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- Out 5, 2021
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Nach Doping-Vorwurf:
Biathletin bricht Schweigen über ihr Olympia-Drama
Sie ist nun bereit, sich zu äußern.
Das Schicksal der italienischen Biathletin Rebecca Passler (24) sorgte in der Sportwelt rund um die Olympischen Winterspiele 2026 für Aufsehen. Jetzt hat sie via Instagram erstmals einen Einblick in ihr Seelenleben gegeben. So schrieb sie in ihrem Post: „Es war das Schlimmste, was einem Sportler passieren kann. Ich war am Boden zerstört. Alles, wofür ich gearbeitet hatte, jeden einzelnen Tag, Monat und Jahr, um einen Traum zu verfolgen, schien in einem einzigen Moment zerstört zu sein.“
Hintergrund: Passler war am 26. Januar positiv auf den Wirkstoff Letrozol getestet und daraufhin vorläufig gesperrt worden. Ihre Mannschaft legte Einspruch ein. Während der erste abgelehnt wurde, wurde sie im zweiten Versuch freigesprochen. Passler konnte beweisen, dass die Einnahme oder die Kontamination unbeabsichtigt stattfand. Ihre Mutter hat Brustkrebs und nahm ein Medikament mit einem Löffel, den die Biathletin danach auch verwendete.
„Ich bin nicht nur Sportler, sondern auch ein Mensch“
Der geplatzte Traum von Olympia schien so doch in Erfüllung zu gehen, doch in Antholz ging Passler nie an den Start. Auch bei der Staffel wurde sie nicht berücksichtigt. In ihrem Beitrag schreibt sie weiter: „Ich bin nicht mit dem Respekt behandelt worden, den jeder Mensch verdient. Ich bin nicht nur Sportler, sondern auch ein Mensch. Ich habe Gefühle.“
Der Fall war brisant, auch der ARD-Dopingexperte Hajo Seppelt (63) fand die Geschichte damals „merkwürdig“. Insbesondere wie schnell das italienische Gericht zu einem Urteil gekommen ist, war ungewöhnlich. Der italienische Biathlon-Sportdirektor Klaus Höllrigl sagte damals: „Es gab eine logische Erklärung, wie der Wert oder die Substanz in ihren Körper gelangt ist.“ Dazu sei der Wert auch minimal gewesen.
Passler bedankte sich derweil auch bei Personen, die in dieser Phase immer zu ihr gehalten hätten: „Es gab Momente, die sich unfair und unmöglich zu verstehen anfühlten. Aber ich muss sagen, dass ich unglaubliche Unterstützung von so vielen Menschen erhalten habe, die mir in dieser Zeit zur Seite standen.“ Während die Olympischen Spiele als großes Highlight nun vorbei sind, blickt die 24-Jährige bereits in die Zukunft. Sie schaue nun nach vorne, wolle sich neue Ziele setzen. Die Reise gehe weiter.
Sport Bild
Biathletin bricht Schweigen über ihr Olympia-Drama
Sie ist nun bereit, sich zu äußern.
Das Schicksal der italienischen Biathletin Rebecca Passler (24) sorgte in der Sportwelt rund um die Olympischen Winterspiele 2026 für Aufsehen. Jetzt hat sie via Instagram erstmals einen Einblick in ihr Seelenleben gegeben. So schrieb sie in ihrem Post: „Es war das Schlimmste, was einem Sportler passieren kann. Ich war am Boden zerstört. Alles, wofür ich gearbeitet hatte, jeden einzelnen Tag, Monat und Jahr, um einen Traum zu verfolgen, schien in einem einzigen Moment zerstört zu sein.“
Hintergrund: Passler war am 26. Januar positiv auf den Wirkstoff Letrozol getestet und daraufhin vorläufig gesperrt worden. Ihre Mannschaft legte Einspruch ein. Während der erste abgelehnt wurde, wurde sie im zweiten Versuch freigesprochen. Passler konnte beweisen, dass die Einnahme oder die Kontamination unbeabsichtigt stattfand. Ihre Mutter hat Brustkrebs und nahm ein Medikament mit einem Löffel, den die Biathletin danach auch verwendete.
„Ich bin nicht nur Sportler, sondern auch ein Mensch“
Der geplatzte Traum von Olympia schien so doch in Erfüllung zu gehen, doch in Antholz ging Passler nie an den Start. Auch bei der Staffel wurde sie nicht berücksichtigt. In ihrem Beitrag schreibt sie weiter: „Ich bin nicht mit dem Respekt behandelt worden, den jeder Mensch verdient. Ich bin nicht nur Sportler, sondern auch ein Mensch. Ich habe Gefühle.“
Der Fall war brisant, auch der ARD-Dopingexperte Hajo Seppelt (63) fand die Geschichte damals „merkwürdig“. Insbesondere wie schnell das italienische Gericht zu einem Urteil gekommen ist, war ungewöhnlich. Der italienische Biathlon-Sportdirektor Klaus Höllrigl sagte damals: „Es gab eine logische Erklärung, wie der Wert oder die Substanz in ihren Körper gelangt ist.“ Dazu sei der Wert auch minimal gewesen.
Passler bedankte sich derweil auch bei Personen, die in dieser Phase immer zu ihr gehalten hätten: „Es gab Momente, die sich unfair und unmöglich zu verstehen anfühlten. Aber ich muss sagen, dass ich unglaubliche Unterstützung von so vielen Menschen erhalten habe, die mir in dieser Zeit zur Seite standen.“ Während die Olympischen Spiele als großes Highlight nun vorbei sind, blickt die 24-Jährige bereits in die Zukunft. Sie schaue nun nach vorne, wolle sich neue Ziele setzen. Die Reise gehe weiter.
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