Entschärfer im Einsatz
Bombe stellt sich als Bauteil heraus


Im Konzer Stadtteil Karthaus (D) haben am späten Donnerstagmorgen Kanalbauarbeiter die Polizei alarmiert. Sie dachten, sie seien auf eine Bombe gestoßen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit handele es sich um ein Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg, hieß es zunächst bei der Bundespolizei in Trier.

Doch herbeigerufene Experten des Kampfmittelräumdienstes gaben Entwarnung, nachdem sie die vermeintliche Bombe weiter ausgegraben hatten: Bei dem Gegenstand handelt es sich um ein Teil der im Erdreich liegenden Versorgungsleitungen.

Die Zugstrecke war in dem betroffenen Bereich zunächst vorsorglich gesperrt worden. Züge der Linie 30 fielen zwischen Wasserbillig und Trier aus, teilten die CFL mit. Laut Polizei wurde diese Sperrung inzwischen aufgehoben. Auch der Straßenverkehr kann den Baustellenbereich wieder passieren.