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Roter.Teufel

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Polizei-Gewerkschaft über „Gewaltexzess“ bei Hertha-Spiel:
„Es ist abscheulich“


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Trübe Stimmung beim Spitzenspiel der 2. Liga zwischen Hertha und Schalke. Das lag allerdings nicht am durchaus ansehnlichen 0:0.

Aufgrund eines Vorfalls zwischen der Berliner Polizei und den Hertha-Ultras verließen diese die Ostkurve, wo die organisierten Fan-Gruppen der „alten Dame“ sonst ihr Team unterstützen. Die Schalker Fans solidarisierten sich mit den Berlinern.

Die Berliner Polizei veröffentlichte nach dem Spiel ein Statement auf „X“. Darin werden schwere Vorwürfe gegen die Berliner Fanszene erhoben: „Rund um das heutige Fußballspiel im Olympiastadion kam es bereits vor Spielanpfiff zu gewalttätigen Angriffen einzelner Fangruppen auf unsere Einsatzkräfte. Am Stadioneingang zur Ostkurve sollen Kollegen nach Beleidigungen von vermummten Fans u.a. mit Absperrgittern beworfen und mit Schlagwerkzeugen attackiert worden sein.“

21 Einsatzkräfte der Polizei verletzt!

Die Polizei setzte nach eigenen Angaben Pfefferspray ein, um unbeteiligte Zuschauer zu schützen. Weiter heißt es: „Nach aktuellem Stand wurden 21 Einsatzkräfte und 31 Fans verletzt. Der Sanitätsdienst des Veranstalters übernahm die Erstversorgung – vorwiegend wegen Atemwegs- und Augenreizungen.“

Außerdem wurden einige Ultras festgenommen, wegen des Verdachts der Beleidigung, der gefährlichen Körperverletzung und besonders schweren Landfriedensbruchs.

Auch der Landeschef der Gewerkschaft der Polizei, Stephan Weh, findet in einem Statement zu den Vorfällen klare Worte. Weh: „Es ist abscheulich, wie der eigentlich erfreuliche Anlass eines Fußball-Topspiels in der Hauptstadt zu einem derartigen Gewaltexzess ausartet, unsere Einsatzkräfte diffamiert und massiv angegriffen werden. Wir wünschen unseren mehr als 20 verletzten Kollegen alles Gute und hoffen, dass der Einsatz keine bleibenden Spuren hinterlässt. Hertha BSC hat in den letzten Jahren viele Maßnahmen ergriffen, um die Sicherheit im Stadion zu erhören. Der gestrige Abend zeigt, dass man sich darauf nicht ausruhen darf und wir in unserer Stadt zu Recht darüber diskutieren, Vereine mehr in die Verantwortung zu nehmen, um Gewaltsuchende von Stadien fernzuhalten.“

Ein Statement der Hertha wurde für den Sonntagvormittag angekündigt.

Bild Zeitung
 
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