Mysteriöser Mord auf Südsee-Insel DNA-Test beweist: Stefan R. zerstückelt und verbrannt

„Nach 3 Jahren endet die Reise der Baju mit dem tragischen Tod von Stefan. Er ist dort gestorben, wo er sein Leben lang immer gerne sein wollte. Die schrecklichen Umstände seines Todes berühren und schockieren uns. In tiefer Trauer. Die Familie."

Paris – Was die Familie von Stefan R. († 40) bereits vor zwei Tagen verkündete, ist jetzt auch offiziell traurige Gewissheit: Stefan R. ist tot. Dies ergab die DNA-Untersuchung der Knochenreste und Zähne, die an der Feuerstelle auf der Südsee-Insel Nuku Hiva gefunden wurden.

„Der in der Feuerstelle verbrannte Leichnam ist er“, sagte Staatsanwalt José Thorel.

Die Ergebnisse der DNA-Analyse liegen jetzt erst jetzt vor, da die Knochenreste und Zähne zur Untersuchung nach Paris geschickt wurden.

Der deutsche Abenteurer wurde auf der Südsee-Insel Nuku Hiva zerstückelt, sein mutmaßlicher Mörder Henri Haiti ist weiter auf der Flucht.

Obwohl die Polizei den 31-Jährigen mit einer 25 Mann starken Eliteeinheit jagt, hat sie noch keine heiße Spur vom mutmaßlichen Mörder. Die Polizei vermutet, dass sich der Jäger in den dicht bewachsenen Wäldern des Insel-Inneren versteckt.

„Es ist sehr schwierig, auf der Flucht zu sein. Der Druck ist sehr groß, besonders auf einer Insel. Früher oder später wird er sich ergeben“, sagte Thorel gegenüber der Zeitung „Tahiti Infos“.

Die Eltern von Stefan R. sollen sich heute auf die Reise nach Nuku Hiva gemacht haben, um den Ort zu sehen, an dem ihr Sohn umgebracht wurde.