Portal Chamar Táxi

Notícias Gesamte FDP-Spitze tritt zurück

Roter.Teufel

Sub-Administrador
Team GForum
Entrou
Out 5, 2021
Mensagens
63,206
Gostos Recebidos
1,960
Nach Wahl-Debakel:
Gesamte FDP-Spitze tritt zurück


cc87e56f2aa4652236ef6bd2f35d0d5e,4138b99f


Berlin – Riesen-Knall nach dem Wahl-Debakel! Die gesamte FDP-Spitze ist nach BILD-Informationen am Montagnachmittag geschlossen zurückgetreten – darunter auch Parteichef Christian Dürr. Bis zum nächsten Parteitag im Mai bleibt die Führung noch im Amt. Dann sollen Präsidium und Bundesvorstand komplett neu gewählt werden. „Wir tragen alle geschlossen die Verantwortung, wir alle haben nicht geliefert. Jetzt braucht es eine neue Legitimation“, sagte Parteigrande Wolfgang Kubicki zu BILD. Zuerst hatte Politico (gehört wie BILD zu Axel Springer) berichtet.

In der Präsidiumssitzung hatte FDP-Chef Dürr die Vertrauensfrage stellen wollen, dies sei aber abgelehnt worden, bestätigte Kubicki. Mit dem Rücktritt macht die Parteiführung nun den Weg frei für einen personellen Neustart an der Spitze der Liberalen. Auf die Frage, ob auch Kubicki selbst für ein Amt in der Parteiführung zur Verfügung stehe, sagte er zu BILD: „Ich kneife nicht.“

Zuvor soll sich Marie-Agnes Strack-Zimmermann bereits für die Parteispitze ins Spiel gebracht haben! Die Europapolitikerin soll angeboten haben, den Vorsitz zu übernehmen – allerdings nur als Teil einer Doppelspitze. Das berichtet der „Spiegel“ unter Berufung auf Teilnehmer. Demnach sagte die Chefin der deutschen FDP-Abgeordneten im Europaparlament, sie stehe für das Vorsitzenden-Amt an der Seite einer zweiten Person zur Verfügung.

Strack-Zimmermann schlägt Doppelspitze vor

Das Problem: Eine Doppelspitze sieht das FDP-Statut bislang nicht vor. Der Bundesparteitag hat allerdings den Bundesvorstand beauftragt, einen Satzungsänderungsantrag für die Einführung einer optionalen Doppelspitze zu erarbeiten und einem Bundesparteitag zur Abstimmung vorzulegen.

Die Liberalen stecken nach der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz in einer tiefen Führungskrise. Sie verfehlten den Wiedereinzug in den Landtag. Vor zwei Wochen waren sie bereits in Baden-Württemberg gescheitert. Dürr und Generalsekretärin Nicole Büttner (41) hatten die Führung vor zehn Monaten übernommen, nachdem die FDP aus dem Bundestag geflogen war.

Bisher hatte Strack-Zimmermann eine Kandidatur stets ausgeschlossen. Auch öffentlich machte sie stets deutlich, dass sie für die Nachfolge nicht zur Verfügung stehe und die Führung in jüngere Hände gehöre. Der Vorstoß für eine Doppelspitze wäre ein grundlegender Sinneswandel.

Bild Zeitung
 
Topo