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- Out 5, 2021
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Wegen Social-Media-Verbot für Kinder:
Elon Musk bepöbelt Spaniens Regierungschef
Madrid (Spanien) – Ein geplantes Social-Media-Verbot für Kinder bringt Elon Musk (54) zur Weißglut. Nachdem Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez (53) harte Regeln gegen Plattformen ankündigte, reagiert der X-Chef mit einer öffentlichen Beschimpfung und nennt den Sozialisten „Tyrann“ und „Verräter“. Hintergrund sind Pläne, nach denen soziale Medien für Minderjährige unter 16 Jahren verboten werden sollen.
Australien hat es vorgemacht, jetzt will Spanien nachziehen: Regierungschef Pedro Sánchez kündigte beim Weltregierungsgipfel in Dubai ein hartes Durchgreifen gegen soziale Medien an. Jugendliche müssten vor dem „digitalen Wilden Westen“ geschützt werden.
Pedro Sánchez kündigt Social-Media-Verbot an
Kern des Plans: Minderjährige unter 16 sollen keinen Zugang mehr zu sozialen Netzwerken bekommen. Die Anbieter sollen verpflichtet werden, Systeme zur Altersüberprüfung einzuführen. Außerdem will Sánchez Führungskräfte sozialer Medien für illegale Inhalte und Hassrede zur Verantwortung ziehen, wenn sie Löschungsanordnungen ignorieren. Die Staatsanwaltschaft werde zudem prüfen, ob bei den Plattformen Grok von Elon Musk, TikTok und Instagram Rechtsverstöße vorlägen.
Nach der Ankündigung geht Elon Musk bei X auf den Politiker los: „Dirty Sánchez is a tyrant and traitor to the people of Spain.“ („Der dreckige Sánchez ist ein Tyrann und ein Verräter des spanischen Volkes.“). Hinter den Satz setzte Musk einen Kackhaufen-Emoji.
Gesetz könnte Konflikt mit USA bringen
Sánchez selbst fand ebenfalls drastische Worte. Er verglich soziale Medien mit einem „gescheiterten Staat, in dem Gesetze missachtet und Verbrechen toleriert“ würden. Im spanischen Parlament gibt es bereits eine Initiative der Minderheitsregierung zur Altersbeschränkung. Grundsätzlich unterstützt auch die größte Oppositionspartei, die konservative Volkspartei PP, diesen Vorstoß. Viele Details sind aber noch ungeklärt.
Sollten die Pläne die Gewinne großer US-Techkonzerne schmälern und deren Verantwortlichen strafrechtliche Konsequenzen drohen, könnte das international für Ärger sorgen. Auch ein Konflikt mit US-Präsident Donald Trump (79) gilt als möglich. In Australien dürfen Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren seit Kurzem auf vielen großen Plattformen keine eigenen Social-Media-Konten mehr haben. In Großbritannien stimmte das Oberhaus in der vergangenen Woche ebenfalls für ein Social-Media-Verbot bis 16 Jahre, das noch durch das Unterhaus muss.
Bild Zeitung
Elon Musk bepöbelt Spaniens Regierungschef
Madrid (Spanien) – Ein geplantes Social-Media-Verbot für Kinder bringt Elon Musk (54) zur Weißglut. Nachdem Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez (53) harte Regeln gegen Plattformen ankündigte, reagiert der X-Chef mit einer öffentlichen Beschimpfung und nennt den Sozialisten „Tyrann“ und „Verräter“. Hintergrund sind Pläne, nach denen soziale Medien für Minderjährige unter 16 Jahren verboten werden sollen.
Australien hat es vorgemacht, jetzt will Spanien nachziehen: Regierungschef Pedro Sánchez kündigte beim Weltregierungsgipfel in Dubai ein hartes Durchgreifen gegen soziale Medien an. Jugendliche müssten vor dem „digitalen Wilden Westen“ geschützt werden.
Pedro Sánchez kündigt Social-Media-Verbot an
Kern des Plans: Minderjährige unter 16 sollen keinen Zugang mehr zu sozialen Netzwerken bekommen. Die Anbieter sollen verpflichtet werden, Systeme zur Altersüberprüfung einzuführen. Außerdem will Sánchez Führungskräfte sozialer Medien für illegale Inhalte und Hassrede zur Verantwortung ziehen, wenn sie Löschungsanordnungen ignorieren. Die Staatsanwaltschaft werde zudem prüfen, ob bei den Plattformen Grok von Elon Musk, TikTok und Instagram Rechtsverstöße vorlägen.
Nach der Ankündigung geht Elon Musk bei X auf den Politiker los: „Dirty Sánchez is a tyrant and traitor to the people of Spain.“ („Der dreckige Sánchez ist ein Tyrann und ein Verräter des spanischen Volkes.“). Hinter den Satz setzte Musk einen Kackhaufen-Emoji.
Gesetz könnte Konflikt mit USA bringen
Sánchez selbst fand ebenfalls drastische Worte. Er verglich soziale Medien mit einem „gescheiterten Staat, in dem Gesetze missachtet und Verbrechen toleriert“ würden. Im spanischen Parlament gibt es bereits eine Initiative der Minderheitsregierung zur Altersbeschränkung. Grundsätzlich unterstützt auch die größte Oppositionspartei, die konservative Volkspartei PP, diesen Vorstoß. Viele Details sind aber noch ungeklärt.
Sollten die Pläne die Gewinne großer US-Techkonzerne schmälern und deren Verantwortlichen strafrechtliche Konsequenzen drohen, könnte das international für Ärger sorgen. Auch ein Konflikt mit US-Präsident Donald Trump (79) gilt als möglich. In Australien dürfen Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren seit Kurzem auf vielen großen Plattformen keine eigenen Social-Media-Konten mehr haben. In Großbritannien stimmte das Oberhaus in der vergangenen Woche ebenfalls für ein Social-Media-Verbot bis 16 Jahre, das noch durch das Unterhaus muss.
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