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- Out 5, 2021
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„Tiefpunkt nun endgültig erreicht“:
77 Prozent weniger Starts von Neubauprojekten
Berlin – Die Zahl der Baustarts von Wohnprojekten ist seit 2022 und dem Jahresende 2025 um 77 Prozent gesunken. Die Folge: 2026 soll einen neuen Negativrekord aufstellen. Nur etwa 150.000 neue Wohnungen sollen in diesem Jahr fertiggestellt werden. Um die Wohnungsnot zu beenden, bräuchte es bis 2030 jedes Jahr mehr als 400.000 neue Wohnungen.
Insgesamt fehlen in Deutschland 1,4 Millionen Wohnungen. Branchenanalyst Bulwiengesa und der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) schlagen mit neuen Zahlen Alarm. Ihre Auswertung, die BILD exklusiv vorab vorliegt, zeigt: Die Zahl der Baustarts von Wohnprojekten ist zwischen dem Hochstand Ende 2022 und dem Jahresende 2025 um 77 Prozent gesunken („Development Monitor“)!
André Adami, Leiter für Wohnimmobilien bei bulwiengesa, erklärt: „Wir haben den Tiefpunkt nun endgültig erreicht. Zwar erwarten wir für 2025 nur etwa 180.000 und für 2026 lediglich rund 150.000 fertiggestellte Wohneinheiten im Neubau-Geschosswohnungsbau, doch die Marktaktivität zieht spürbar an.“
Damit liegen die neuen Zahlen noch unter bisherigen Schätzungen: Das ifo-Institut hatte für 2025 immerhin noch 205.000 neu gebaute Wohnungen, für 2026 noch 185.000 erwartet. Trotz zuletzt steigender Baugenehmigungen bleibt der Bauüberhang hoch. Viele genehmigte Wohnungen sind noch nicht fertiggestellt.
„2026 ist ein weiteres verlorenes Jahr“
Dirk Salewski (59), Präsident des Bundesverbands freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW), schlägt in BILD Alarm: „Wir haben in Deutschland ein riesiges Wohn-Problem! 2026 ist ein weiteres verlorenes Jahr für den Wohnungsbau.“ Mehr als neun Millionen Menschen fänden keine angemessene Wohnung. „Das ist sozialpolitischer Sprengstoff, der unsere Gesellschaft in den Grundfesten erschüttert“, warnt Salewski. „Wer weitere Eingriffe in die Mietpreisbildung plant, wird die Wohnungsnot noch verschärfen.“
Aber immerhin: Am Tiefpunkt kann es nur besser werden, die Trendwende sei in Sicht. Projektentwickler kaufen wieder Grundstücke und seien bereit, loszulegen, so André Adami. Ab 2027 sei wieder mit mehr neuen Wohnungen zu rechnen. „Die Daten für das 2. Halbjahr 2025 spiegeln einerseits das Ausmaß der vergangenen Krise wider, lassen aber andererseits Raum für Optimismus“, heißt es in der Mitteilun.
Bild Zeitung
77 Prozent weniger Starts von Neubauprojekten
Berlin – Die Zahl der Baustarts von Wohnprojekten ist seit 2022 und dem Jahresende 2025 um 77 Prozent gesunken. Die Folge: 2026 soll einen neuen Negativrekord aufstellen. Nur etwa 150.000 neue Wohnungen sollen in diesem Jahr fertiggestellt werden. Um die Wohnungsnot zu beenden, bräuchte es bis 2030 jedes Jahr mehr als 400.000 neue Wohnungen.
Insgesamt fehlen in Deutschland 1,4 Millionen Wohnungen. Branchenanalyst Bulwiengesa und der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) schlagen mit neuen Zahlen Alarm. Ihre Auswertung, die BILD exklusiv vorab vorliegt, zeigt: Die Zahl der Baustarts von Wohnprojekten ist zwischen dem Hochstand Ende 2022 und dem Jahresende 2025 um 77 Prozent gesunken („Development Monitor“)!
André Adami, Leiter für Wohnimmobilien bei bulwiengesa, erklärt: „Wir haben den Tiefpunkt nun endgültig erreicht. Zwar erwarten wir für 2025 nur etwa 180.000 und für 2026 lediglich rund 150.000 fertiggestellte Wohneinheiten im Neubau-Geschosswohnungsbau, doch die Marktaktivität zieht spürbar an.“
Damit liegen die neuen Zahlen noch unter bisherigen Schätzungen: Das ifo-Institut hatte für 2025 immerhin noch 205.000 neu gebaute Wohnungen, für 2026 noch 185.000 erwartet. Trotz zuletzt steigender Baugenehmigungen bleibt der Bauüberhang hoch. Viele genehmigte Wohnungen sind noch nicht fertiggestellt.
„2026 ist ein weiteres verlorenes Jahr“
Dirk Salewski (59), Präsident des Bundesverbands freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW), schlägt in BILD Alarm: „Wir haben in Deutschland ein riesiges Wohn-Problem! 2026 ist ein weiteres verlorenes Jahr für den Wohnungsbau.“ Mehr als neun Millionen Menschen fänden keine angemessene Wohnung. „Das ist sozialpolitischer Sprengstoff, der unsere Gesellschaft in den Grundfesten erschüttert“, warnt Salewski. „Wer weitere Eingriffe in die Mietpreisbildung plant, wird die Wohnungsnot noch verschärfen.“
Aber immerhin: Am Tiefpunkt kann es nur besser werden, die Trendwende sei in Sicht. Projektentwickler kaufen wieder Grundstücke und seien bereit, loszulegen, so André Adami. Ab 2027 sei wieder mit mehr neuen Wohnungen zu rechnen. „Die Daten für das 2. Halbjahr 2025 spiegeln einerseits das Ausmaß der vergangenen Krise wider, lassen aber andererseits Raum für Optimismus“, heißt es in der Mitteilun.
Bild Zeitung
