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Roter.Teufel

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Teurer Ukraine-Feldzug:
Putin bettelt seine Oligarchen um Geld an


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Moskau – Krieg kostet! Diese Erfahrung muss jetzt auch Kreml-Machthaber und Aggressor Wladimir Putin (73) machen. Mehr als vier Jahre nach seinem Angriff auf die Ukraine ist die russische Staatskasse chronisch klamm. Da trifft es sich gut, dass es in Russland von stinkreichen Oligarchen nur so wimmelt. Bei diesen soll Putin jetzt vorstellig geworden sein. Mit frischem Milliardärs-Kapital will er ein zentrales Kriegsziel erreichen.

Der mächtige Kreml-Chef als Bittsteller bei zwielichtigen Geschäftemachern – zu dieser Szene soll es nach Informationen der „Financial Times“ kürzlich gekommen sein. Drei Insider-Quellen berichteten der Zeitung, dass Putin persönlich um Spenden für den Staatshaushalt bat. Dort klafft ein wachsendes Loch, weil der Krieg in der Ukraine immer mehr Ressourcen frisst. Schon im Januar musste der Kreml deshalb die Mehrwertsteuer auf 22 Prozent erhöhen. Weitere unpopuläre Maßnahmen könnten Putin wichtige Unterstützung in der Mittelschicht kosten. Wohl deshalb versucht er nun, die Oligarchen mit ins Boot zu holen.

Die Lücke, die sie füllen müssten, ist groß: Allein im vergangenen Jahr 2025 stiegen die Verteidigungsausgaben im Vergleich zum Vorjahr um 42 Prozent. Mittlerweile gibt der russische Staat eine dreistellige Milliardensumme für den Krieg in der Ukraine aus. Parallel wächst das Haushaltsdefizit. Trotzdem zeigt der Kreml bislang kein Interesse an einem Waffenstillstand: Laut „Financial Times“ ließ Putin die Oligarchen am Donnerstag wissen, dass Russland kämpfen werde, bis es die Region Donbass erobert habe.

Russlands Milliardäre 2025 reich wie nie

Wie viel Oligarchen-Geld er dafür eintreiben kann, ist bislang unklar. Der Kreml äußerte sich zunächst nicht. Laut „The Bell“ will Oligarch Suleiman Kerimov (60) über eine Milliarde Euro lockermachen. Auch der Oligarch Oleg Deripaska (58) habe Unterstützung signalisiert. Zu holen gäbe es sicher einiges: Trotz aller Sanktionen waren Russlands Milliardäre 2025 so reich wie nie!

Dass Putin ausgerechnet jetzt um Geld bettelt, mag erstaunen. Eigentlich gilt Russland als einer der Profiteure des Iran-Krieges. Der explodierende Öl-Preis spült dem Kreml täglich viele Millionen extra in die Kassen. Außerdem lockerten die USA sogar einige Sanktionen auf Russen-Öl, um den Weltmarkt zu stabilisieren. Doch Putin sieht den Iran-Krieg wohl kurz vor dem Ende. Er habe gewarnt, „sich darauf zu verlassen, dass dieser Geldsegen allzu lange anhält“.

Bild Zeitung
 
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