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Roter.Teufel

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Hunderte Babys werden jedes Jahr totgeschüttelt


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Weil ihre Eltern für einen Moment die Nerven verlieren, sterben jedes Jahr in Deutschland etwa 200 Babys. Und weitere 1200 Babys erleiden lebenslange schwere körperliche und geistige Beeinträchtigungen – durch das Schütteltrauma. Es ist einer der häufigsten Todesursachen im Säuglingsalter. Richtig ist: In den allermeisten Fällen schütteln die Erwachsenen ihre Babys nicht, um ihnen absichtlich zu schaden oder sie zu verletzen. Doch es gibt auch Fälle, die sich nicht mit Überforderung und mangelnder Impulskontrolle erklären lassen.

Gerade erst ist es wieder passiert – vor laufender Kamera! In einem Video schüttelt und schlägt ein Mann einen Säugling, schreit ihn an. Die Aufnahmen der unfassbaren Tat kursieren im Internet. Das Baby befindet sich derzeit im Krankenhaus. Es wird ein Fall von häuslicher Gewalt mit familiärem Hintergrund vermutet, bestätigte ein Sprecher der Polizei.

„Das Schütteln passiert meistens im 3. und 4. Lebensmonat. Also dann, wenn Babys am meisten schreien: Durchschnittlich sind es 2,5 Stunden am Tag. Das Schreien ist normal, aber für Erwachsene eine starke Belastung“, berichtet Professor Wolfgang Henrich, Direktor der Geburtenstation der Berliner Charité.

Was passiert beim Schütteltrauma?

Liegen die Nerven ohnehin schon blank, haben manche Erwachsene den Impuls, das Baby zu schütteln. Für schwere Verletzungen reicht es bereits, wenn der Erwachsene das Baby am Brustkörper greift und es mit vergleichsweise geringem Kraftaufwand für wenige Sekunden schüttelt. Das Baby ist in Todesgefahr!

Henrich: „Das Problem: Babys haben noch kaum Nackenmuskeln, dafür einen sehr großen Kopf im Verhältnis zum Körper. Der Schädel wackelt durch die Krafteinwirkung unkontrolliert hin und her. Dabei können Verbindungsstücke im Nacken zu Schaden kommen. Im Schädel stößt das Gehirn an die Innenwände, Brückenvenen reißen und es entstehen Hirnblutungen. An dieser Stelle hört das Kind plötzlich auf zu schreien.“

Die Schäden für die kleinen Menschen können dramatisch sein. 20 Prozent der Babys sterben an den Verletzungen. 60 bis 70 Prozent leiden lebenslang an den Folgen. Und bei nur 10 bis 20 Prozent verheilen die Verletzungen wieder. Die lebenslangen Beeinträchtigungen reichen von Lähmungen, Epilepsie, geminderter Intelligenz, Sehstörungen, Blindheit – bis hin zum Hirntod. Oftmals treten die Folgen auch in Kombination auf.

Bild Zeitung
 
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