Gunther von Hagens Dr. Tod stellt diesen gerupften Bären in Berlin aus
Gaga oder genial? Ab 7. Mai im Postbahnhof

Der Pelz ist abgezogen, die Bauchdecke aufgeschnitten. Gestatten: DAS wird Berlins gruseligster Riesen-Teddy!

Vom 7. Mai bis zum 30. August zeigt „Dr. Tod“ Gunther von Hagens (64) seine „Körperwelten“-Ausstellung nach acht Jahren wieder in Berlin. Dafür schnippelt das Plastinations-Genie gerade in seinem chinesischen Labor an einem Bären!

„Dr. Tod“ zeigt das fast fertige Exponat exklusiv in BILD, sagt: „Ich fand Bären schon als Kind toll. Ein solches Tier zu plastinieren, ist schon lange ein Traum von mir. Passend zur Ausstellung in der Hauptstadt wird er als Berliner Bär hergerichtet, in der typischen Pose mit nach vorne gestreckten Pfoten.“

6500 Arbeitsstunden wurden dafür investiert: Der 2,30-Meter-Riese (250 Kilo) wurde mit 5000 Litern Aceton entwässert und mit 400 Kilo Silikonkautschuk entfettet.

Bis zur Eröffnung der Leichenschau im Postbahnhof am Ostbahnhof (Friedrichshain) wird‘s aber nichts. „Wir haben noch einiges zu tun, sind gerade in der letzten Phase bei der Feinpräparation und Härtung des Silikonkautschuks. Wir hoffen auf Ende Mai. Wenn der Zoll mitspielt...“

Bis dahin gibt‘s aber viele andere spannende Dinge zu sehen: Eine „nackte“ Frau auf einer Schaukel, ein Pärchen, das die bekannte „Titanic“-Filmszene nachstellt und einen Strauß – natürlich alles plastiniert.