RoterTeufel
29-02-2012, 16:07
Gewerkschaften fordern Ende der Sparpolitik
"Genug ist genug!"
Minister teilweise mit den Forderungen einverstanden
http://www.wort.lu/wort/assets/2012/fotogalerien/02/weilburg/fittosize_245_0_bd008ff28420aeaae73e0b0b0a6d77cb_p rotest_antony.jpeg
Gegen die Sparpolitik: Protest der Gewerkschaften vor dem Arbeitsministerium.
Rund 60 Gewerkschafter von OGBL, LCGB, Landesverband und Aleba haben vor dem Arbeitsministerium gegen die Sparpolitik in Luxemburg und Europa demonstriert. Sie übergaben Arbeitsminister Schmit und Sozialminister Di Bartolomeo eine Petition mit dem Titel "Genug ist genug".
Die Gewerkschaften forderten ein Ende der Austeritätspolitik in Luxemburg. So müssten die Arbeitnehmer viele Opfer bringen, um die Kosten der Euro-Schuldenkrise zu tragen, obwohl sie die Krise keineswegs verschuldet hätten.
In Luxemburg habe dies unter anderem zur Index-Modulation und zu nachteiligen Änderungen bei den Familienleistungen und bei der Elternzeit geführt. Die Gewerkschaften forderten zudem, das Niveau der Renten zu erhalten und setzten sich für mehr Rechte von Arbeitslosen ein. Diese sollten zum Beispiel besser vor einem Konkurs ihres Betriebs geschützt werden.
Die beiden LSAP-Minister, die die Petition entgegen nahmen, konnten den Forderungen der Gewerkschaften teilweise zustimmen. So sagte Mars Di Bartolomeo, die Sozialsysteme hätten sich in der Krise als stabilisierender Faktor herausgestellt. Jetzt gelte es, die Sozialversicherungen in einem guten Zustand an die nächste Generation weiterzugeben. Arbeitsminister Nicolas Schmit fügte hinzu, er halte den Kurs in Europa, soziale Sicherung zurückzufahren, für falsch. Niemand habe je beweisen können, dass ein Arbeitsrecht mit wenig Schutz für Beschäftigte zu mehr Arbeitsplätzen führe.
"Genug ist genug!"
Minister teilweise mit den Forderungen einverstanden
http://www.wort.lu/wort/assets/2012/fotogalerien/02/weilburg/fittosize_245_0_bd008ff28420aeaae73e0b0b0a6d77cb_p rotest_antony.jpeg
Gegen die Sparpolitik: Protest der Gewerkschaften vor dem Arbeitsministerium.
Rund 60 Gewerkschafter von OGBL, LCGB, Landesverband und Aleba haben vor dem Arbeitsministerium gegen die Sparpolitik in Luxemburg und Europa demonstriert. Sie übergaben Arbeitsminister Schmit und Sozialminister Di Bartolomeo eine Petition mit dem Titel "Genug ist genug".
Die Gewerkschaften forderten ein Ende der Austeritätspolitik in Luxemburg. So müssten die Arbeitnehmer viele Opfer bringen, um die Kosten der Euro-Schuldenkrise zu tragen, obwohl sie die Krise keineswegs verschuldet hätten.
In Luxemburg habe dies unter anderem zur Index-Modulation und zu nachteiligen Änderungen bei den Familienleistungen und bei der Elternzeit geführt. Die Gewerkschaften forderten zudem, das Niveau der Renten zu erhalten und setzten sich für mehr Rechte von Arbeitslosen ein. Diese sollten zum Beispiel besser vor einem Konkurs ihres Betriebs geschützt werden.
Die beiden LSAP-Minister, die die Petition entgegen nahmen, konnten den Forderungen der Gewerkschaften teilweise zustimmen. So sagte Mars Di Bartolomeo, die Sozialsysteme hätten sich in der Krise als stabilisierender Faktor herausgestellt. Jetzt gelte es, die Sozialversicherungen in einem guten Zustand an die nächste Generation weiterzugeben. Arbeitsminister Nicolas Schmit fügte hinzu, er halte den Kurs in Europa, soziale Sicherung zurückzufahren, für falsch. Niemand habe je beweisen können, dass ein Arbeitsrecht mit wenig Schutz für Beschäftigte zu mehr Arbeitsplätzen führe.