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Notícias 11-Jähriger wegen Mordes angeklagt

Roter.Teufel

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Er soll seinen Bruder (5) getötet haben:
11-Jähriger wegen Mordes angeklagt


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Centennial (Colorado) – Elias Reliford wollte nur ein Nickerchen nach der Schule machen. Doch der 5-Jährige aus den USA wachte nie wieder auf – weil er von seinem 11 Jahre alten Bruder im Schlaf getötet worden sein soll. Davon ist die Staatsanwaltschaft von Arapahoe County überzeugt, weswegen sie das Kind wegen Mordes ersten Grades anklagt. Darüber berichtet unter anderem die „New York Post“.

Was war geschehen, an jenem unheilvollen Tag im März, als die Geschwister von der Schule im beschaulichen Centennial nach Hause kamen? Als sich Elias hinlegte und sein Bruder, dessen Name die Behörden aus jugendschutzrechtlichen Gründen nicht nennen, zum Hausaufgabenmachen verdonnert wurde?

So schätzt ein Verteidiger den Fall ein

Fragen, auf die es möglicherweise nie Antworten geben wird. Denn der Fall wird aller Voraussicht nach unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandelt. Vor allem, um den mutmaßlichen Täter zu schützen. Und dessen Familie, die nach Aussage einer Angehörigen gleich zwei Kinder verloren hat. Ein weiterer Grund für den Geheimprozess: Details der Tat würden angesichts der Schwere der Anklage „sehr beunruhigend“ sein, so Jeff Weeden, ein auf Jugendstrafrecht spezialisierter Verteidiger.

Es sei „äußerst ungewöhnlich“, dass ein 11-Jähriger wegen Mordes angeklagt werde, sagte der Jurist gegenüber der „New York Post“. Bei einem so jungen Kind müsse die Staatsanwaltschaft beweisen, dass das Kind „die Tötung beabsichtigt hat“. Wohingegen die Verteidigung argumentieren werde, dass der Angeklagte überhaupt nicht die nötige Reife für die Tat habe. Im Falle eines Schuldspruchs drohen dem mutmaßlichen Mörder bis zu sieben Jahre Haft. Aktuell sitzt das Kind in einem Jugendgefängnis ein.

Wie es der Familie von Elias geht

Seitens der Familie hat sich eine Großtante der Kinder geäußert. Dawn Myles sagte, Mutter, Vater und ein drittes Kind (12) „sind in keiner guten Verfassung“. Myles betonte das enge Verhältnis der beiden Geschwister: „Wenn man den einen Bruder sah, sah man immer auch den anderen.“ Elias sei viel draußen gewesen, habe Feuerwehr-Autos geliebt und gerne Streiche gespielt. Mit einer Gofundme-Spendenkampagne sollen die Beerdigungskosten gedeckt und den Hinterbliebenen ein neues Leben ermöglicht werden.

Bild Zeitung
 
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