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Notícias Mintzlaff nimmt sein Leipzig auseinander

Roter.Teufel

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BILD sagt, was dahintersteckt:
Mintzlaff nimmt sein Leipzig auseinander


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RUMMS!

Oliver Mintzlaff (49), einer von drei Geschäftsführern des Red-Bull-Konzerns und Aufsichtsratschef von RB Leipzig, spricht in einem Interview mit dem „Kicker“ offen über verpasste Titel-Chancen seines Klubs, Form-Dellen in der laufenden Saison und die geringe Durchlässigkeit in der Jugendarbeit – und formuliert klare Ziele für die Zukunft.

Mintzlaff spricht über ...

... die Ambitionen von RB: „Wir müssen da sein, wenn aus unterschiedlichen Gründen die Top-Favoriten schwächeln. (...) Wir waren leider noch nie da, wenn die Lücke aufging. Sie war ja schon öfter da, auch 2019/20, als wir unter Julian Nagelsmann Herbstmeister wurden und die Bayern dann ein paar Spieltage später davongezogen sind. Und da muss man, so erfolgreich jede einzelne Bundesliga-Saison war, festhalten, dass es immer wieder Chancen gab, mehr zu erreichen, und das haben wir halt nicht geschafft.“

Das steckt dahinter: Vor allem die letzten zwei Jahre wurden bei Hauptgesellschafter Red Bull sehr kritisch gesehen. Weil Leverkusen (und Stuttgart) vor dem Klub ins Ziel gekommen sind und da waren, als die Bayern geschwächelt haben.

Intern geht man bei RB davon aus, dass Bayern nach den Umbrüchen auch diese Saison noch nicht wieder die alte Stärke haben wird. Die Chance auf den Titel ist weiterhin sehr hoch ...

... die aktuelle Saison: „Wir sind ordentlich gestartet und haben dank einer tollen zweiten Halbzeit Leverkusen geschlagen. Den Rückenwind musst du dann aber auch mitnehmen, da darfst du zu Hause gegen Union Berlin und auswärts bei St. Pauli nicht nur unentschieden spielen, abgesehen davon, dass wir uns in Hamburg über eine Niederlage nicht hätten beschweren dürfen.“

Das steckt dahinter: Der Leipzig-Saisonstart war gut (elf Punkte nach fünf Bundesliga-Spielen; 1:2-Auftakt-Pleite in der Champions League gegen Atlético), aber es war mehr drin. Deswegen will Mintzlaff den Druck hochhalten.

... RB-Trainer Marco Rose (48): „Marco hat sicherlich die sportlichen Ziele erreicht, aber er hat genau wie wir den Anspruch, dass wir den nächsten Entwicklungsschritt gehen (...) Aber was mir an der Stelle wichtig ist zu betonen, ist die Tatsache, dass wir leider immer wieder mal Spiele erleben, bei denen die Mannschaft oder Teile der Mannschaft nicht bereit sind, alles abzurufen.“


Das steckt dahinter: Mintzlaff hat im Sommer maßgeblich mit dafür gesorgt, dass Xavi Simons (21/Leihe von PSG) bleibt und Benjamin Sesko (21/Vertrag bis 2029) verlängert. Nach dem XXL-Umbruch im Vorjahr wurde der Kader bis auf Dani Olmo (26/für 55 Mio. zu Barcelona) auf großen Wunsch von Rose nicht verändert.

Deswegen muss auch der Coach jetzt liefern. Zudem wurden sechs Spieler geholt. Sie alle sind endlich mal wieder typische Red-Bull-Transfers (schnell, jung, entwicklungsfähig).

Dazu kommt: Der Vertrag mit Rose wurde vorzeitig bis 2026 verlängert, mit Marcel Schäfer (39) ist ein Eberl-Nachfolger als Sport-Geschäftsführer da. Zusammen mit Sportdirektor Rouven Schröder (48) ist die sportliche Führung damit endlich wieder komplett aufgestellt. Auch das soll sich in Erfolgen widerspiegeln ...

... die Nachwuchsarbeit bei Rasenballsport: „Als Aufsichtsratsvorsitzender erwarte ich, dass wir nicht jedes Jahr Milliionen in den Nachwuchs investieren und am Ende gar keine wirkliche Durchlässigkeit haben, sondern im Grunde genommen nur die Auflagen der Lizenz erfüllen. (...) Das ist nicht wirklich unser Anspruch. (...) Man hat in anderen Klubs, in denen wir uns engagieren, auch gesehen, dass es anders geht.“

Das steckt dahinter: 12 Mio. Euro investiert RB nach BILD-Informationen jährlich in die eigene Nachwuchsarbeit. Aber bisher hat es noch kein eigenes Talent zu den Profis geschafft, was anderen Klubs wie Dortmund regelmäßig gelingt.


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