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Roter.Teufel

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Was hinter den Kulissen bezweifelt wird:
Brennpunkt Red Bull


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Welches Problem Verstappens Auto hat + Wer von außen für Unruhe sorgt

Red Bull muss sich selbst beflügeln!

Der Rennstall von Max Verstappen (26) steckt in der Krise: Seit mittlerweile acht Grands Prix, nämlich seit dem Spanien-Rennen Mitte Juni, ist RB in der Formel 1 ohne Sieg.

Die beiden sicher geglaubten Weltmeisterschaften sind in akuter Gefahr. Während Verstappen bei noch sechs verbleibenden Rennen die Fahrer-WM mit 52 Punkten vor McLarens Lando Norris (24) anführt, hat das Team des Briten mittlerweile die Führung in der Konstrukteurs-Wertung übernommen. 41 Zähler beträgt der Vorsprung auf RB dort.

Zu viel für die Verantwortlichen des österreichischen Rennstalls. Intern hat man die für Sponsoren und Mitarbeiter (für die Bonuszahlungen davon abhängen) so wichtige Konstrukteurs-WM abgeschrieben. Der volle Fokus des Teams liegt nun auf Verstappen.

Das neu formulierte Ziel der Verantwortlichen um Motorsport-Boss Dr. Helmut Marko (81) und Teamchef Christian Horner (50) ist eindeutig: Verstappen muss siegen – um nicht davonzufliegen.

Der Holländer will unbedingt seinen vierten Titel in Folge einfahren. Gelingt das nicht, werden die im Verstappen-Umfeld ohnehin vorhandenen Zweifel an RB weiter wachsen. Mit Mercedes und Aston Martin, die sich u. a. mit Red Bulls Aerodynamik-Ass Adrian Newey (65) ein titelfähiges Team aufbauen, gibt es zwei ernsthafte Interessenten.

Damit Marko und Horner ihren Superstar halten, muss der „RB20“, wie Verstappens Dienstwagen offiziell heißt, wieder siegfähig werden. Die Balance-Probleme, die die Fahrer zuletzt teilweise mit Unter- und Übersteuern innerhalb einer Kurve verzweifeln ließen, hat das Team weitestgehend im Griff. Am Top-Speed auf den Geraden hapert es aber weiterhin.

Am 20. Oktober beim Großen Preis von Texas in Austin (Vereinigte Staaten), wenn die Formel 1 aus ihrer einmonatigen Pause zurückkehrt, soll das Problem behoben sein. Nachdem RB zuletzt wieder den Anschluss an die Top-Teams McLaren, Ferrari und Mercedes herstellen konnte, soll Verstappen wieder ein siegfähiges Auto haben.

Ob das auf Dauer – sprich: auch 2025 – gelingt, daran zweifeln im Fahrerlager immer mehr. Denn: Der Machtkampf, der zu Beginn der Saison zwischen Marko und Horner sowie im ganzen Red-Bull-Imperium tobte, hat Spuren hinterlassen. Marko nannte die Zusammenarbeit der Leitbullen zuletzt in SPORT BILD „eine sportliche Zweckgemeinschaft.“

Zumal RB nicht nur eine Schlüsselfigur der Erfolge der vergangenen Jahre verliert.

Denn nicht nur Newey, sondern auch Jonathan Wheatley (57) verlässt das Team. Der sportliche Leiter wechselt zu Audi, wird Teamchef ab Sommer 2025. Zwei Abgänge, die RB nur schwer wird kompensieren können.

Mercedes-Teamchef Toto Wolff (52) warb in den vergangenen Monaten öffentlich heftig um Verstappen. Bekommen hat er seinen Wunschfahrer nicht. Erfolglos muss er deswegen aber nicht gewesen sein.

Mit seinen Aussagen sorgte er für permanente Unruhe bei RB. Und tut das weiterhin. Nachdem klar war, dass der Holländer 2025 nicht zu Mercedes wechselt, sagte der Österreicher: „Hoffentlich werden George und Kimi (Russell und Antonelli; d. Red.) unsere Paarung für 2026 und danach sein. Aber das schließt nicht die Tür, dass Max 2026 oder später bei uns sein könnte, weil wir uns alle Optionen offen halten wollen – so wie er das auch macht.“


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