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Deutliche Aussagen:
Iran-Sportminister trifft WM-Entscheidung!


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Der Krieg im Nahen Osten beschäftigt weiter die Welt – und auch den Fußball. Genau drei Monate vor der WM 2026 tobt ein Konflikt zwischen dem Iran, den USA und Israel. Zuletzt wurde immer wieder über eine Teilnahme des Iran an der Weltmeisterschaft in Kanada, Mexiko und den USA spekuliert.

Präsident Donald Trump (79) hat Fifa-Chef Gianni Infantino (55) zuletzt wohl persönlich zugesichert, dass der Iran trotz des laufenden Krieges im Nahen Osten willkommen sei. Die Antwort aus Teheran kam prompt – und sie war eindeutig.

WM 2026: Iran schließt Teilnahme aus

Irans Sportminister Ahmad Donjamali schloss eine WM-Teilnahme seines Landes kurz darauf im TV-Interview aus: „Da diese korrupte Regierung unseren Führer (Ali Chamenei; d. Red.) ermordet hat, haben wir unter allen Umständen keine Bedingungen, um an der Weltmeisterschaft teilzunehmen.“ Angesichts der „bösartigen Maßnahmen, die gegen Iran durchgeführt wurden, wurden uns innerhalb von acht oder neun Monaten zwei Kriege aufgezwungen, und mehrere Tausend unserer Menschen wurden getötet.“ Abschließend sagt er: „Daher haben wir definitiv keine Möglichkeit zu einer solchen Teilnahme.“

Ob die Absage tatsächlich final ist und der Iran die WM wirklich boykottiert, bleibt weiter offen.

Auch Irans Fußballpräsident Mehdi Tadsch hatte sich zuletzt ähnlich geäußert. Auslöser war der Auftritt des iranischen Frauen-Teams beim Asien-Cup in Australien, der für internationales Aufsehen gesorgt hatte: Mehrere Spielerinnen nahmen humanitäre Visa der australischen Regierung an. Tadsch daraufhin: „Welcher vernünftige Mensch würde seine Nationalmannschaft in die USA schicken, wenn es bei der WM genauso politisch zugehen sollte wie in Australien.“

Klar ist: Ein freiwilliger WM-Rückzug würde Iran teuer zu stehen kommen. Wer mehr als 30 Tage vor Turnierbeginn absagt, zahlt 250.000 Schweizer Franken (rund 275.000 Euro). Bei kurzfristigeren Absagen verdoppelt sich die Summe auf 500.000 Franken (etwa 550.000 Euro). Dazu kommen Rückzahlungen aller Fifa-Vorbereitungsgelder, die der Iran für die Vorbereitung auf das XXL-Turnier in den USA, Mexiko und Kanada bereits erhalten hat. Außerdem würde das Land einen Ausschluss von der WM 2030 riskieren, wie aus dem Fifa-Regelwerk hervorgeht.

Sport Bild
 
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