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Notícias Club hat Fürth überholt

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Ausgerechnet bei der Talentförderung:
Club hat Fürth überholt


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So jung war das Derby noch nie!

Das 273. Aufeinandertreffen zwischen Fürth und dem Club am Sonntag (13.30 Uhr) hat fast etwas von einem Nachwuchsgipfel. Denn die Teams liegen im Durchschnittsalter ligaweit ganz weit unten.

Der Club liegt dabei mit 23,81 Jahren sogar noch etwas unter dem Fürther Wert (23,91). Beide werden nur noch vom SC Paderborn (23,58) unterboten.

Dass sich die Franken beide als Ausbildungsvereine definieren, ist nicht neu. Vor allem Fürth hatte mit diesem Weg in den vergangenen Jahren großen Erfolg. Der Club schaffte es zuletzt, durch die Verkäufe von Can Uzun (18) und Nathaniel Brown (21) rund 14 Millionen Euro Ablöse einzustreichen.

Durchaus überraschend aber, dass der Club die Nachbarn in einer wichtigen Statistik inzwischen überholt hat: Der FCN bringt nämlich wesentlich mehr eigene Jugendspieler in den Profikader als Fürth!

So kamen im aktuellen FCN-Kader bereits sechs ehemalige NLZ-Akteure zu Zweitligaeinsätzen. In Fürth haben das mit Philipp Müller (20) und Denis Pfaffenrot (19) gerade einmal zwei Talente geschafft. Beide kommen auf insgesamt 16 Zweitligapartien. Beim Club hingegen verteilen sich insgesamt 257 Profipartien auf Dustin Forkel (19), Finn Jeltsch (18), Tim Janisch (19), Jannik Hofmann (22), Lukas Schleimer (24) und Urgestein Enrico Valentini (35). Der Routinier war dabei alleine für 166 Einsätze verantwortlich.

Was bringt die eigene Jugend bei den Profis?

► Klar ist, dass sich Vereine so eine Menge Geld sparen können, weil Ablösen wegfallen. Junge Spieler können zudem im gewohnten Umfeld an den Profifußball herangeführt werden. Das Risiko, dass die Eingewöhnung missrät, wird dadurch minimiert.

► Der allgemeine Jugendstil bringt auch bares Geld. Für Einsatzminuten von deutschen U23-Profis gibt es Extra-Kohle von der DFL. Da hatte Fürth mit vielen jungen Leihspielern bisher oft noch die Nase vorn. Doch auch das könnte sich in dieser Saison ändern.

Bild Zeitung
 
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