millionen weltweit. Die Marke „Facebook“ ist 41 Milliarden Dollar wert. Facebook verdient Geld mit Werbung, die genau auf die Bedürfnisse der Nutzer zugeschnitten wird.

Facebook wäre demnach mehr wert als Internet- und Medienfirmen wie Ebay, Yahoo oder Time Warner – und damit auf Platz 100 der wertvollsten Unternehmen der Welt.

Ob in der kalifornischen Zentrale von Facebook deswegen die Korken knallen, bleibt allerdings mehr als fraglich. Bekanntlich feiert Zuckerberg eher zünftig – mit Bier. Ganz nach seinem Motto: Bescheiden lebt es sich leichter.

Immerhin, den Facebook-Chef – laut US-Magazin „Time“ Person des Jahres 2010 – könnte die neue Bewertung laut Bericht doppelt so reich machen wie bisher.

Klar ist auch: Facebook ist DIE schnellste Plattform im Netz, auf der man alle persönliche Information seinen Freunden bekannt geben kann, egal, wo man ist. Und egal, wo sich diese Information befindet. Die Diskussion um Datenschutz erwischt auch Facebook. Es ist gezwungen, mit den persönlichen Daten vorsichtiger umzugehen, die Weitergabe an Dritte stärker zu kontrollieren.

Das Geheimnis von Facebook: Trotz blitzschnellem Wachstum kaum Ausfälle, bietet immer neue, kostenlose Funktionen. Nutzer sind immer länger auf den Seiten. Auch als App auf Handys weit verbreitet, bisher aber keine eigenen Handys. Verstärkter Angriff auf Google durch neuen Kommunikations-Dienst (mit E-Mails).

Amerika liegt dem 26-Jährigen zu Füßen. Seine Geschichte, ein kleines Märchen: Harvard-Studium abgebrochen, Unternehmensgründung im zweiten Semester, mit 24 jüngster Selfmade-Milliardär. Heute steht er in der Forbes-Liste der Super-Reichen auf Platz 35 – vor Apple-Chef Steve Jobs (55).

Der Lockenkopf, der am liebsten in Jeans, T-Shirt und Badelatschen durchs Leben geht, verzichtet auf eine pompöse Villa in Beverly Hills, teure Luxus-Schlitten und Groupies am Swimmingpool. Mark Zuckerberg lebt bescheiden. Das Haus in Palo Alto (Kalifornien) – typisch amerikanisch, die nächsten Nachbarn nur ein paar Meter entfernt – ist gemietet. Die Einrichtung ist spartanisch. Nur ein großer Esstisch in der Wohnküche umringt mit lederbezogenen Stühlen macht ein bisschen Eindruck.

Das nächste große Facebook-Ziel ist der Börsengang. Bislang liegt das Projekt noch im Kühlfach. Der früheste Zeitpunkt wird mit 2012 angegeben. Analysten reiben sich bereits die Finger, die Aktien dürften ein absoluter Renner werden – für alle, die es sich leisten können.