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Deutsche stark bei Prevc-Show:
Aufzugs-Chaos beim Neujahrsspringen


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Unsere Podiums-Hoffnungen leben weiter ...

Überflieger Domen Prevc (26/Slowenien) gewinnt nach dem Auftaktspringen der 74. Vierschanzentournee in Oberstdorf auch das Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen. Mit Sprüngen auf 143 und 141 Meter fliegt der Gesamtweltcupführende der Konkurrenz erneut locker davon. Auch unseren beiden Top-Springern Felix Hoffmann (28) und Philipp Raimund (25).

Die deutschen Tournee-Hoffnungen fliegen vor den Augen von Raimunds Mama Kathrin, Bruder Fabian und Hoffmanns Ehefrau Sophia beide zunächst auf 134 Meter, schnuppern so nach dem ersten Durchgang als 5. und 6. am Podium.

Der zweite Durchgang verzögert sich. Grund: mal wieder technische Probleme beim Aufzug an der Großen Olympiaschanze. Mit wenigen Minuten Verspätung und bei schwierigen Bedingungen springt Raimund auf 135 Meter. Hoffmann fliegt sogar auf starke 136 Meter.

Heißt: Hoffmann wird am Ende 6., Raimund 7. Damit lebt die Hoffnung auf eine deutsche Podiums-Platzierung in der Gesamtwertung weiter. Dort liegt Hoffmann auf Rang 4, Raimund auf Rang 6. Hoffmann hat 2,8 Meter Rückstand auf Stephan Embacher und Podiums-Platz 3.

Am Ende liegen beim Neujahrsspringen neben Prevc nur die Ösis Jan Hörl (141 und 131,5 Meter), Embacher (134 und 141, Meter) und der Japaner Ren Nikaido (137,5 und 138 Meter) vor unseren DSV-Adlern aus dem Team von Bundestrainer Stefan Horngacher. Auch der Japaner Ryoyu Kobayashi katapultiert sich bei guten Bedingungen mit seinem zweiten Sprung auf 141 Meter an Raimund und Hoffmann vorbei.

Skisprung-Deutschland wartet mittlerweile seit 24 Jahren auf einen Erfolg bei der Vierschanzentournee. Der letzte deutsche Tournee-Sieger war 2002 Sven Hannawald (51). Er schrieb Geschichte, als er als erster Adler überhaupt alle vier Springen gewinnen konnte. Dieses Kunststück könnte dieses Jahr auch Prevc gelingen. Denn der Super-Slowene fliegt in einer eigenen Liga, hat in der Gesamtwertung nun schon 19 Meter Vorsprung auf den Zweitplatzierten Jan Hörl.

Geiger und Wellinger scheitern im 1. Durchgang

Der dritte Deutsche im zweiten Durchgang: Pius Paschke. Mit einem Sprung über 126 Meter wirft er im deutschen Duell den fünfmaligen Skisprung-Weltmeister Karl Geiger (122,5 Meter) raus, wird am Ende 21. Olympiasieger Andreas Wellinger (124,5 Meter) und Ben Bayer (120,5 Meter) scheitern schon im ersten Durchgang.

Erneut zahlreiche Disqualifikationen

Disqualifiziert wird auch wieder: Diesmal erwischt es Ami Jason Colby, den Türken Fatih Arda Ipcioglu und erneut Timi Zajc (Slowenien), der schon nach Platz 2 in Oberstdorf disqualifiziert worden war. Zajc überschreitet die zulässige Schrittlänge diesmal sogar um vier Millimeter. Folge: Er ist für die letzten zwei Springen in Innsbruck (4.1.) und Bischofshofen (6.1.) gesperrt.

Weiter gehts am Samstag (14.30 Uhr) mit der Quali für das Springen in Innsbruck.

Bild Zeitung
 
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