Chinas Präsident verteidigt Internet-Kontrolle

Wuzhen – Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping hat die scharfe Internet-Kontrolle seines Landes verteidigt. Zum Auftakt der Welt-Internet-Konferenz der chinesischen Regierung am Sonntag in der ostchinesischen Stadt Wuzhen sagte der Präsident, dass China seine Tür zum weltweiten Netz offen halten wolle, aber dass Cyber-Souveränität wichtig für die Entwicklung des Internets sei. Hinter diesem Konzept steckt der Anspruch, dass jedes Land das Recht haben soll, sein Internet selbst zu verwalten, zu kontrollieren und zu zensieren. So sperrt China soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter, YouTube und Instagram, alle Googledienste wie Suche, Mail oder Maps oder auch die Online-Angebote der „New York Times“ oder des „Wall Street Journal“ und eine Vielzahl chinakritischer Webseiten.