Mobilität
Neuer Park+Ride in der Nähe von Arlon geplant


Rund 40.000 belgische Belgier überqueren täglich die luxemburgische Grenze um im Großherzogtum ihrer Arbeit nachzugehen. Die Autobahn von und nach Arlon ist während der Stoßzeiten hoffnungslos überlastet.

Des weiteren gibt es immer wieder rund um den Bahnhof von Kleinbettingen Parkplatznot. Viele Grenzgänger stellen dort ihren Wagen ab, um dann mit dem Zug nach Luxemburg-Stadt zu fahren. Sie tun dies, da die Tickets in Luxemburg günstiger sind als in ihrem Heimatland.

Um das Problem zu entschärfen wird jetzt im Rahmen der MoDu Strategie darüber nachgedacht, einen Park+Ride-Parkplatz mit einer Kapazität von bis zu 10.000 Parkplätzen in Stockem, in der Nähe von Arlon zu bauen.

Nachhaltigkeitsminister François Bausch und Staatssekretär Camille Gira hatten am Donnerstag ein Gespräch mit dem Bürgermeister von Arlon, Vincent Magnus. Das P&R könnte auf dem Standort der Werkstätte der belgischen Bahn entstehen. Die SNCB bekommt nämlich eine neue Werkstatt, so dass dieses Grundstück demnächst zur Verfügung stehen könnte.

Luxemburg und Belgien sprechen sich auch dafür aus, die Tarife im öffentlichen Transport attraktiver zu gestalten und zu vereinheitlichen.