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- Out 5, 2021
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Sozialist Nicolas Maduro:
Der lupenreine Karibik-Diktator
Caracas – Wilder Morgen in der Karibik-Diktatur Venezuela: Das Herrscher-Ehepaar ist plötzlich weg! Gefangen genommen und ausgeflogen von US-Spezialkräften!
Millionen Venezolaner im Land (rund 28 Mio. Einwohner) und im Exil (geschätzt sechs Millionen Wirtschaftsflüchtlinge) dürfen hoffen: auf ein Ende der sozialistischen Diktatur und Jahrzehnte bitterer Armut in dem rohstoffreichen Land.
Der ehemalige Busfahrer und Gewerkschafter Nicolás Maduro (63) regierte dort seit 2013. Er gewann die Wahlen nach dem Tod seines Vorgängers Hugo Chavez (✝︎58) knapp mit leicht über 50 Prozent der Stimmen – wobei fraglich ist, ob dabei alles mit rechten Dingen zuging.
Danach machte sich Maduro sehr schnell noch unbeliebter, denn plötzlich wurde alles (wegen Preisobergrenzen, die noch Chávez eingeführt hatte) noch knapper: Milch, Fleisch, Kaffee, Reis, Öl, Mehl, Butter und sogar Toilettenpapier, kaum zu schweigen von Medikamenten. Er bestritt jedoch die Versorgungskrise.
Der Ur-Sozialist Chavez hatte noch Charisma und profitierte zu Lebzeiten von hohen Ölpreisen. Er konnte sein Volk neben der Repression noch mit Durchhalteparolen einigermaßen an der Stange halten. Maduro nicht: Er musste voll auf Gewalt gegen Gegner und Klientelpolitik für loyale Verwandte und Freunde setzen.
Keine drei Jahre nach Amtsantritt wollte die Opposition ihn per Volksabstimmung absetzen. Maduro stoppte das Referendum mit juristischen Tricks bzw. der Aushebelung der Verfassung, und im Parlament saß bald die Familie seiner Frau Cilia Flores (69) – die eigentliche Strippenzieherin der Macht im Karibik-Staat.
Auch die Justiz hatte bald gar nichts mehr zu melden bzw. stand ganz hinter Maduro. Seit 2017 regierte er komplett mit Sondervollmachten und Dekreten an der Legislative vorbei – seit diesem Datum ist die Diktatur also vollkommen lupenrein.
Loyalisten in Armee und Sicherheitsapparat mussten sich die Maduros teuer erkaufen, sodass von den (gesunkenen) Öleinnahmen des Landes noch weniger für die Bevölkerung übrig blieb. Generäle und Admiräle, von denen Venezuela besonders viele hat, besitzen auch die meisten Staatsfirmen und stopfen sich die Taschen mutmaßlich auch dank des internationalen Drogenschmuggels voll.
Dabei müsste Venezuela ein reiches Land sein: Kein anderes weltweit hat so große bekannte Erdölreserven. Doch die Ölindustrie (steht geschätzt für etwa ein Drittel der Wertschöpfung) gehört dem Staat bzw. dem Militär, und das Geld wandert zu den Mächtigen.
Delcy Rodríguez (56), die bisherige Vizepräsidentin des Landes, hat heute nach dem US-Coup angekündigt, die Amtsgeschäfte zu übernehmen. Sie steht auch dem Ölministerium und dem Geheimdienst vor. Dem und der Nationalgarde wirft die UNO Folter und sexuelle Gewalt in einem Ausmaß vor, das teilweise als Verbrechen an der Menschheit eingestuft werden könnte.
Heißt: Mit Maduros kommissarischer Nachfolgerin würde das System intakt bleiben. In den Startlöchern für ein ganz neues Venezuela steht aber Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado (58), die im Exil lebt. Sie hätte auch die Unterstützung von US-Präsident Donald Trump, dem sie ihren Nobelpreis 2025 gewidmet hatte.
Bild Zeitung
Der lupenreine Karibik-Diktator
Caracas – Wilder Morgen in der Karibik-Diktatur Venezuela: Das Herrscher-Ehepaar ist plötzlich weg! Gefangen genommen und ausgeflogen von US-Spezialkräften!
Millionen Venezolaner im Land (rund 28 Mio. Einwohner) und im Exil (geschätzt sechs Millionen Wirtschaftsflüchtlinge) dürfen hoffen: auf ein Ende der sozialistischen Diktatur und Jahrzehnte bitterer Armut in dem rohstoffreichen Land.
Der ehemalige Busfahrer und Gewerkschafter Nicolás Maduro (63) regierte dort seit 2013. Er gewann die Wahlen nach dem Tod seines Vorgängers Hugo Chavez (✝︎58) knapp mit leicht über 50 Prozent der Stimmen – wobei fraglich ist, ob dabei alles mit rechten Dingen zuging.
Danach machte sich Maduro sehr schnell noch unbeliebter, denn plötzlich wurde alles (wegen Preisobergrenzen, die noch Chávez eingeführt hatte) noch knapper: Milch, Fleisch, Kaffee, Reis, Öl, Mehl, Butter und sogar Toilettenpapier, kaum zu schweigen von Medikamenten. Er bestritt jedoch die Versorgungskrise.
Der Ur-Sozialist Chavez hatte noch Charisma und profitierte zu Lebzeiten von hohen Ölpreisen. Er konnte sein Volk neben der Repression noch mit Durchhalteparolen einigermaßen an der Stange halten. Maduro nicht: Er musste voll auf Gewalt gegen Gegner und Klientelpolitik für loyale Verwandte und Freunde setzen.
Keine drei Jahre nach Amtsantritt wollte die Opposition ihn per Volksabstimmung absetzen. Maduro stoppte das Referendum mit juristischen Tricks bzw. der Aushebelung der Verfassung, und im Parlament saß bald die Familie seiner Frau Cilia Flores (69) – die eigentliche Strippenzieherin der Macht im Karibik-Staat.
Auch die Justiz hatte bald gar nichts mehr zu melden bzw. stand ganz hinter Maduro. Seit 2017 regierte er komplett mit Sondervollmachten und Dekreten an der Legislative vorbei – seit diesem Datum ist die Diktatur also vollkommen lupenrein.
Loyalisten in Armee und Sicherheitsapparat mussten sich die Maduros teuer erkaufen, sodass von den (gesunkenen) Öleinnahmen des Landes noch weniger für die Bevölkerung übrig blieb. Generäle und Admiräle, von denen Venezuela besonders viele hat, besitzen auch die meisten Staatsfirmen und stopfen sich die Taschen mutmaßlich auch dank des internationalen Drogenschmuggels voll.
Dabei müsste Venezuela ein reiches Land sein: Kein anderes weltweit hat so große bekannte Erdölreserven. Doch die Ölindustrie (steht geschätzt für etwa ein Drittel der Wertschöpfung) gehört dem Staat bzw. dem Militär, und das Geld wandert zu den Mächtigen.
Delcy Rodríguez (56), die bisherige Vizepräsidentin des Landes, hat heute nach dem US-Coup angekündigt, die Amtsgeschäfte zu übernehmen. Sie steht auch dem Ölministerium und dem Geheimdienst vor. Dem und der Nationalgarde wirft die UNO Folter und sexuelle Gewalt in einem Ausmaß vor, das teilweise als Verbrechen an der Menschheit eingestuft werden könnte.
Heißt: Mit Maduros kommissarischer Nachfolgerin würde das System intakt bleiben. In den Startlöchern für ein ganz neues Venezuela steht aber Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado (58), die im Exil lebt. Sie hätte auch die Unterstützung von US-Präsident Donald Trump, dem sie ihren Nobelpreis 2025 gewidmet hatte.
Bild Zeitung
