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Roter.Teufel

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Tolles Comeback unserer Biathletinnen:
DSV-Staffel rast aufs Podium


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Was für ein Comeback! Die deutsche Frauen-Staffel kämpft sich beim Biathlon-Weltcup in Oberhof aufs Podest. Vor 20.500 feiernden Fans in der Rennsteig Arena rasen die DSV-Frauen noch auf den dritten Platz. Die Französinnen feiern einen souveränen Tagessieg. Zweiter wird die norwegische Staffel.

Dabei geht es für die deutschen Damen denkbar schlecht los. Startläuferin Selina Grotian bewältigt den Liegendanschlag zunächst noch fehlerfrei. Doch beim Stehendschießen kommt gar nichts zusammen. Gleich die ersten drei Schüsse setzt sie daneben – und auch einen Nachlader verschießt sie. Die Folge: Das deutsche Top-Talent muss in die Strafrunde!
Grotian: „Finger waren wir Eisklötze“

Grotian: „Es war nicht der Wind. Es waren tatsächlich meine Finger, die eingefroren sind. Die waren wie Eisklötze. Ich habe mich schon beim Magazinwechseln schwergetan. Das Gefühl in der Hand war nicht da und das ist beim Stehendschießen sehr wichtig.“

Hettich-Walz zündet Turbo für die DSV-Staffel

Die deutsche Staffel läuft zunächst also hinterher, muss sich von Platz zehn vorkämpfen. Grotian-Nachfolgerin Julia Tannheimer macht es besser, übergibt als Fünfte mit 1:16,5 Sekunden Rückstand auf die führenden Französinnen an Teamkollegin Janina Hettich-Walz.

Und die zündet dann den Turbo. Mit jeweils einem Nachlader im Liegend- und Stehendanschlag arbeitet sich Hettich-Walz auf Platz zwei vor. Hettich-Walz: „Heute hieß es lieber Treffer vor Zeit.“ Und das sollte sich bewähren!

Nun hängt es an Schlussläuferin Franziska Preuß, den Podestplatz nach Hause zu fahren. Im letzten Stehendschießen kommt es dann zum Showdown mit der Norwegerin Maren Kirkeeide. Die beiden Biathletinnen kommen zeitgleich zum Schießstand. Kirkeeide behält am Ende die Nerven, kommt fehlerfrei durch. Preuß fiel mit drei Nachladern auf Rang drei zurück. Den dritten Platz sicherte die Weltcup-Gesamtsiegerin der Vorsaison dann aber bis ins Ziel.

Am Ende sind es 1:28,4 Minuten Rückstand auf das Siegerinnen-Quartett um Lou Jeanmonnot, Ocean Michelon, Justine Braisaz-Bouchet und Julia Simon. Für die deutsche Frauen-Staffel ist es bereits der zweite dritte Platz in diesem Winter.

Bild Zeitung
 
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