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Notícias Feministinnen, warum schweigt ihr bei Migranten-Gewalt?

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Kommentar von Julia Ruhs:
Feministinnen, warum schweigt ihr bei Migranten-Gewalt?


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Vergewaltigung in einem Berliner Jugendzentrum – doch der Täter passt nicht ins Weltbild

Eine mutmaßliche Vergewaltigung, wochenlanges Schweigen, Behördenversagen. Ein Fall aus Berlin wirft wieder einmal die Frage auf: Warum fällt es vielen offenbar so schwer, offen über sexualisierte Gewalt zu sprechen, wenn die Täter migrantische Wurzeln haben?

Auf den heutigen Feminismus ist nur bedingt Verlass. Er funktioniert zuverlässig, wenn der Täter ins Weltbild passt.

Wir alle kennen den Fall von Gisèle Pelicot – der Frau, die Unfassbares erlebte: Jahrelang wurde die Französin von ihrem Mann betäubt, missbraucht und über 70 anderen Männern zur Vergewaltigung ausgeliefert. Die Täter: Franzosen, scheinbar „ganz normale“ Männer aus der „Mitte der Gesellschaft“: Bäcker, Krankenpfleger, Journalisten und Fliesenleger. Durch den öffentlichen Gerichtsprozess wurde Pelicot zur Heldin gegen sexualisierte Gewalt. Zurecht. Auch ich bewundere sie für ihren Mut und ihre Stärke.

Aber warum treffen so viele andere brutale Vergewaltigungsfälle auf so viel weniger oder nahezu kein Interesse – zumindest bei Feministinnen? Warum sind sie häufig leise, wenn es darum geht, über den seit einigen Jahren starken Anstieg sexualisierter Gewalt gegen Frauen zu sprechen? Darüber, dass es plötzlich in Deutschland eine zunehmende Zahl an Gruppenvergewaltigungen gibt?

Ich bin überzeugt: Das Wegschauen setzt häufig dann ein, wenn die Täter Migranten sind.
Wo der Feminismus versagt

So ist aktuell in Berlin-Neukölln auf den Feminismus weniger Verlass. Hier ging ein 16-jähriges türkisch-kurdisches Mädchen durch ein Martyrium. Sie wurde in einem Jugendzentrum vergewaltigt, der Täter ist mutmaßlich ein arabischstämmiger Teenager. Wochenlang schweigt sie aus Angst und Scham. Dann schleppen sie neun der migrantischen Jungs erneut mit böser Absicht in einen Raum. Eine Mitarbeiterin bekommt das glücklicherweise mit – das Mädchen erzählt später alles. Auch, dass sie mit einem Video der Tat erpresst worden sei.

Doch dann geschieht das eigentlich Unfassbare: nämlich – nichts. Weder die Einrichtung noch das Jugendamt informieren die Polizei. Warum der Fall trotzdem öffentlich wird? Nur deshalb, weil das Mädchen sich außerhalb Hilfe sucht, mit einer Polizistin spricht.

Wenn Schweigen bequemer ist als Hinschauen

Jetzt steht der Verdacht im Raum, dass die Verantwortlichen die Taten vertuschen wollten. Um die muslimischen Täter nicht zu stigmatisieren. Sollte sich das erhärten, wäre das unterirdisch. Doch es passt ins Muster: Denn kaum ein Thema ist so vermint wie sexualisierte Gewalt von Tätern mit Migrationshintergrund.

Selbst wer behutsam anmerkt, dass man dort genau hinschauen müsste: Auf das Frauenbild zugewanderter Migranten, auf Rollenbilder in schlecht integrierten Familien und auf die entsprechenden Auffälligkeiten in der Kriminalstatistik – sieht sich meist schneller als er schauen kann mit dem Vorwurf des Rassismus konfrontiert.
Frauenrechte? Bitte hinten anstellen

Im linken Spektrum hat der Antirassismus heute nun mal oberste Priorität. Antirassistisch, queerfeministisch, maximal inklusiv, das ist der zeitgenössische Feminismus. Man will niemanden ausschließen, niemanden verletzen. Kampf gegen „Faschismus, Rassismus, Antifeminismus und Diskriminierung“, so stand es nicht nur auf einem Plakat bei Demonstrationen zum internationalen Frauentag in Berlin. Ich bin mir sicher: Die Reihenfolge ist kein Zufall.

Es soll heißen: Frauen müssen Rücksicht nehmen. Darauf achten, ja nicht mit den Interessen von anderen Gruppen zu kollidieren – seien es Migranten, Muslime oder LGBTIQ-Personen. Wer die „falschen“ Täter anklagt, kriegt Ärger mit der eigenen Szene.

Angebliche Pauschalisierung migrantischer Mitglieder

Auch Gregor Gysi hat es aktuell erwischt. Er hat auf den wachsenden Antisemitismus in seiner Linkspartei hingewiesen. Mit mehr Mitgliedern mit Migrationshintergrund kämen auch Sichtweisen in die Partei, die problematisch seien, sagte er in einem Interview. „Sie bringen eben Sichten auf Israel mit, die falsch sind, und dagegen werde ich mich immer wehren“, so Gysi. Eine bestimmte Grenze dürfe nicht überschritten werden.

Die Migrantische Arbeitsgruppe der Linken ist jetzt mächtig sauer auf ihn. Gysi pauschalisiere „migrantisierte Mitglieder“, er reproduziere rassistische, antimuslimische und antiarabische Narrative, so der Vorwurf.

Nachsitzen für Gysi

Also will die migrantische Linke Gregor Gysi samt seinem Team nun zum Nachsitzen verdonnern. Zur „antirassistischen Weiterbildung“. Dort soll er offenbar lernen, wie er künftig über die Realität sprechen darf. Damit keine „rassistischen Bedrohungsszenarien“ entstehen, wie es von seinen besorgten Parteikollegen heißt. Ich bin mir sicher, aus der Linken käme exakt dieselbe Leier, ginge es um migrantische Gewalt gegen Frauen.

Was eine solche Antirassismus‑Weiterbildung wohl an Denkmustern vermittelt? Man kann es sich denken. Im Extremfall endet es wie in Neukölln: Passiert etwas Unschönes, hält man lieber den Ball flach. Geht gar nicht erst zur Polizei. Damit die schöne bunte Fassade ja nicht von der Realität beschädigt wird.

Bild Zeitung
 
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