Geldstrafe für überforderten Postboten




Ein Briefträger musste sich vor Gericht verantworten, weil er etwa 150 Zusendungen nicht ausgeliefert, sondern weggeschmissen hatte.

(SH/m.r.) - Eine neue Tour brachte einen ehemaligen Postboten Anfang Juli vor Gericht. Da er eigenen Aussagen zufolge überfordert war und die Straßen nicht fand, hatte er vergangenen Sommer etwa 150 Briefe nicht ausgeliefert - sondern in einen Mülleimer geworfen.
Im vergangenen Sommer riskierten einige Briefkästen nicht überzuquellen. Die Post kam nämlich nie an ihrer Zieladresse an.

Die Richter verurteilten den Mann nun zu einer Geldstrafe in Höhe von 1.000 Euro. Zudem muss er der Post einen symbolischen Euro als Entschädigung zahlen. Damit blieben sie unter dem von der Staatsanwaltschaft geforderten Strafmaß. Deren Vertreterin hatte eine zweimonatige Haftstrafe sowie eine angemessene Geldbuße gefordert.

Luxemburger Wort