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Roter.Teufel

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Out 5, 2021
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Rührender Moment im Stadion:
Bronze-Staffel dankt schwer krankem Trainer


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Sie sorgten für einen der großen deutschen Olympia-Highlights im Stade de France. Das Bronze unserer 4x100 Meter Staffel war eine Sensation!

Alexandra Burghardt (30), Lisa Mayer (28), Gina Lückenkemper (27) und Rebekka Haase (31) holten die erste olympische Staffel-Medaille nach der Wende. Zuletzt gab es 1988 in Soul Silber. Nach dem Rennen strahlte das Turbo-Quartett vor Freude um die Wette. Nur bei einem Thema wurden die Frauen in den Katakomben des Stadions plötzlich richtig nachdenklich.

Haase: „Es geht auch noch mal ein Riesenstück Danke an Ronald Stein, der nicht mehr mit uns hier sein kann. Aber wir wissen, dass er uns mit über die Bahn getragen hat und das ist für uns ganz, ganz wichtig, dass die Medaille auch ihm gehört.“ Die neben Haase stehende Lückenkemper bekam sofort feuchte Augen. Auch Mayer und Burghardt wirkten plötzlich ernst.

Stein war jahrelang Staffel-Trainer der deutschen Sprint-Frauen. Burghardt, Lückenkemper und Haase sind bereits seit 2015 ein eingespieltes Team, Mayer kam 2016 dazu. Die perfektionierten Abläufe sind vor allem bei den Wechseln ein Vorteil, waren für Deutschland auch ein wesentlicher Faktor für die Medaille.

Stein musste seine Arbeit wegen einer schweren Erkrankung vor über einem Jahr aufgeben, verfolgte den Triumph seines Teams aus Deutschland. Leichtathletik-Boss Dr. Jörg Bügner sagt zu BILD: „In der Stunde des Triumphs erinnerte die 4x100 Meter Staffel an Ronald Stein. Ronald Stein ist seit über einem Jahr schwer erkrankt und kann seine Arbeit als leitender Bundestrainer Sprint nicht ausüben. Einen Teil des Triumphs verdankt die Staffel auch ihm. Die 4x100 Meter Staffel wünscht ihm von den Olympischen Spielen in Paris alles Gute und vor allem Genesung….“

Stark von der Staffel, dass sie seine Arbeit nicht vergisst. Nach dem EM-Titel 2022 in München ist der dritte Platz in Paris der absolute Karriere-Höhepunkt für die deutschen Sprinterinnen. Burghardt: „Ich kann es gar nicht in Worte fassen. Wir waren so fokussiert wie lange nicht und wussten, es ist unser Tag. Wir sind wie um unser Leben gerannt.“

Bild Zeitung
 
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