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FBI jagte ihn mit 15 Mio.
Dollar Kopfgeld: Weltweit gesuchter Ex-Olympiastar festgenommen!


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Er galt einst als Hoffnungsträger des kanadischen Wintersports, war 2002 bei den Olympischen Spielen in Salt Lake City für sein Land auf dem Snowboard am Start. Heute ist Ryan Wedding (44) als einer der gefährlichsten Drogenbosse Nordamerikas bekannt – und wurde nun verhaftet.

Wie NBC News und mehrere US-Medien berichten, nahmen Fahnder den ehemaligen Olympia-Athleten fest. Wedding, der auf der FBI-Liste der zehn meistgesuchten Verbrecher stand, soll ein internationales Drogenkartell geführt haben, das jährlich rund 60 Tonnen Kokain in die USA geschmuggelt und damit über eine Milliarde Dollar Umsatz gemacht haben soll.
Weltweit gesuchter Drogen-Boss Ryan Wedding festgenommen!

Wedding trat 2002 im Snowboard-Parallel-Riesenslalom an, belegte dort aber nur den 24. Platz. Doch aus dem einstigen Leistungssportler wurde jetzt einer der mächtigsten Drogenhändler des Kontinents. FBI-Direktor Kash Patel verglich ihn mit Pablo Escobar und „El Chapo“ Guzmán, zwei der berüchtigtsten Drogenbosse der Weltgeschichte.

Nach außen lebte Wedding ein Leben im Luxus: Ermittler entdeckten bei Razzien Dutzende Motorräder aus dem Grand-Prix- und Superbike-Sport, mehrere Kunstwerke und einen Mercedes CLK GTR Roadster im Wert von über 11 Millionen Euro. Außerdem sicherte das FBI zwei olympische Medaillen, wobei noch unklar ist, wem diese gehören.

Die Ermittlungen gegen Wedding begannen im Frühjahr 2024, als eine seiner Drogenlieferungen in Kalifornien abgefangen wurde. Zunächst setzte das FBI lediglich ein Kopfgeld von 50.000 Dollar auf ihn aus. Doch als ein Informant den Ex-Sportler als „El Jefe“ („den Boss“) identifizierte, eskalierte die Situation.

In einem abgehörten Gespräch soll Weddings Anwalt gesagt haben: „Wenn Sie diesen Zeugen töten, wird das Verfahren eingestellt.“ Kurz darauf wurde der FBI-Informant in einem Restaurant in Kolumbien erschossen, mutmaßlich durch einen Auftragskiller im Auftrag Weddings.

Seitdem wurde der Druck auf die Fahnder erhöht, das Kopfgeld auf 15 Millionen US-Dollar angehoben. Wedding, der sich Berichten zufolge einer Gesichts-OP unterzogen haben soll, um unerkannt zu bleiben, versteckte sich mutmaßlich in Mexiko, bei Mitgliedern des Sinaloa-Kartells.

Am Freitag gaben zwei mit dem Fall vertraute Ermittler gegenüber NBC News die Festnahme Weddings bekannt. In den kommenden Tagen soll eine Pressekonferenz weitere Details zur Verhaftung liefern. Wedding war zuvor in einem erweiterten FBI-Anklagepunkt wegen versuchten Mordes und Drogenschmuggels angeklagt worden. Im November 2024 folgte eine weitere Anklage wegen der Ermordung eines Kronzeugen.

Bild Zeitung
 
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