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- Out 5, 2021
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Affront der Bergamo-Bosse:
Eklat vor dem Champions-League-Spiel des BVB!
Explosive Stimmung vor dem Showdown in Bergamo! Wenn Borussia Dortmund heute Abend (18.45 Uhr/DAZN/Live-Ticker bei sportbild.de) bei Atalanta um das Achtelfinale der Champions League kämpft, geht es um weit mehr als die Elf-Millionen-Prämie der Uefa. Zwischen beiden Klubs herrscht offene Feindschaft.
Schon das 2:0 im Hinspiel war von Nebengeräuschen begleitet: ein demonstrativ kühler Handschlag zwischen Raffaele Palladino (41) und Niko Kovac (54), ein geplatztes Funktionärs-Dinner und Fan-Zoff, der im Boykott der Dortmunder Ultras mündete.
BVB: Eklat um verweigertes Pre-Match-Dinner
Jetzt folgt die nächste Spitze aus Bergamo. Nach BILD-Informationen verzichtete Atalanta um Vorstandschef Luca Percassi (45) darauf, die BVB-Delegation zum traditionellen Pre-Match-Dinner einzuladen. Ein ungewöhnlicher Vorgang – und laut Uefa-Wertekodex zumindest ein klarer Affront, da das gemeinsame Essen als feste Gepflogenheit und Empfehlung des Gastgebers gilt.
Bereits in Dortmund hatte Atalantas Führung das Dinner boykottiert. Die BVB-Spitze um Carsten Cramer (57) und Lars Ricken (49) saß damals lediglich mit einem Uefa-Vertreter am Tisch. In Italien wollen die Dortmunder nun demonstrativ mit der Mannschaft speisen.
Hintergrund des Dauer-Zoffs ist der Wechsel von Samuele Inacio (17). Der Stürmer kam 2024 mit 16 Jahren von Atalantas U17 in die Dortmunder U19. Percassi wirft dem BVB vor, dabei gegen Regularien verstoßen zu haben, und sagte bei „Sky Italia“: „Es hat an Respekt gemangelt. Es ist bedauerlich, dass ein Verein dieser Größenordnung die Angelegenheit nicht klären will. Der Junge ist bei uns groß geworden. Es gibt eine Frist, innerhalb derer man handeln kann, und diese wurde deutlich überschritten. Vereine müssen einander respektieren: Dortmund kann nicht einfach kommen und aus Atalantas Jugendakademie stehlen. Das ist eine offene Wunde. Aus juristischer Sicht sind wir überzeugt, im Recht zu sein.“
Ricken weist die Vorwürfe entschieden zurück: „Das war ein Transfer eines Minderjährigen. Da gibt es klare Regularien, wo alles dokumentiert werden muss. Das haben wir sehr umfangreich gemacht und die Fifa hat uns bestätigt, dass alles korrekt war. Samuele spielt jetzt schon seit eineinhalb Jahren bei uns, deshalb ist diese Diskussion zum jetzigen Zeitpunkt sehr verwunderlich.“
Auch sportlich wird es in nächsten Champions-League-Spiel für den BVB brisant. Sportdirektor Sebastian Kehl (46) erwartet ein emotional aufgeladenes Spiel: „Es wird hitzig, intensiv und vielleicht sogar ein bisschen aggressiv von der Stimmung.“
Sport Bild
Eklat vor dem Champions-League-Spiel des BVB!
Explosive Stimmung vor dem Showdown in Bergamo! Wenn Borussia Dortmund heute Abend (18.45 Uhr/DAZN/Live-Ticker bei sportbild.de) bei Atalanta um das Achtelfinale der Champions League kämpft, geht es um weit mehr als die Elf-Millionen-Prämie der Uefa. Zwischen beiden Klubs herrscht offene Feindschaft.
Schon das 2:0 im Hinspiel war von Nebengeräuschen begleitet: ein demonstrativ kühler Handschlag zwischen Raffaele Palladino (41) und Niko Kovac (54), ein geplatztes Funktionärs-Dinner und Fan-Zoff, der im Boykott der Dortmunder Ultras mündete.
BVB: Eklat um verweigertes Pre-Match-Dinner
Jetzt folgt die nächste Spitze aus Bergamo. Nach BILD-Informationen verzichtete Atalanta um Vorstandschef Luca Percassi (45) darauf, die BVB-Delegation zum traditionellen Pre-Match-Dinner einzuladen. Ein ungewöhnlicher Vorgang – und laut Uefa-Wertekodex zumindest ein klarer Affront, da das gemeinsame Essen als feste Gepflogenheit und Empfehlung des Gastgebers gilt.
Bereits in Dortmund hatte Atalantas Führung das Dinner boykottiert. Die BVB-Spitze um Carsten Cramer (57) und Lars Ricken (49) saß damals lediglich mit einem Uefa-Vertreter am Tisch. In Italien wollen die Dortmunder nun demonstrativ mit der Mannschaft speisen.
Hintergrund des Dauer-Zoffs ist der Wechsel von Samuele Inacio (17). Der Stürmer kam 2024 mit 16 Jahren von Atalantas U17 in die Dortmunder U19. Percassi wirft dem BVB vor, dabei gegen Regularien verstoßen zu haben, und sagte bei „Sky Italia“: „Es hat an Respekt gemangelt. Es ist bedauerlich, dass ein Verein dieser Größenordnung die Angelegenheit nicht klären will. Der Junge ist bei uns groß geworden. Es gibt eine Frist, innerhalb derer man handeln kann, und diese wurde deutlich überschritten. Vereine müssen einander respektieren: Dortmund kann nicht einfach kommen und aus Atalantas Jugendakademie stehlen. Das ist eine offene Wunde. Aus juristischer Sicht sind wir überzeugt, im Recht zu sein.“
Ricken weist die Vorwürfe entschieden zurück: „Das war ein Transfer eines Minderjährigen. Da gibt es klare Regularien, wo alles dokumentiert werden muss. Das haben wir sehr umfangreich gemacht und die Fifa hat uns bestätigt, dass alles korrekt war. Samuele spielt jetzt schon seit eineinhalb Jahren bei uns, deshalb ist diese Diskussion zum jetzigen Zeitpunkt sehr verwunderlich.“
Auch sportlich wird es in nächsten Champions-League-Spiel für den BVB brisant. Sportdirektor Sebastian Kehl (46) erwartet ein emotional aufgeladenes Spiel: „Es wird hitzig, intensiv und vielleicht sogar ein bisschen aggressiv von der Stimmung.“
Sport Bild
