Asamoah Darum will ich zu St. Pauli


Nach nur acht Kurzeinsätzen in der letzten Saison will Schalkes Kult-Kicker Gerald Asamoah (31) endlich wieder angreifen. In BILD erzählt er, warum Aufsteiger St. Pauli seine erste Wahl ist...

BILD: Ist der Wechsel auf den Kiez perfekt?

Asamoah: „Nein, noch ist es nicht definitiv klar. Im Moment hänge ich ein bisschen in der Luft. Trainer Felix Magath ist im Urlaub, ich habe noch nicht mit ihm gesprochen. Aber natürlich würde ich gerne nach St. Pauli.“

BILD: Weil Pauli der Party-Klub der Liga ist?

Asamoah: „Weil Pauli eine richtig gute Truppe hat, der Zusammenhalt super ist. Das Team unternimmt sehr viel zusammen, das gefällt mir...“

BILD: Ein Wechsel aus der Champions League in die Abstiegs-Zone...

Asamoah: „Jeder rechnet damit, dass St. Pauli sofort wieder absteigt. Es wäre auch mein erstes Mal gegen den Abstieg zu spielen. Das macht es ja so spannend.“

BILD: Kommt Ihre Familie mit nach Hamburg, wenn der Wechsel klappt?

Asamoah: „Natürlich! Angenommen ich würde ein, zwei Jahre bei Pauli spielen – da wäre ich ohne meine Frau Linda und meine drei Kinder ziemlich einsam. Und natürlich müsste auch Schwiegermama Cynthia mit. Ohne sie läuft bei den Asamoahs ja gar nichts...“

BILD: Würden Sie Ihr Haus in Marl verkaufen?

Asamoah: „Das behalte ich in jedem Fall. Schalke ist schließlich meine Heimat. Sollte es mit dem Pauli-Wechsel klappen, möchte ich trotzdem irgendwann zurück nach Gelsenkirchen.“

BILD: Sie betreiben das Café „C’Asia“ in Hamburg. Wirbeln Sie dort bald auch hinterm Tresen?

Asamoah (lacht): „Mein Partner Massi hat das ja schon groß verkündet. Er ist der Boss – wenn er es sagt, muss ich mir wohl bald die Schürze umbinden...“