Saibene: "Es ist mein absoluter Traumjob"

Interview mit dem Luxemburger Trainer des FC St. Gallen

Jeff Saibene hat den FC St. Gallen zurück ins Oberhaus des Schweizer Fußballs geführt, und bald könnte der Aufsteiger (aktuell Tabellendritter) sogar im Europacup spielen. Die Mannschaft des Luxemburger Trainers hat viele überrascht, ihn selbst allerdings nicht. Das Erfolgsrezept: Solide Arbeit, kluge Transfers und viel Harmonie.

Ist Ihnen der Erfolg in dieser Saison manchmal selbst ein bisschen unheimlich?

Jeff Saibene: "Zu Saisonbeginn wurden wir überall als potenzieller Absteiger gehandelt. Später, nach den guten Resultaten in den ersten Wochen, hieß es, das sei die Aufstiegseuphorie. Dann wurde uns für den Winter der totale Einbruch vorausgesagt. Jetzt sind drei Viertel der Saison gespielt, und wir sind zu 85 Prozent für die Europa League qualifiziert. Für mich ist es keine große Überraschung. Ich hatte Vertrauen in meine Mannschaft und war überzeugt, dass wir so um den fünften, sechsten Platz herum stehen könnten. Unser Ziel war und ist es, sich in der Super League zu etablieren und von der Rolle der Fahrstuhlmannschaft weg zu kommen. Der FC St. Gallen war in den vergangenen Jahren zweimal ab- und zweimal aufgestiegen"

Wie bewerten Sie die Saison Ihres Landsmanns Mario Mutsch?

Saibene: "Mario spielt konstant auf einem sehr hohen Niveau. Er passt genau in unser vorher erwähntes Wunschprofil eines Spielers. Er ist Teamplayer. St. Gallen ist eine Region, in der Kämpfertypen wie er besonders beliebt sind. Mario ist genau der Spieler, der hierher passt, und er erfüllt voll unsere Erwartungen. Ich hatte daran auch nie Zweifel."

Sie haben mal gesagt, die Schweiz sei Ihr Traumland. Haben Sie jetzt auch Ihren Traumjob?

Saibene: "Mit so einem Verein, in so einem Stadion, mit 15000 Zuschauern im Rücken so einen Erfolg zu haben, ist sicher nicht zu toppen. Ich hatte das Glück, so eine Chance zu bekommen. Aber im Nachhinein muss man sagen, dass ich sie auch genutzt habe. Im Moment ist es sicher mein absoluter Traumjob"

Das komplette Interview mit Jeff Saibene können Sie am Samstag im "Luxemburger Wort" lesen.