- Entrou
- Out 5, 2021
- Mensagens
- 54,426
- Gostos Recebidos
- 1,527
Erlangen siegt gegen Potsdam:
Handball-Legende gewinnt Liga-Comeback
Es ist geschafft! Erlangen holt mit seiner Knaller-Verpflichtung von Handball-Legende Martin Schwalb (61) nach vier Spieltagen den ersten Sieg. Der HC besiegt den Aufsteiger VfL Potsdam 23:18 (12:9).
Schwalb bei Dyn: „Wenn man gewinnt, macht der Einstieg natürlich Spaß. Das war ein ganz hartes Ding. Respekt und Kompliment, Potsdam musst du auch erst einmal schlagen. Bei uns hat die Abwehr heute überragend funktioniert. Ich hatte über 60 Minuten ein tolles Torhüter-Gespann. Unser Tempo ist verbesserungsfähig, aber wir sind zumindest schon mal gerannt.“
Beide Teams stehen mit dem Rücken zur Wand. Beide haben noch keine Punkte, stehen auf Platz 17 (Potsdam) und Platz 18 (Erlangen) in der Tabelle der Daikin Handball-Bundesliga.
Alle Blicke der 5311 Fans in Erlangen richten sich vor allem auf das Liga-Heim-Debüt von Ex-Nationalspieler Martin Schwalb. Nach seiner Verpflichtung als Retter-Trainer verliert er in der Woche im Pokal gegen Gummersbach (27:28), jetzt soll ein Sieg her. An seiner Seite, ein wenig ungewöhnlich, der gefeuerte Vorgänger Johannes Sellin (33). Er ist jetzt Schwalbs Co-Trainer.
Schwalb schafft den Befreiungsschlag mit Erlangen
Funktioniert zunächst super. Erlangen hat immer die Nase vorn, teilweise beträgt der Vorsprung sechs Treffer (9:3/18.). Potsdam schlägt sich schon in den ersten zwei Minuten selbst. Kreisläufer Josip Simic (24), einer der wichtigsten Männer der Brandenburger, muss nach Videobeweis und Gesichtstreffer gegen Olympia-Silber-Held Christoph Steinert (34) mit glatt Rot runter.
Von diesem Schock und Verlust erholt sich Potsdam in einer hart geführten Partie nur langsam. Simic-Ersatz Nicholas Schley trifft leider das Tor nicht. Es häufen sich Fehlpässe und Fehlwürfe. Dazu verteilen die Schiris auf beiden Seiten 2-Minuten-Strafen wie Bonbons. Das Spiel ein typisches Keller-Duell. In der 43. Minute ist Potsdam dran, verkürzt auf 14:15.
Vor allem ein Verdienst von Frederik Höler (20). Der Jugend-Nationalspieler sorgt mit seinen Paraden, dass Potsdam im Spiel bleibt. Auch bei Erlangen glänzt der Keeper. Klemen Ferlin (35) zeigt 11 Paraden. Höler: „Wir haben die Rote Karte in der Abwehr super weggesteckt, aber vorn zu viele dumme Fehler gemacht, 18 Tore das ist einfach zu wenig.“
Potsdams Nils Fuhrmann (20) ergänzt: „Es ist so ärgerlich, dass wir nicht die Ruhe bewahren. Wir müssen einfach cleverer sein, haben viel zu viele freie Bälle verworfen und selbst zu viele Fehler gemacht.“
Bild Zeitung
Handball-Legende gewinnt Liga-Comeback
Es ist geschafft! Erlangen holt mit seiner Knaller-Verpflichtung von Handball-Legende Martin Schwalb (61) nach vier Spieltagen den ersten Sieg. Der HC besiegt den Aufsteiger VfL Potsdam 23:18 (12:9).
Schwalb bei Dyn: „Wenn man gewinnt, macht der Einstieg natürlich Spaß. Das war ein ganz hartes Ding. Respekt und Kompliment, Potsdam musst du auch erst einmal schlagen. Bei uns hat die Abwehr heute überragend funktioniert. Ich hatte über 60 Minuten ein tolles Torhüter-Gespann. Unser Tempo ist verbesserungsfähig, aber wir sind zumindest schon mal gerannt.“
Beide Teams stehen mit dem Rücken zur Wand. Beide haben noch keine Punkte, stehen auf Platz 17 (Potsdam) und Platz 18 (Erlangen) in der Tabelle der Daikin Handball-Bundesliga.
Alle Blicke der 5311 Fans in Erlangen richten sich vor allem auf das Liga-Heim-Debüt von Ex-Nationalspieler Martin Schwalb. Nach seiner Verpflichtung als Retter-Trainer verliert er in der Woche im Pokal gegen Gummersbach (27:28), jetzt soll ein Sieg her. An seiner Seite, ein wenig ungewöhnlich, der gefeuerte Vorgänger Johannes Sellin (33). Er ist jetzt Schwalbs Co-Trainer.
Schwalb schafft den Befreiungsschlag mit Erlangen
Funktioniert zunächst super. Erlangen hat immer die Nase vorn, teilweise beträgt der Vorsprung sechs Treffer (9:3/18.). Potsdam schlägt sich schon in den ersten zwei Minuten selbst. Kreisläufer Josip Simic (24), einer der wichtigsten Männer der Brandenburger, muss nach Videobeweis und Gesichtstreffer gegen Olympia-Silber-Held Christoph Steinert (34) mit glatt Rot runter.
Von diesem Schock und Verlust erholt sich Potsdam in einer hart geführten Partie nur langsam. Simic-Ersatz Nicholas Schley trifft leider das Tor nicht. Es häufen sich Fehlpässe und Fehlwürfe. Dazu verteilen die Schiris auf beiden Seiten 2-Minuten-Strafen wie Bonbons. Das Spiel ein typisches Keller-Duell. In der 43. Minute ist Potsdam dran, verkürzt auf 14:15.
Vor allem ein Verdienst von Frederik Höler (20). Der Jugend-Nationalspieler sorgt mit seinen Paraden, dass Potsdam im Spiel bleibt. Auch bei Erlangen glänzt der Keeper. Klemen Ferlin (35) zeigt 11 Paraden. Höler: „Wir haben die Rote Karte in der Abwehr super weggesteckt, aber vorn zu viele dumme Fehler gemacht, 18 Tore das ist einfach zu wenig.“
Potsdams Nils Fuhrmann (20) ergänzt: „Es ist so ärgerlich, dass wir nicht die Ruhe bewahren. Wir müssen einfach cleverer sein, haben viel zu viele freie Bälle verworfen und selbst zu viele Fehler gemacht.“
Bild Zeitung