- Entrou
- Out 5, 2021
- Mensagens
- 63,815
- Gostos Recebidos
- 2,005
Prozess gegen „das Monster“ in Schweden begonnen:
Ex-Rocker-Boss verkaufte Ehefrau an 120 Männer zum Sex
Härnösand (Schweden) – Ein Ex-Boss der Hells Angels (62) soll seine Frau über Jahre zum Sex mit Fremden gezwungen haben. Etwa 120 Männer sollen die Frau innerhalb von drei Jahren vergewaltigt haben – gegen Geld. Der Fall erinnert an das Martyrium, das die Französin Gisèle Pelicot (72) erleiden musste, deren Ehemann sie betäubte, damit andere Männer sie vergewaltigen konnten. Der Angeklagte soll seine Frau im Internet angeboten, abkassiert und die Treffen überwacht haben. Jetzt steht er vor Gericht.
Der Prozess gegen den 62-Jährigen begann am Freitag vor dem Bezirksgericht Angermanland in Schweden. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Ex-Rocker schwere Zuhälterei, Vergewaltigung und Körperverletzung vor. Ihm drohen bis zu zehn Jahre Haft. Laut Anklageschrift setzte er seine Frau über Jahre unter Druck, „sexuelle Handlungen zu verrichten“. Er bereicherte sich daran finanziell. Ende Oktober 2025 wurde der Mann festgenommen und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Er selbst bestreitet die Vorwürfe.
„Das Monster“ drohte mit dem Tod
Doch die Staatsanwaltschaft ist sich sicher: Der Mann ist schuldig. Laut Anklageschrift soll er seine Frau mit Gewalt und Drohungen unter Druck gesetzt haben. Er nutzte aus, dass sie drogenabhängig war. Wie der TV-Sender SVT berichtete, soll der Mann seiner Frau gedroht haben, sie zu töten, sie mit Benzin zu übergießen, zu verbrennen und ihr die Finger abzuschneiden. Er bezeichnete sich in Rocker-Kreisen selbst als „das Monster“.
Die Frau wird in der Anklageschrift als „schutzbedürftig“ beschrieben. Das Opfer hätte zwar teilweise zugestimmt, Sex zu verkaufen. Aber nicht mit allen Personen und nicht unter allen Umständen. „Sie hatte bestimmte Grenzen. Es gab Situationen, in denen er diese Grenzen nicht respektierte und sie überrollte, nachdem sie nein gesagt hatte“, sagte Staatsanwältin Annerstedt der Nachrichtenagentur AFP. In diesen Fällen sei der Mann wegen Vergewaltigung oder versuchter Vergewaltigung angeklagt.
Die Verteidigung bestreitet Gewalt
Die Anwältin des Ex-Rockers sagte, ihr Mandant gebe zu, Teil des „Geschäfts“ seiner Frau gewesen zu sein. Er bestreite aber, Druck oder Gewalt ausgeübt zu haben. „Er hat in technischen und administrativen Fragen ausgeholfen“, sagte die Anwältin Martina Michaelsdotter der Nachrichtenagentur AFP.
Nach Angaben der Anklage wurden in dem Fall 120 Männer identifiziert, die im Verdacht stehen, sexuelle Dienstleistungen gekauft zu haben. Schwedischen Medien zufolge wurden davon 26 ebenfalls angeklagt. Zunächst steht nur der Ehemann im Bezirk Angermanland vor Gericht. Die Straftaten sollen sich zwischen dem 11. August 2022 und dem 21. Oktober 2025 ereignet haben. Der Prozess wird fortgesetzt.
Bild Zeitung
Ex-Rocker-Boss verkaufte Ehefrau an 120 Männer zum Sex
Härnösand (Schweden) – Ein Ex-Boss der Hells Angels (62) soll seine Frau über Jahre zum Sex mit Fremden gezwungen haben. Etwa 120 Männer sollen die Frau innerhalb von drei Jahren vergewaltigt haben – gegen Geld. Der Fall erinnert an das Martyrium, das die Französin Gisèle Pelicot (72) erleiden musste, deren Ehemann sie betäubte, damit andere Männer sie vergewaltigen konnten. Der Angeklagte soll seine Frau im Internet angeboten, abkassiert und die Treffen überwacht haben. Jetzt steht er vor Gericht.
Der Prozess gegen den 62-Jährigen begann am Freitag vor dem Bezirksgericht Angermanland in Schweden. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Ex-Rocker schwere Zuhälterei, Vergewaltigung und Körperverletzung vor. Ihm drohen bis zu zehn Jahre Haft. Laut Anklageschrift setzte er seine Frau über Jahre unter Druck, „sexuelle Handlungen zu verrichten“. Er bereicherte sich daran finanziell. Ende Oktober 2025 wurde der Mann festgenommen und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Er selbst bestreitet die Vorwürfe.
„Das Monster“ drohte mit dem Tod
Doch die Staatsanwaltschaft ist sich sicher: Der Mann ist schuldig. Laut Anklageschrift soll er seine Frau mit Gewalt und Drohungen unter Druck gesetzt haben. Er nutzte aus, dass sie drogenabhängig war. Wie der TV-Sender SVT berichtete, soll der Mann seiner Frau gedroht haben, sie zu töten, sie mit Benzin zu übergießen, zu verbrennen und ihr die Finger abzuschneiden. Er bezeichnete sich in Rocker-Kreisen selbst als „das Monster“.
Die Frau wird in der Anklageschrift als „schutzbedürftig“ beschrieben. Das Opfer hätte zwar teilweise zugestimmt, Sex zu verkaufen. Aber nicht mit allen Personen und nicht unter allen Umständen. „Sie hatte bestimmte Grenzen. Es gab Situationen, in denen er diese Grenzen nicht respektierte und sie überrollte, nachdem sie nein gesagt hatte“, sagte Staatsanwältin Annerstedt der Nachrichtenagentur AFP. In diesen Fällen sei der Mann wegen Vergewaltigung oder versuchter Vergewaltigung angeklagt.
Die Verteidigung bestreitet Gewalt
Die Anwältin des Ex-Rockers sagte, ihr Mandant gebe zu, Teil des „Geschäfts“ seiner Frau gewesen zu sein. Er bestreite aber, Druck oder Gewalt ausgeübt zu haben. „Er hat in technischen und administrativen Fragen ausgeholfen“, sagte die Anwältin Martina Michaelsdotter der Nachrichtenagentur AFP.
Nach Angaben der Anklage wurden in dem Fall 120 Männer identifiziert, die im Verdacht stehen, sexuelle Dienstleistungen gekauft zu haben. Schwedischen Medien zufolge wurden davon 26 ebenfalls angeklagt. Zunächst steht nur der Ehemann im Bezirk Angermanland vor Gericht. Die Straftaten sollen sich zwischen dem 11. August 2022 und dem 21. Oktober 2025 ereignet haben. Der Prozess wird fortgesetzt.
Bild Zeitung
