Pfadfinderlager Sabanqar
Hafenstadt mit 600 Piraten


Schätzungsweise rund 4 000 Besucher hatten am Sonntag den Weg nach „Sabanqar“ gefunden. Geboten wurden Spiele, Piratenatmosphäre sowie Speis und Trank. Die imaginäre Hafenstadt in Leudelingen-Bahnhof, die von Piraten bewohnt wird, war demnach fest in Händen von Schaulustigen. Bis zum 2. August leben hier rund 600 Pfadfinder, begleitet von 200 ehrenamtlichen Chefs und 150 ebenfalls ehrenamtlichen Helfern.

Geleitet wird das Lager vom Oberpiraten François Duhr. Auf die Frage, was ihn und seine 150 Helfer dazu bewegt, die Strapazen solch einer Mammutveranstaltung auf sich zu nehmen, antwortet der 38-Jährige: „Das mache ich aus voller Überzeugung. ‚Eemol Scout, ëmmer Scout’, für mich sind diese Worte kein leerer Spruch. Bei solch einer Organisation gibt es eine Menge Vorbereitungsarbeit, die erledigt werden muss, und ich bin immer froh, wenn ich danach sehe, dass alles nach Plan verlaufen ist. Dann ist die Reaktion der Jugendlichen die beste Entschädigung für alle Strapazen."