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- Out 5, 2021
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Furcht vor schlimmen Krawallen:
Erste Stadt verhängt Ausgangssperre zur WM
Die erste Großstadt greift durch! Im französischen Clermont-Ferrand (rund 470 000 Einwohner) wurde für die Dauer der Fußballweltmeisterschaft für Jugendliche unter 16 Jahren eine Ausgangssperre verhängt. Damit sollen Ausschreitungen verhindert werden. Hintergrund sind schwere Krawalle in der Stadt nach dem Champions-League-Sieg von Paris Saint-Germain Ende Mai sowie an dem darauffolgenden Wochenende. Da an den Ausschreitungen viele Jugendliche beteiligt waren, werde die Stadt nun Sicherheitsmaßnahmen treffen. Dies kündigte Bürgermeister Julien Bony an.
„Ich treffe diese Maßnahme nicht gerne, aber ich tue es in voller Verantwortung. Es handelt sich in erster Linie um eine Schutzmaßnahme für die Jüngsten und um eine Maßnahme, die die Eltern in die Pflicht nimmt“, sagte der Bürgermeister. Die Ausgangssperre soll von 23.00 Uhr bis 7.00 Uhr morgens für Jugendliche ohne Begleitung durch einen Erwachsenen gelten.
„Wir werden das nicht tolerieren“
Bony erklärt: „Minderjährige haben zu dieser Uhrzeit nichts auf der Straße zu suchen. Es ist nicht mehr hinnehmbar, dass Horden von Minderjährigen unsere Ordnungskräfte oder die Terrassen der Gastronomen angreifen. Wir werden das nicht tolerieren. Das ist der Sinn dieses Erlasses.“
Die Sicherheitsmaßnahmen betreffen aber nicht nur die Jugendlichen der Stadt. Um Ausschreitungen im Umfeld der WM zu verhindern, untersagte Clermont-Ferrand auch sämtliche Übertragungen der Spiele im Freien, etwa im Außenbereich von Gaststätten. Public Viewing-Veranstaltungen würden nicht genehmigt. Dies soll sogar gelten, falls Frankreich das Finale erreicht, hieß es.
900 Festnahmen nach PSG-Sieg
Insbesondere im Großraum Paris, aber auch in anderen Großstädten war es nach dem PSG-Sieg zu Ausschreitungen gekommen, hinter denen die Behörden Krawallmacher abseits der eigentlichen Fußballfans vermuten. Landesweit gab es knapp 900 Festnahmen.
Die Ausschreitungen führten zu einer öffentlichen Diskussion über Gewalt und Zerstörung, die in Frankreich immer wieder Freudenfeiern nach Sportereignissen. Befristete nächtliche Ausgangssperren für Jugendliche wurden von manchen Städten bereits verhängt, etwa um Gewalt im Umfeld des Drogenhandels einzudämmen.
Bild Zeitung
Erste Stadt verhängt Ausgangssperre zur WM
Die erste Großstadt greift durch! Im französischen Clermont-Ferrand (rund 470 000 Einwohner) wurde für die Dauer der Fußballweltmeisterschaft für Jugendliche unter 16 Jahren eine Ausgangssperre verhängt. Damit sollen Ausschreitungen verhindert werden. Hintergrund sind schwere Krawalle in der Stadt nach dem Champions-League-Sieg von Paris Saint-Germain Ende Mai sowie an dem darauffolgenden Wochenende. Da an den Ausschreitungen viele Jugendliche beteiligt waren, werde die Stadt nun Sicherheitsmaßnahmen treffen. Dies kündigte Bürgermeister Julien Bony an.
„Ich treffe diese Maßnahme nicht gerne, aber ich tue es in voller Verantwortung. Es handelt sich in erster Linie um eine Schutzmaßnahme für die Jüngsten und um eine Maßnahme, die die Eltern in die Pflicht nimmt“, sagte der Bürgermeister. Die Ausgangssperre soll von 23.00 Uhr bis 7.00 Uhr morgens für Jugendliche ohne Begleitung durch einen Erwachsenen gelten.
„Wir werden das nicht tolerieren“
Bony erklärt: „Minderjährige haben zu dieser Uhrzeit nichts auf der Straße zu suchen. Es ist nicht mehr hinnehmbar, dass Horden von Minderjährigen unsere Ordnungskräfte oder die Terrassen der Gastronomen angreifen. Wir werden das nicht tolerieren. Das ist der Sinn dieses Erlasses.“
Die Sicherheitsmaßnahmen betreffen aber nicht nur die Jugendlichen der Stadt. Um Ausschreitungen im Umfeld der WM zu verhindern, untersagte Clermont-Ferrand auch sämtliche Übertragungen der Spiele im Freien, etwa im Außenbereich von Gaststätten. Public Viewing-Veranstaltungen würden nicht genehmigt. Dies soll sogar gelten, falls Frankreich das Finale erreicht, hieß es.
900 Festnahmen nach PSG-Sieg
Insbesondere im Großraum Paris, aber auch in anderen Großstädten war es nach dem PSG-Sieg zu Ausschreitungen gekommen, hinter denen die Behörden Krawallmacher abseits der eigentlichen Fußballfans vermuten. Landesweit gab es knapp 900 Festnahmen.
Die Ausschreitungen führten zu einer öffentlichen Diskussion über Gewalt und Zerstörung, die in Frankreich immer wieder Freudenfeiern nach Sportereignissen. Befristete nächtliche Ausgangssperren für Jugendliche wurden von manchen Städten bereits verhängt, etwa um Gewalt im Umfeld des Drogenhandels einzudämmen.
Bild Zeitung
