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- Out 5, 2021
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„Ein echtes Biest“:
Dieses Ungeheuer versaut uns das Sonntagswetter
Berlin – Am Samstag freuten sich noch viele über Sonne, Frühling und perfektes Ausflugswetter. Am Sonntag jetzt das komplette Gegenteil. Schuld ist ein heftiges Tief namens „Tamina“. Es tobte sich über Irland und Großbritannien mit starkem Wind und hohen Wellen aus. In der Nacht wanderte es zu uns nach Deutschland und setzt sich nun hier fest.
Es ist zwar deutlich abgeschwächt, aber in vielen Landesteilen mit einem unerfreulichen Ergebnis: Regen, Regen, Regen.
Wetterexperte Dr. Karsten Brandt erklärt das Tief gegenüber BILD so: „Das ist ein echtes Biest.“ Mit 125 Kilometern pro Stunde fegte es über das Meer vor Irland und erzeugte bis zu 12 Meter hohe Wellen. Und es hat noch immer Kraft genug, uns den Sonntag zu versauen. „Dieses Ungeheuer bringt uns leider das schlechte Wetter“, so Brandt.
Regenband legt sich quer über Deutschland
Das einstige Sturmtief verdrängt Hoch „Reinald“, legt sich am Sonntag als Regenband einmal quer über Deutschland und teilt es in zwei Wetterzonen. Vom Nordosten an der Ostsee über die Mitte bis zum Südwesten nach Baden-Württemberg wird es nass. „Der Regen bleibt da auch den ganzen Tag hängen“, so Brandt zu BILD.
Also vorbei das Grillwetter vom Vortag! Es heißt eher: Regenjacke und Schirm einpacken. Ab ins Museum oder den Indoor-Spielplatz. Oder bei dem Schmuddelwetter gleich zu Hause auf der Couch bleiben.
Wo das Wetter trocken bleiben könnte
Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz könnten am Sonntag nach dem Durchzug des Tiefs am Tag einigermaßen trocken bleiben. Dort ist es dann eher wolkig, bei immerhin bis zu 15 Grad.
Diplom-Meteorologe Dominik Jung (48) zu BILD: „Es ist am Sonntag insgesamt sehr wechselhaft und windig mit Regenfällen, typisch für den April.“ Besonders extrem soll der Wechsel im Südwesten ausfallen. Dort stürzen die Temperaturen von samstäglichen Höchstwerten von 26 Grad auf nur noch 8 Grad ab. „In höheren Schwarzwaldlagen ab 700 Metern ist sogar Schnee möglich“, so Jung, während im Südosten Bayerns dagegen sogar vereinzelt die Sonne durchstibitzen kann.
So geht es mit dem Aprilwetter weiter
Seit einer Woche herrscht in Deutschland mit dem Temperatur-Hin und -Her „perfektes Erkältungs-Wetter“, sagt Jung, der sich gleich selbst Schnupfen und Husten eingehandelt hat.
Die schlechte Nachricht für kommende Woche: „Der April zeigt sich weiterhin launisch“, kündigt Marcel Schmid (38) vom Deutschen Wetterdienst (DWD) an. Immerhin: Sonderlich kalt wird es nicht mehr, von 13 bis 18 Grad ist alles dabei. „Und auch die Nachtfrost-Gefahr ist in den nächsten Tagen gebannt“, so Schmid. Und die gute Nachricht: Durch den vielen Regen „wird die Trockenheit auch im Osten des Landes etwas gemindert“, so der DWD-Experte.
Bild Zeitung
Dieses Ungeheuer versaut uns das Sonntagswetter
Berlin – Am Samstag freuten sich noch viele über Sonne, Frühling und perfektes Ausflugswetter. Am Sonntag jetzt das komplette Gegenteil. Schuld ist ein heftiges Tief namens „Tamina“. Es tobte sich über Irland und Großbritannien mit starkem Wind und hohen Wellen aus. In der Nacht wanderte es zu uns nach Deutschland und setzt sich nun hier fest.
Es ist zwar deutlich abgeschwächt, aber in vielen Landesteilen mit einem unerfreulichen Ergebnis: Regen, Regen, Regen.
Wetterexperte Dr. Karsten Brandt erklärt das Tief gegenüber BILD so: „Das ist ein echtes Biest.“ Mit 125 Kilometern pro Stunde fegte es über das Meer vor Irland und erzeugte bis zu 12 Meter hohe Wellen. Und es hat noch immer Kraft genug, uns den Sonntag zu versauen. „Dieses Ungeheuer bringt uns leider das schlechte Wetter“, so Brandt.
Regenband legt sich quer über Deutschland
Das einstige Sturmtief verdrängt Hoch „Reinald“, legt sich am Sonntag als Regenband einmal quer über Deutschland und teilt es in zwei Wetterzonen. Vom Nordosten an der Ostsee über die Mitte bis zum Südwesten nach Baden-Württemberg wird es nass. „Der Regen bleibt da auch den ganzen Tag hängen“, so Brandt zu BILD.
Also vorbei das Grillwetter vom Vortag! Es heißt eher: Regenjacke und Schirm einpacken. Ab ins Museum oder den Indoor-Spielplatz. Oder bei dem Schmuddelwetter gleich zu Hause auf der Couch bleiben.
Wo das Wetter trocken bleiben könnte
Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz könnten am Sonntag nach dem Durchzug des Tiefs am Tag einigermaßen trocken bleiben. Dort ist es dann eher wolkig, bei immerhin bis zu 15 Grad.
Diplom-Meteorologe Dominik Jung (48) zu BILD: „Es ist am Sonntag insgesamt sehr wechselhaft und windig mit Regenfällen, typisch für den April.“ Besonders extrem soll der Wechsel im Südwesten ausfallen. Dort stürzen die Temperaturen von samstäglichen Höchstwerten von 26 Grad auf nur noch 8 Grad ab. „In höheren Schwarzwaldlagen ab 700 Metern ist sogar Schnee möglich“, so Jung, während im Südosten Bayerns dagegen sogar vereinzelt die Sonne durchstibitzen kann.
So geht es mit dem Aprilwetter weiter
Seit einer Woche herrscht in Deutschland mit dem Temperatur-Hin und -Her „perfektes Erkältungs-Wetter“, sagt Jung, der sich gleich selbst Schnupfen und Husten eingehandelt hat.
Die schlechte Nachricht für kommende Woche: „Der April zeigt sich weiterhin launisch“, kündigt Marcel Schmid (38) vom Deutschen Wetterdienst (DWD) an. Immerhin: Sonderlich kalt wird es nicht mehr, von 13 bis 18 Grad ist alles dabei. „Und auch die Nachtfrost-Gefahr ist in den nächsten Tagen gebannt“, so Schmid. Und die gute Nachricht: Durch den vielen Regen „wird die Trockenheit auch im Osten des Landes etwas gemindert“, so der DWD-Experte.
Bild Zeitung
