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- Out 5, 2021
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Lösung im Rasen-Zoff:
Hannover schickt Sea Devils in den Wald
Der Ärger bei Hannover 96 war extrem – vor allem wegen der eigenen Dummheit.
Eine Woche vor dem Zweitliga-Start überließ der Klub seine Arena den Sea Devils, Hamburgs Football-Team aus der ELF (European League of Football). Und bekam nach dem 23:40 gegen Frankfurt einen völlig ramponierten Platz zurück.
Blaue Farbe in den Fünfmeterräumen, das Teufels-Logo riesengroß im Mittelkreis, dazu große, blank getreten Stellen vor den Ersatzbänken der Football-Profis – der gerade erst neu verlegte 150 000-Euro-Rasen war ruiniert.
Am kommenden Wochenende drohte die Wiederholung der Rasen-Zerstörung. 96 hat den Footballern das Stadion auch fürs Spiel Sonntag gegen Köln vermietet – nur fünf Tage vor dem eigenen Nord-Kracher gegen den HSV. Doch jetzt gibt es eine Lösung!
Hannover will Sea Devils in den Wald schicken!
Statt in der großen WM-Arena wird das Spiel in der kleinen Arena der 96-Akademie in der Eilenriede, Hannovers Stadtwald, ausgetragen werden (18. August, Kickoff 16.25 Uhr). Darüber gab es seit dem Wochenende intensive Gespräche zwischen 96-Sportchef Marcus Mann und Mark Weitz, Geschäftsführer der Sea Devils.
Am Montagabend dann der Durchbruch, beide Klubs gaben die Einigung offiziell bekannt. Die Zeit drängt, der Platz muss für Football hergerichtet werden.
Mann: „Dass es rund um das erste Spiel alles andere als optimal lief, konnten im Nachgang ja alle sehen, die bei unserem Heimauftakt gegen Regensburg in der Arena waren. Das haben wir im Austausch mit den Verantwortlichen der Sea Devils thematisiert und schließlich mit der Verlegung ins Eilenriedestadion eine gute gemeinsame Lösung gefunden.“
Weitz: „Wir verstehen die Bedenken der Verantwortlichen von Hannover 96, zumal in der 2. Liga schon am 23. August das nächste Heimspiel gegen den HSV ansteht. Daher haben wir im Sinne des Sports entschieden und dem kurzfristigen Umzug zugestimmt. Wir schätzen die Zusammenarbeit mit Hannover 96 sehr und freuen uns auf ein spannendes Spiel in einem traditionsreichen Stadion. In der Zukunft sind weitere Auftritte in Hannover nicht ausgeschlossen.“
Akademie statt Arena – ruinieren die Football-Profis dann den nächsten Platz von 96? Ziemlich sicher würde auch der Rasen in der Eilenriede leiden. Aber nach dem Debakel-Debüt waren bereits einige Maßnahmen zur Schonung vereinbart worden. Keine Farbe in den Strafräumen und am Mittelkreis, Football-Linien aus Kreide oder wasserlöslicher Farbe, Ersatz-Bänke runter vom Spielfeld. Das alles soll jetzt auch Sonntag in der Akademie gelten.
Die Football-Begeisterung in Hannover hielt sich schon vor dem großen Rasen-Zoff in Grenzen. Zum Devils-Debüt gegen Frankfurt waren nicht mal 9000 Zuschauer in der riesigen WM-Arena (49 000 Plätze).
Offensichtlich läuft der Vorverkauf fürs Spiel gegen die „Cologne Centurions“ auch nicht besonders – sonst wären die Devils kaum gesprächsbereit in Sachen Umzug gewesen. Ins Akademie-Stadion passen aktuell nur knapp 2500 Zuschauer.
Bild Zeitung
Hannover schickt Sea Devils in den Wald
Der Ärger bei Hannover 96 war extrem – vor allem wegen der eigenen Dummheit.
Eine Woche vor dem Zweitliga-Start überließ der Klub seine Arena den Sea Devils, Hamburgs Football-Team aus der ELF (European League of Football). Und bekam nach dem 23:40 gegen Frankfurt einen völlig ramponierten Platz zurück.
Blaue Farbe in den Fünfmeterräumen, das Teufels-Logo riesengroß im Mittelkreis, dazu große, blank getreten Stellen vor den Ersatzbänken der Football-Profis – der gerade erst neu verlegte 150 000-Euro-Rasen war ruiniert.
Am kommenden Wochenende drohte die Wiederholung der Rasen-Zerstörung. 96 hat den Footballern das Stadion auch fürs Spiel Sonntag gegen Köln vermietet – nur fünf Tage vor dem eigenen Nord-Kracher gegen den HSV. Doch jetzt gibt es eine Lösung!
Hannover will Sea Devils in den Wald schicken!
Statt in der großen WM-Arena wird das Spiel in der kleinen Arena der 96-Akademie in der Eilenriede, Hannovers Stadtwald, ausgetragen werden (18. August, Kickoff 16.25 Uhr). Darüber gab es seit dem Wochenende intensive Gespräche zwischen 96-Sportchef Marcus Mann und Mark Weitz, Geschäftsführer der Sea Devils.
Am Montagabend dann der Durchbruch, beide Klubs gaben die Einigung offiziell bekannt. Die Zeit drängt, der Platz muss für Football hergerichtet werden.
Mann: „Dass es rund um das erste Spiel alles andere als optimal lief, konnten im Nachgang ja alle sehen, die bei unserem Heimauftakt gegen Regensburg in der Arena waren. Das haben wir im Austausch mit den Verantwortlichen der Sea Devils thematisiert und schließlich mit der Verlegung ins Eilenriedestadion eine gute gemeinsame Lösung gefunden.“
Weitz: „Wir verstehen die Bedenken der Verantwortlichen von Hannover 96, zumal in der 2. Liga schon am 23. August das nächste Heimspiel gegen den HSV ansteht. Daher haben wir im Sinne des Sports entschieden und dem kurzfristigen Umzug zugestimmt. Wir schätzen die Zusammenarbeit mit Hannover 96 sehr und freuen uns auf ein spannendes Spiel in einem traditionsreichen Stadion. In der Zukunft sind weitere Auftritte in Hannover nicht ausgeschlossen.“
Akademie statt Arena – ruinieren die Football-Profis dann den nächsten Platz von 96? Ziemlich sicher würde auch der Rasen in der Eilenriede leiden. Aber nach dem Debakel-Debüt waren bereits einige Maßnahmen zur Schonung vereinbart worden. Keine Farbe in den Strafräumen und am Mittelkreis, Football-Linien aus Kreide oder wasserlöslicher Farbe, Ersatz-Bänke runter vom Spielfeld. Das alles soll jetzt auch Sonntag in der Akademie gelten.
Die Football-Begeisterung in Hannover hielt sich schon vor dem großen Rasen-Zoff in Grenzen. Zum Devils-Debüt gegen Frankfurt waren nicht mal 9000 Zuschauer in der riesigen WM-Arena (49 000 Plätze).
Offensichtlich läuft der Vorverkauf fürs Spiel gegen die „Cologne Centurions“ auch nicht besonders – sonst wären die Devils kaum gesprächsbereit in Sachen Umzug gewesen. Ins Akademie-Stadion passen aktuell nur knapp 2500 Zuschauer.
Bild Zeitung