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Notícias Baerbock warnt vor Fake-Pornos und Hass gegen Frauen

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Im EU-Parlament:
Baerbock warnt vor Fake-Pornos und Hass gegen Frauen

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Berlin – Ex-Außenministerin Annalena Baerbock warnt in einer Rede im EU-Parlament vor Hasskampagnen und Online-Gewalt gegen Frauen – und spricht damit ein Thema an, das sie auch persönlich betroffen hat. Baerbock betonte: 95 Prozent aller Online-Deepfakes seien nicht einvernehmliche pornografische Inhalte, 99 Prozent richteten sich gegen Frauen. Das sei kein Zufall, sondern „tief systematisch“.

Baerbock, inzwischen Präsidentin der UN-Generalversammlung, weiß, wovon sie spricht. Sie war 2021 im Wahlkampf und während ihrer Amtszeit selbst Ziel von Falschmeldungen und Schmutzkampagnen, hat auch sexuelle Belästigung erlebt:

• Im August 2024 wurde Baerbock eine Escort-Affäre mit einem nigerianischen Callboy angedichtet. Das Auswärtige Amt wies die Erzählung als „falsch, frei erfunden und völlig abstrus“ zurück und vermutete „russische Akteure“ als „Urheber oder Auftraggeber dieses Diffamierungsversuchs“.

• Im Sommer 2021 wurde über Soziale Medien und Messengerdienste ein angebliches Nacktbild von Baerbock verbreitet, daneben stand: „Ich war jung und brauchte das Geld“. Die Gezeigte war jedoch ein Erotikmodel, das ihr ähnlich sah. Baerbock thematisierte das gefälschte Bild später selbst: „Es täuschte vor, ich hätte mein Geld als Prostituierte verdient.“

Baerbock schlägt Alarm in Straßburg

In ihrer Rede im EU-Parlament ging die Ex-Außenministerin auch auf Kriege und Konflikte (Russland/Ukraine, Gaza, Sudan, Grönland) ein und erklärte, dass die internationale Ordnung nicht nur unter Druck stehe, sondern angegriffen werde. So mahnte Baerbock zur Entschlossenheit: „Die Wahrheit zu verteidigen ist kein Zuschauersport. Wir sind keine unbeteiligten Zuschauer, die den Luxus haben, tatenlos zuzusehen, während Ungerechtigkeiten geschehen … Schweigen ist eine Entscheidung. Untätigkeit ist eine Entscheidung“, betonte sie.

Das sei allerdings „leichter gesagt als getan – insbesondere, wenn man mit Erpressung oder Nötigung, Drohungen und Einschüchterung konfrontiert ist“, führte Baerbock weiter aus.

Sie übte auch Kritik an US-Präsident Donald Trump (79) und rügte dessen Annexions-Phantasien für Grönland sowie seine wiederholten Zoll-Drohungen – allerdings, ohne ihn beim Namen zu nennen. „Die Wahrheit zu verteidigen bedeutet, dass wir nicht über die Fakten verhandeln können.“ Laut Baerbock könne man nicht einfach gute Miene zum bösen Spiel machen, in der Hoffnung, dadurch Zöllen zu entgehen.

Bild Zeitung
 
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