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- Out 5, 2021
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Tiere bis 30 Kilo dürfen mit in die Kabine:
Hunde-Hammer bei Lufthansa-Tochter
Rom (Italien) – Bisher mussten Schäferhunde, Dalmatiner oder Bullterrier auf Flügen in den Frachtraum. Jetzt ändert sich das. Die italienische Lufthansa-Tochter Ita Airways wird als erste Airline in Europa künftig Vierbeiner bis 30 Kilogramm mit in die Kabine nehmen. Voraussetzung: Maulkorb, Leine und ein Sitzplatz am Fenster auf saugfähigem Teppich. Herrchen oder Frauchen sitzt direkt daneben.
Die meisten Airlines erlaubten bisher nur Tiere bis acht Kilo in der Kabine. Ita Airways hatte die Grenze schon bei zehn. Größere Hunde mussten in den Frachtraum – oft ein Albtraum wegen Enge, Krach und Temperatur-Extremen. Viele Hundebesitzer fuhren deshalb lieber lange Strecken mit dem Auto, ließen ihre Tiere zurück oder verzichteten ganz auf Reisen.
„Ohne Trennungen“ reisen
Das soll sich nun ändern. Joerg Eberhart, deutscher Geschäftsführer von Ita Airways, erklärt die neue Regelung: „Wir möchten, dass jede Reise gemeinsam begonnen und beendet werden kann, ohne Trennungen.“ Haustiere seien Teil der Familie, so der Manager. Die Fluggesellschaft rechtfertigt die Innovation mit dem Wunsch vieler Passagiere, ihre Tiere mit in den Urlaub zu nehmen.
Zunächst gilt die neue Regel nur auf Inlandsflügen innerhalb Italiens. Die nationale Flugaufsichtsbehörde Enac erteilte die Genehmigung. Vor einigen Monaten fand bereits ein Testflug von Mailand nach Rom statt. Ein konkreter Termin für den ersten Linienflug mit großen Vierbeinern an Bord steht noch nicht fest.
Lufthansa plant nichts Ähnliches
Der zusätzliche Platz für das Tier muss extra bezahlt werden. Passagiere mit Angst vor Vierbeinern oder Allergien können ihren Sitzplatz wechseln, kündigte die Airline an. Dass große Tiere künftig an Bord sind, dürfte allerdings nicht jedem gefallen.
Der Minderheitsaktionär Lufthansa, der im vergangenen Jahr 41 Prozent der früheren Alitalia übernahm, hat derzeit keine ähnlichen Pläne. Auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur teilte das Unternehmen mit: „Unsere Airlines entscheiden grundsätzlich eigenständig, wenn es um Details zum Produktangebot geht.“ In der Branche wird die Initiative als Pilotprojekt betrachtet. Der italienische Staat bleibt Mehrheitseigner der ehemaligen Alitalia, Lufthansa will seinen Anteil aber weiter ausbauen.
Bild Zeitung
Hunde-Hammer bei Lufthansa-Tochter
Rom (Italien) – Bisher mussten Schäferhunde, Dalmatiner oder Bullterrier auf Flügen in den Frachtraum. Jetzt ändert sich das. Die italienische Lufthansa-Tochter Ita Airways wird als erste Airline in Europa künftig Vierbeiner bis 30 Kilogramm mit in die Kabine nehmen. Voraussetzung: Maulkorb, Leine und ein Sitzplatz am Fenster auf saugfähigem Teppich. Herrchen oder Frauchen sitzt direkt daneben.
Die meisten Airlines erlaubten bisher nur Tiere bis acht Kilo in der Kabine. Ita Airways hatte die Grenze schon bei zehn. Größere Hunde mussten in den Frachtraum – oft ein Albtraum wegen Enge, Krach und Temperatur-Extremen. Viele Hundebesitzer fuhren deshalb lieber lange Strecken mit dem Auto, ließen ihre Tiere zurück oder verzichteten ganz auf Reisen.
„Ohne Trennungen“ reisen
Das soll sich nun ändern. Joerg Eberhart, deutscher Geschäftsführer von Ita Airways, erklärt die neue Regelung: „Wir möchten, dass jede Reise gemeinsam begonnen und beendet werden kann, ohne Trennungen.“ Haustiere seien Teil der Familie, so der Manager. Die Fluggesellschaft rechtfertigt die Innovation mit dem Wunsch vieler Passagiere, ihre Tiere mit in den Urlaub zu nehmen.
Zunächst gilt die neue Regel nur auf Inlandsflügen innerhalb Italiens. Die nationale Flugaufsichtsbehörde Enac erteilte die Genehmigung. Vor einigen Monaten fand bereits ein Testflug von Mailand nach Rom statt. Ein konkreter Termin für den ersten Linienflug mit großen Vierbeinern an Bord steht noch nicht fest.
Lufthansa plant nichts Ähnliches
Der zusätzliche Platz für das Tier muss extra bezahlt werden. Passagiere mit Angst vor Vierbeinern oder Allergien können ihren Sitzplatz wechseln, kündigte die Airline an. Dass große Tiere künftig an Bord sind, dürfte allerdings nicht jedem gefallen.
Der Minderheitsaktionär Lufthansa, der im vergangenen Jahr 41 Prozent der früheren Alitalia übernahm, hat derzeit keine ähnlichen Pläne. Auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur teilte das Unternehmen mit: „Unsere Airlines entscheiden grundsätzlich eigenständig, wenn es um Details zum Produktangebot geht.“ In der Branche wird die Initiative als Pilotprojekt betrachtet. Der italienische Staat bleibt Mehrheitseigner der ehemaligen Alitalia, Lufthansa will seinen Anteil aber weiter ausbauen.
Bild Zeitung
