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- Out 5, 2021
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Gefährliche Bergtour mit Kind:
Deutsche Familie aus Klettersteig in Tirol gerettet
Meran (Italien) – Er gilt als einer der schönsten Klettersteige in Italien: Doch für den „Hoachwool“ in Südtirol müssen Kletterer topfit und schwindelfrei sein. Eine Thüringer Familie im Osterurlaub unterschätzte das Risiko – und musste von der Bergrettung von den steilen Felsen geholt werden.
Die schwierige Tour entlang des historischen Wasserleitungssystems im Schnalstal in Italien gleicht einem Balanceakt: Am Karfreitag starteten die Eltern mittags mit ihrem Sohn aus Erfurt die Tour. Doch auf halber Strecke verließen Frau und Kind die Kräfte, die Route war zu anspruchsvoll – gegen 18 Uhr ging der Notruf ein.
Fünf Bergretter unterwegs zur Familie
„Fünf Bergretter machten sich daraufhin auf den Weg zu der Familie. Der Vater war in der Annahme, dass das Ende des Klettersteigs bereits nahe sei, weitergestiegen“, schreiben die Helfer in den sozialen Medien. Ein Bergretter erklärt gegenüber BILD: „Vermutlich wollte er Hilfe für seine Familie holen.“ Doch dann wurde die Lage noch dramatischer.
Als die Einsatzkräfte am Bankl (einer Raststation) ankamen, ging bei ihnen ein weiterer Notruf ein. Der weitergewanderte Vater hatte diesen abgesetzt, weil er beim Klettern stecken geblieben war: „Zwei Bergretter stiegen zu ihm auf, sicherten ihn und begleiteten ihn bis zum Ausstieg. Von dort wurde er mit einem Einsatzfahrzeug ins Tal gebracht, wo er wieder auf seine Familie traf“, heißt es weiter.
Bergretter warnen vor Selbstüberschätzung
Der Einsatz dauerte mehrere Stunden bis zum späten Abend – 21.30 Uhr war die Familie wieder sicher am Boden vereint, entkräftet, aber unverletzt. Grundsätzlich hatten die drei zwar richtig gehandelt, indem sie nicht weiterkletterten, sondern Hilfe riefen: „Dennoch zeigt der Einsatz, wie wichtig eine gute Vorbereitung ist – insbesondere, sich im Vorfeld über Länge und Anforderungen einer Tour genau zu informieren“, teilt die Bergrettung Meran mit. Der nächste Osterspaziergang der Thüringer fällt nun vermutlich moderater aus.
Bild Zeitung
Deutsche Familie aus Klettersteig in Tirol gerettet
Meran (Italien) – Er gilt als einer der schönsten Klettersteige in Italien: Doch für den „Hoachwool“ in Südtirol müssen Kletterer topfit und schwindelfrei sein. Eine Thüringer Familie im Osterurlaub unterschätzte das Risiko – und musste von der Bergrettung von den steilen Felsen geholt werden.
Die schwierige Tour entlang des historischen Wasserleitungssystems im Schnalstal in Italien gleicht einem Balanceakt: Am Karfreitag starteten die Eltern mittags mit ihrem Sohn aus Erfurt die Tour. Doch auf halber Strecke verließen Frau und Kind die Kräfte, die Route war zu anspruchsvoll – gegen 18 Uhr ging der Notruf ein.
Fünf Bergretter unterwegs zur Familie
„Fünf Bergretter machten sich daraufhin auf den Weg zu der Familie. Der Vater war in der Annahme, dass das Ende des Klettersteigs bereits nahe sei, weitergestiegen“, schreiben die Helfer in den sozialen Medien. Ein Bergretter erklärt gegenüber BILD: „Vermutlich wollte er Hilfe für seine Familie holen.“ Doch dann wurde die Lage noch dramatischer.
Als die Einsatzkräfte am Bankl (einer Raststation) ankamen, ging bei ihnen ein weiterer Notruf ein. Der weitergewanderte Vater hatte diesen abgesetzt, weil er beim Klettern stecken geblieben war: „Zwei Bergretter stiegen zu ihm auf, sicherten ihn und begleiteten ihn bis zum Ausstieg. Von dort wurde er mit einem Einsatzfahrzeug ins Tal gebracht, wo er wieder auf seine Familie traf“, heißt es weiter.
Bergretter warnen vor Selbstüberschätzung
Der Einsatz dauerte mehrere Stunden bis zum späten Abend – 21.30 Uhr war die Familie wieder sicher am Boden vereint, entkräftet, aber unverletzt. Grundsätzlich hatten die drei zwar richtig gehandelt, indem sie nicht weiterkletterten, sondern Hilfe riefen: „Dennoch zeigt der Einsatz, wie wichtig eine gute Vorbereitung ist – insbesondere, sich im Vorfeld über Länge und Anforderungen einer Tour genau zu informieren“, teilt die Bergrettung Meran mit. Der nächste Osterspaziergang der Thüringer fällt nun vermutlich moderater aus.
Bild Zeitung
