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- Out 5, 2021
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Heute tragen die Eltern ihren Domenico (2) zu Grabe:
Abschied vom Jungen mit dem „erfrorenen Herzen“
Ministerpräsidentin Meloni kommt
Neapel (Italien) – Am Mittwoch ist für Mama Patrizia noch mal ein besonders schwerer Tag: Sie muss ihren kleinen Sohn Domenico (2) in Nola bei Neapel beerdigen. Der Junge wartete im Krankenhaus in Neapel auf ein Spenderherz. Doch beim Transport kam das Organ mit Trockeneis in Berührung – und war dadurch für eine Transplantation unbrauchbar. Buchstäblich erfroren. Es gab keine zweite Chance für Domenico. Das Herz seiner Mama ist gebrochen.
Um 11 Uhr traf der Sarg am Dom ein – ein zutiefst emotionaler Moment. Der Konvoi aus Leichenwagen mit Polizeieskorte wurde von Menschen am Straßenrand mit Applaus empfangen. Als die Eltern die Kirche erreichten, flossen viele Tränen. Domenicos Vater trug den Sarg die Stufen zum Dom hinauf.
Schnell füllte sich das Gotteshaus mit Trauernden, die Abschied von dem kleinen Jungen nehmen wollten, der auf so tragische Weise viel zu früh sterben musste. Um 15.30 Uhr begann die Trauerfeier. Anschließend wurde der Sarg zu Grabe getragen.
Nach Angaben der Klinik hörte das Herz des Jungen am 21. Februar um 9.20 Uhr auf zu schlagen. Bereits zuvor hatten die behandelnden Ärzte sich gegen weitere lebensverlängernde Maßnahmen entschieden. Domenico war bis zuletzt an eine ECMO-Maschine angeschlossen, die Herz- und Lungenfunktion künstlich ersetzte.
Ministerpräsidentin Meloni kommt zur Trauerfeier
Der Todesfall hat nicht nur in Italien, sondern auch international Trauer und Entsetzen ausgelöst. Vor dem Dom von Nola standen zahlreiche Menschen, um dem kleinen Jungen die letzte Ehre zu erweisen.
Wie groß die Anteilnahme ist, zeigte die Anwesenheit von Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni (49), die trotz der angespannten internationalen Lage und dem Krieg im Nahen Osten zur Beerdigung anreiste. Sie traf um 14.50 Uhr ein.
Daneben stand der Erzbischof von Neapel, Kardinal Domenico Battaglia (63), der Mutter am Grab bei. Er hatte die Familie in den schweren Tagen begleitet und Domenico die Sterbesakramente erteilt.
Auch der Bürgermeister der Metropolregion Neapel, Gaetano Manfredi, war vor Ort. Er sagte gegenüber der Nachrichtenagentur Ansa: „Heute ist ein Tag der Trauer, eine Zeit, um der Familie beizustehen. Danach wird Zeit sein, die Fakten zu ermitteln.“
Herzzerreißend: Nach der Trauerzeremonie im Dom kam Domenicos Mutter heraus. Die Tränen laufen über ihr Gesicht. Man kann nur ahnen, wie groß ihr Schmerz in diesem Augenblick ist.
Bild Zeitung
Abschied vom Jungen mit dem „erfrorenen Herzen“
Ministerpräsidentin Meloni kommt
Neapel (Italien) – Am Mittwoch ist für Mama Patrizia noch mal ein besonders schwerer Tag: Sie muss ihren kleinen Sohn Domenico (2) in Nola bei Neapel beerdigen. Der Junge wartete im Krankenhaus in Neapel auf ein Spenderherz. Doch beim Transport kam das Organ mit Trockeneis in Berührung – und war dadurch für eine Transplantation unbrauchbar. Buchstäblich erfroren. Es gab keine zweite Chance für Domenico. Das Herz seiner Mama ist gebrochen.
Um 11 Uhr traf der Sarg am Dom ein – ein zutiefst emotionaler Moment. Der Konvoi aus Leichenwagen mit Polizeieskorte wurde von Menschen am Straßenrand mit Applaus empfangen. Als die Eltern die Kirche erreichten, flossen viele Tränen. Domenicos Vater trug den Sarg die Stufen zum Dom hinauf.
Schnell füllte sich das Gotteshaus mit Trauernden, die Abschied von dem kleinen Jungen nehmen wollten, der auf so tragische Weise viel zu früh sterben musste. Um 15.30 Uhr begann die Trauerfeier. Anschließend wurde der Sarg zu Grabe getragen.
Nach Angaben der Klinik hörte das Herz des Jungen am 21. Februar um 9.20 Uhr auf zu schlagen. Bereits zuvor hatten die behandelnden Ärzte sich gegen weitere lebensverlängernde Maßnahmen entschieden. Domenico war bis zuletzt an eine ECMO-Maschine angeschlossen, die Herz- und Lungenfunktion künstlich ersetzte.
Ministerpräsidentin Meloni kommt zur Trauerfeier
Der Todesfall hat nicht nur in Italien, sondern auch international Trauer und Entsetzen ausgelöst. Vor dem Dom von Nola standen zahlreiche Menschen, um dem kleinen Jungen die letzte Ehre zu erweisen.
Wie groß die Anteilnahme ist, zeigte die Anwesenheit von Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni (49), die trotz der angespannten internationalen Lage und dem Krieg im Nahen Osten zur Beerdigung anreiste. Sie traf um 14.50 Uhr ein.
Daneben stand der Erzbischof von Neapel, Kardinal Domenico Battaglia (63), der Mutter am Grab bei. Er hatte die Familie in den schweren Tagen begleitet und Domenico die Sterbesakramente erteilt.
Auch der Bürgermeister der Metropolregion Neapel, Gaetano Manfredi, war vor Ort. Er sagte gegenüber der Nachrichtenagentur Ansa: „Heute ist ein Tag der Trauer, eine Zeit, um der Familie beizustehen. Danach wird Zeit sein, die Fakten zu ermitteln.“
Herzzerreißend: Nach der Trauerzeremonie im Dom kam Domenicos Mutter heraus. Die Tränen laufen über ihr Gesicht. Man kann nur ahnen, wie groß ihr Schmerz in diesem Augenblick ist.
Bild Zeitung
