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- Out 5, 2021
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„Die Realität ist leider ...“
Klartext von Klub-Bossen zu Fan-Skandal
Pyro-Inferno, Platzsturm, Spielunterbrechung – das Topspiel der 2. Liga zwischen Dynamo Dresden und Hertha BSC (hier im Live-Ticker) eskalierte völlig. Erst brannten beide Fanlager Pyrotechnik ab, dann sprangen plötzlich Hertha- und Dynamo-Chaoten über die Zäune. Die Dresdner Anhänger rannten sogar quer übers Spielfeld in Richtung Hertha-Fanblock.
Schiedsrichter Sven Jablonski musste die Zweitliga-Begegnung unterbrechen und schickte die Teams nach den Krawallen in die Kabine. Unterdessen versuchten Polizisten, die Dynamo-Anhänger zurück in ihren Block zu drängen.
„Bilder, die man nicht sehen will“
Dresdens Sport-Geschäftsführer Sören Gonther bei Sky: „Wir stehen da alle so ein bisschen unter Schock, weil wie gesagt, wir wollen Fußball spielen und nichts anderes.“ Gonther mochte nicht beurteilen, ob die Polizei zu spät eingegriffen habe. „Aber sie waren ja dann trotzdem rechtzeitig mit viel Präsenz drin.“
Zum Anlass der Szenen erklärte Dynamos Finanz-Geschäftsführer Stephan Zimmermann bei RTL, es sei „wohl eine Fahne vom Gastverein weggegangen“. Er verurteilte die Vorgänge. „Es ist allen klar im Stadion, dass das Bilder sind, die man nicht sehen will.“ Es habe seit Wochen einen Austausch auch mit der Politik in Sachen Sicherheit gegeben. „Es ist klar, dass wir das als Verein nicht sehen wollen und verabscheuen.“
Zimmermann weiter: „Nicht das, was wir sehen wollten. Die Realität ist leider, dass wir 100 Menschen auf dem Platz gesehen haben, die sich Pyrotechnik entgegengeworfen haben. Das war heute ein ganz großer Schuss in den Ofen. Vollkommen daneben. Das ist nicht das, wofür wir stehen.“
Hertha-Geschäftsführer Peter Görlich: „Das hat überhaupt nichts mit Fußball zu tun. Ich kann mich an der Stelle nur bei allen Beteiligten hier im Stadion mich entschuldigen. Das entspricht überhaupt nicht meinem Wertgerüst. Wir sind für Fankultur im Stadion. Sobald aber Gewalt im Spiel ist und Pyrotechnik geworfen wird, hört es bei mir auf. Das ist nicht das, was wir wollen. Fans haben im Innenraum nichts zu suchen.“
Mehr als 100 Polizisten auf dem Rasen
Mehr als 100 Polizisten blieben nach den heftigen Szenen in der Dynamo-Hälfte in zwei großen Reihen mit Blick in den Ultrablock stehen. Die Stimmung im Rudolf-Harbig-Stadion war extrem aufgeheizt. Der gelbgesperrte Dresdner Kapitän Stefan Kutschke versuchte, zu vermitteln und zu schlichten.
Eine halbe Stunde nach Anpfiff zogen die Polizisten wieder vom Rasen ab. Der Stadionsprecher verkündete, dass die Partie fortgesetzt werden soll. Jablonski pfiff schließlich – offiziell – in der 19. Minute wieder an.
Erst Pyro-Chaos, dann Platzsturm
Schon nach drei Minuten musste die Begegnung erstmals unterbrochen werden. Die Herthaner zündeten Pyro mit blau-weißem Rauch in ihrem Gäste-Block, Dynamos Anhänger ein Feuerwerk hinter dem Ultra-Block außerhalb des Stadions. Nach wenigen Minuten setzte Jablonski die Begegnung bis zur zweiten Unterbrechung fort. Ob auch ein Abbruch im Raum stand, blieb zunächst unklar.
Sport Bild
Klartext von Klub-Bossen zu Fan-Skandal
Pyro-Inferno, Platzsturm, Spielunterbrechung – das Topspiel der 2. Liga zwischen Dynamo Dresden und Hertha BSC (hier im Live-Ticker) eskalierte völlig. Erst brannten beide Fanlager Pyrotechnik ab, dann sprangen plötzlich Hertha- und Dynamo-Chaoten über die Zäune. Die Dresdner Anhänger rannten sogar quer übers Spielfeld in Richtung Hertha-Fanblock.
Schiedsrichter Sven Jablonski musste die Zweitliga-Begegnung unterbrechen und schickte die Teams nach den Krawallen in die Kabine. Unterdessen versuchten Polizisten, die Dynamo-Anhänger zurück in ihren Block zu drängen.
„Bilder, die man nicht sehen will“
Dresdens Sport-Geschäftsführer Sören Gonther bei Sky: „Wir stehen da alle so ein bisschen unter Schock, weil wie gesagt, wir wollen Fußball spielen und nichts anderes.“ Gonther mochte nicht beurteilen, ob die Polizei zu spät eingegriffen habe. „Aber sie waren ja dann trotzdem rechtzeitig mit viel Präsenz drin.“
Zum Anlass der Szenen erklärte Dynamos Finanz-Geschäftsführer Stephan Zimmermann bei RTL, es sei „wohl eine Fahne vom Gastverein weggegangen“. Er verurteilte die Vorgänge. „Es ist allen klar im Stadion, dass das Bilder sind, die man nicht sehen will.“ Es habe seit Wochen einen Austausch auch mit der Politik in Sachen Sicherheit gegeben. „Es ist klar, dass wir das als Verein nicht sehen wollen und verabscheuen.“
Zimmermann weiter: „Nicht das, was wir sehen wollten. Die Realität ist leider, dass wir 100 Menschen auf dem Platz gesehen haben, die sich Pyrotechnik entgegengeworfen haben. Das war heute ein ganz großer Schuss in den Ofen. Vollkommen daneben. Das ist nicht das, wofür wir stehen.“
Hertha-Geschäftsführer Peter Görlich: „Das hat überhaupt nichts mit Fußball zu tun. Ich kann mich an der Stelle nur bei allen Beteiligten hier im Stadion mich entschuldigen. Das entspricht überhaupt nicht meinem Wertgerüst. Wir sind für Fankultur im Stadion. Sobald aber Gewalt im Spiel ist und Pyrotechnik geworfen wird, hört es bei mir auf. Das ist nicht das, was wir wollen. Fans haben im Innenraum nichts zu suchen.“
Mehr als 100 Polizisten auf dem Rasen
Mehr als 100 Polizisten blieben nach den heftigen Szenen in der Dynamo-Hälfte in zwei großen Reihen mit Blick in den Ultrablock stehen. Die Stimmung im Rudolf-Harbig-Stadion war extrem aufgeheizt. Der gelbgesperrte Dresdner Kapitän Stefan Kutschke versuchte, zu vermitteln und zu schlichten.
Eine halbe Stunde nach Anpfiff zogen die Polizisten wieder vom Rasen ab. Der Stadionsprecher verkündete, dass die Partie fortgesetzt werden soll. Jablonski pfiff schließlich – offiziell – in der 19. Minute wieder an.
Erst Pyro-Chaos, dann Platzsturm
Schon nach drei Minuten musste die Begegnung erstmals unterbrochen werden. Die Herthaner zündeten Pyro mit blau-weißem Rauch in ihrem Gäste-Block, Dynamos Anhänger ein Feuerwerk hinter dem Ultra-Block außerhalb des Stadions. Nach wenigen Minuten setzte Jablonski die Begegnung bis zur zweiten Unterbrechung fort. Ob auch ein Abbruch im Raum stand, blieb zunächst unklar.
Sport Bild
