- Entrou
- Out 5, 2021
- Mensagens
- 63,206
- Gostos Recebidos
- 1,960
Aus der Not geboren:
Kiews Drohnen-Trick geht um die Welt
Drohnen für 20.000 Dollar abschießen – mit Raketen für drei Millionen Dollar. Das ist nicht lange durchzuhalten. Die Ukraine aber kämpft seit drei Jahren gegen russische Billig-Drohnen. Die Armee hat eine Lösung entwickelt, die jetzt um die Welt geht.
Das Millionen-Dollar-Dilemma
Seit drei Jahren steht das Land unter Dauerbeschuss. Das gesamte Staatsgebiet ist Ziel massiver russischer Luftangriffe. 15 bis 20 Großangriffe – Monat für Monat. Zu 90 Prozent setzen die Angreifer auf billige unbemannte Flugkörper. Selbst bei ausreichendem Budget: Die Rüstungsindustrie könnte gar nicht so viele hochkomplexe Raketen produzieren, um die Tausenden Drohnen zu bekämpfen.
Das polnische Nachrichtenmagazin „Polityka“ bringt es in seiner Online-Ausgabe auf den Punkt: „Kein Land der Welt kann es sich leisten, Drohnen im Wert von jeweils 20.000 Dollar mit drei Millionen Dollar teuren Raketen abzuschießen.“
Während der Westen wegschaute
Wie „Polityka“ schreibt: Der Westen hat das Problem lange ignoriert – obwohl viele Länder selbst mit einer Konfrontation rechnen müssen. Die Ukraine hatte keine Wahl. Sie musste Lösungen finden. Unter Beschuss, unter Druck und permanenter Bedrohung.
Die ukrainische Antwort
Kiew hat zahlreiche Abwehrtaktiken entwickelt. Die vielversprechendste: günstige Abfangdrohnen, die manuell gesteuert werden. Flugkörper gegen Flugkörper. Billig gegen billig.
Eine Technologie, die funktioniert. Eine Lösung, die bezahlbar ist. Eine Waffe, die jetzt exportiert wird. Wie Ukraine-Präsident Selenskyj sagte, hat sein Land bereits über 200 Experten für Drohnenabwehr in den Nahen Osten geschickt. Man könne täglich 2000 Abwehrdrohnen produzieren, die Hälfte davon könnte an Partner exportiert werden.
Fürs Erste exportiert die Ukraine ihre Drohnen-Technologie nun in den Persischen Golf. In der Not entwickelt, in der Ukraine getestet – jetzt weltweit gefragt.
Bild Zeitung
Kiews Drohnen-Trick geht um die Welt
Drohnen für 20.000 Dollar abschießen – mit Raketen für drei Millionen Dollar. Das ist nicht lange durchzuhalten. Die Ukraine aber kämpft seit drei Jahren gegen russische Billig-Drohnen. Die Armee hat eine Lösung entwickelt, die jetzt um die Welt geht.
Das Millionen-Dollar-Dilemma
Seit drei Jahren steht das Land unter Dauerbeschuss. Das gesamte Staatsgebiet ist Ziel massiver russischer Luftangriffe. 15 bis 20 Großangriffe – Monat für Monat. Zu 90 Prozent setzen die Angreifer auf billige unbemannte Flugkörper. Selbst bei ausreichendem Budget: Die Rüstungsindustrie könnte gar nicht so viele hochkomplexe Raketen produzieren, um die Tausenden Drohnen zu bekämpfen.
Das polnische Nachrichtenmagazin „Polityka“ bringt es in seiner Online-Ausgabe auf den Punkt: „Kein Land der Welt kann es sich leisten, Drohnen im Wert von jeweils 20.000 Dollar mit drei Millionen Dollar teuren Raketen abzuschießen.“
Während der Westen wegschaute
Wie „Polityka“ schreibt: Der Westen hat das Problem lange ignoriert – obwohl viele Länder selbst mit einer Konfrontation rechnen müssen. Die Ukraine hatte keine Wahl. Sie musste Lösungen finden. Unter Beschuss, unter Druck und permanenter Bedrohung.
Die ukrainische Antwort
Kiew hat zahlreiche Abwehrtaktiken entwickelt. Die vielversprechendste: günstige Abfangdrohnen, die manuell gesteuert werden. Flugkörper gegen Flugkörper. Billig gegen billig.
Eine Technologie, die funktioniert. Eine Lösung, die bezahlbar ist. Eine Waffe, die jetzt exportiert wird. Wie Ukraine-Präsident Selenskyj sagte, hat sein Land bereits über 200 Experten für Drohnenabwehr in den Nahen Osten geschickt. Man könne täglich 2000 Abwehrdrohnen produzieren, die Hälfte davon könnte an Partner exportiert werden.
Fürs Erste exportiert die Ukraine ihre Drohnen-Technologie nun in den Persischen Golf. In der Not entwickelt, in der Ukraine getestet – jetzt weltweit gefragt.
Bild Zeitung
