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Sollten viele Menschen auf Autobahn sterben?:
Mordversuch! Täter klauten Auflieger vor Tat


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Bremen – Es ist ein unfassbarer Mordversuch! Ein Unbekannter stellte nachts auf der A 281 bei Bremen einen tonnenschweren und unbeleuchteten Sattelauflieger quer über alle Fahrstreifen ab und flüchtete. Offenbar sollte der Anhänger zur Todesfalle für Autofahrer werden, die in das stählerne Hindernis gefahren wären. Jetzt erfuhr BILD neue Details!

Wie BILD erfuhr, wurde der Anhänger von einem videoüberwachten Gelände nur wenige Kilometer entfernt vom Tatort gestohlen. Offenbar fuhren der oder die Täter mit einer Zugmaschine auf das Areal, koppelten den Auflieger an und parkten ihn dann auf der Autobahn – mit Mordabsicht.
„Auflieger wurde gezielt positioniert“

Polizeisprecher Nils Matthiesen: „Der schwarze, unbeladene Anhänger wurde nicht durch einen Unfall auf der Bahn platziert, sondern gezielt und mit mehreren Arbeitsschritten auf der Autobahn positioniert. Dafür braucht es eine PS-starke Zugmaschine, ein normales Fahrzeug reicht nicht aus.“

In der Nacht zu Samstag blockierte der Anhänger gegen 2 Uhr zwischen den Anschlussstellen Strom und Seehausen beide Fahrspuren und den Seitenstreifen.
„Es hätte mehrfach tödlich enden können“

Nur wenig später musste ein Lkw-Fahrer (64) in letzter Sekunde bremsen – er hatte das Hindernis gerade noch rechtzeitig in der Finsternis erkannt. Matthiesen: „Man kann sich bei dem Mann nur bedanken, der geistesgegenwärtig reagiert, stark gebremst und andere Verkehrsteilnehmer gewarnt hat. Hätte ein Kleinwagen den Anhänger gerammt, hätte das mehrfach tödlich enden können.“

„An diesem Autobahnabschnitt gilt Tempo 80. Nachts fahren viele deutlich schneller. Umso gefährlicher war die gezielte Platzierung des Anhängers“, sagt Matthiesen. „Wir gehen nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen von einem versuchten Tötungsdelikt aus.“
Logistikfirma bedauert Vorfall

Der Sattelauflieger wurde nach BILD-Informationen vor rund einem Jahr von einem Bremer Betrieb verkauft und gehört nun zur L.I.T.-AG aus Brake (Niedersachsen). Dabei wurden offenbar weitere 40 Zugmaschinen und rund 150 Auflieger und Chassis übernommen.

Eine Sprecherin des Unternehmens erklärt: „Der Anhänger wurde von einer bislang unbekannten Person auf der Autobahn abgestellt. Wir bedauern den Vorfall ausdrücklich und sind zugleich erleichtert, dass nach unserem derzeitigen Kenntnisstand keine Personenschäden entstanden sind.“

Was das Motiv des Anschlags auf der Autobahn ist, ist aktuell noch vollkommen rätselhaft. Hinweise an die Kripo: 0421-362-3888

Bild Zeitung
 
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