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- Out 5, 2021
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„Dann werden wir angeschrien!“:
Respektlos-Vorwurf gegen Handball-Schiris
Aufregung in der Daikin Handball-Bundesliga!
Die Rhein-Neckar Löwen schlagen am Montagabend den HSV Hamburg mit 30:27, feiern den vierten Sieg im fünften Spiel und setzen sich in der Spitzengruppe der Tabelle fest. Frust allerdings nach dem Spiel bei den Hamburgern, die sich mehrfach vom Schiedsrichter benachteiligt fühlen.
Hamburgs Leif Tissier stöhnt nach dem Spiel bei Dyn: „Wir hatten ein, zwei Pfiffe, die nicht so für uns waren.“
Dyn-Moderatorin Lea Rostek fragt ihn: „Nach Abpfiff gab es noch mal Diskussionen mit dem Schiedsrichter. Wo war da Klärungsbedarf?“
Tissier: „Wenn man das nicht sieht, dann hat man Handball nicht verstanden. Das war unfassbar wieder. Bei allem Respekt. Es wird Respekt eingefordert von den Spielern und dann werden wir angeschrien, wenn wir nachfragen. Mehr möchte ich echt nicht sagen.“
HBL: Rhein-Neckar Löwen schlagen HSV Hamburg
Vor dem Spiel wird Torwart-Legende Jogi Bitter (42) verabschiedet, der Ende letzter Woche seine Karriere beendet hat und künftig Vollzeit als Vize-Präsident bei den Hamburgern arbeitet.
Alle Fans in der Halle stehen auf — alle! Auch die Heim-Fans! Der Weltmeister von 2007 ist überall beliebt. Löwen-Boss Uwe Gensheimer überreicht ihm eine schick eingepackte Flasche. Jogi winkt, donnernder Applaus der Zuschauer.
Bitter zur Pause bei Dyn: „Das war herzerwärmend. Toller Moment.“
Über Bitter scherzt Dyn-Experte Stefan Kretzschmar: „Jogi Bitter ist ja so alt, dass er sogar mit mir noch zusammen gespielt hat. Jogi war damals derjenige, der die Bälle tragen musste für uns Ältere. Ich glaube, dass er den Intellekt besitzt, diesen Job als Vorstand Sport oder wie die Position beim HSV heißt, auszuüben. Obwohl er Torwart ist! Denn eigentlich sagt man, Torhüter haben nicht sooo viel Ahnung vom Spiel. Aber ich glaube, bei Jogi ist das ein bisschen anders.“
Im Spiel erwischen die Löwen den besseren Start. Erst 4:1 (7.), dann 7:4 (11.) — der HSV gleicht aber aus! 7:7 (13.)! Kurzer Schreck für die Gastgeber, die schnell wieder auf 10:7 (18.) abhauen können.
Wahnsinns-Szene kurz vor der Halbzeit: Nach Foul bekommt der HSV einen Freiwurf, doch die Uhr tickt runter. Hamburgs Niklas Weller rennt zum Tor, schnappt sich den Ball, läuft zur Neunmeter-Linie, dreht sich um — und wirft eine Sekunde vorm Pausenpfiff das Ding rein! Kretzsche erstaunt: „Neeeeeee!?“ Schmiso jubelt: „Einfach genial!“
Mit 16:13 geht es in die Kabine. Kretzsche-Fazit zur Pause: „Der HSV ist zu harmlos im Angriff. Das ist keine gute Leistung, die sie hier abrufen.“
Nach Wiederbeginn diktieren die Löwen weiter das Geschehen. Doch zehn Minuten vor Ende ist der personell arg geschwächte HSV plötzlich auf 25:26 dran!
Wirbel in der 51. Minute: Löwen-Star Olle Forsell Schefvert setzt zum Wurf an, knallt mit zwei Hamburgern zusammen und bleibt verletzt am Boden liegen. Kretzsche staunt: „Der geht da aber auch rein! Da stehen 25 Hamburger drum!“ Auch Juri Knorr liegt am Boden, ihm wird danach der linke Daumen im Tape-Verband fixiert.
Am Ende zittern sich die Löwen zum verdienten Sieg. Torwart Mikael Appelgren rettet die zwei Punkte mit Mega-Paraden in der Schlussphase. Wegen der Schiedsrichter-Entscheidungen in dieser Phase marschiert auch HSV-Coach Toto Jansen nach Abpfiff zu den Unparteiischen.
Bild Zeitung
Respektlos-Vorwurf gegen Handball-Schiris
Aufregung in der Daikin Handball-Bundesliga!
Die Rhein-Neckar Löwen schlagen am Montagabend den HSV Hamburg mit 30:27, feiern den vierten Sieg im fünften Spiel und setzen sich in der Spitzengruppe der Tabelle fest. Frust allerdings nach dem Spiel bei den Hamburgern, die sich mehrfach vom Schiedsrichter benachteiligt fühlen.
Hamburgs Leif Tissier stöhnt nach dem Spiel bei Dyn: „Wir hatten ein, zwei Pfiffe, die nicht so für uns waren.“
Dyn-Moderatorin Lea Rostek fragt ihn: „Nach Abpfiff gab es noch mal Diskussionen mit dem Schiedsrichter. Wo war da Klärungsbedarf?“
Tissier: „Wenn man das nicht sieht, dann hat man Handball nicht verstanden. Das war unfassbar wieder. Bei allem Respekt. Es wird Respekt eingefordert von den Spielern und dann werden wir angeschrien, wenn wir nachfragen. Mehr möchte ich echt nicht sagen.“
HBL: Rhein-Neckar Löwen schlagen HSV Hamburg
Vor dem Spiel wird Torwart-Legende Jogi Bitter (42) verabschiedet, der Ende letzter Woche seine Karriere beendet hat und künftig Vollzeit als Vize-Präsident bei den Hamburgern arbeitet.
Alle Fans in der Halle stehen auf — alle! Auch die Heim-Fans! Der Weltmeister von 2007 ist überall beliebt. Löwen-Boss Uwe Gensheimer überreicht ihm eine schick eingepackte Flasche. Jogi winkt, donnernder Applaus der Zuschauer.
Bitter zur Pause bei Dyn: „Das war herzerwärmend. Toller Moment.“
Über Bitter scherzt Dyn-Experte Stefan Kretzschmar: „Jogi Bitter ist ja so alt, dass er sogar mit mir noch zusammen gespielt hat. Jogi war damals derjenige, der die Bälle tragen musste für uns Ältere. Ich glaube, dass er den Intellekt besitzt, diesen Job als Vorstand Sport oder wie die Position beim HSV heißt, auszuüben. Obwohl er Torwart ist! Denn eigentlich sagt man, Torhüter haben nicht sooo viel Ahnung vom Spiel. Aber ich glaube, bei Jogi ist das ein bisschen anders.“
Im Spiel erwischen die Löwen den besseren Start. Erst 4:1 (7.), dann 7:4 (11.) — der HSV gleicht aber aus! 7:7 (13.)! Kurzer Schreck für die Gastgeber, die schnell wieder auf 10:7 (18.) abhauen können.
Wahnsinns-Szene kurz vor der Halbzeit: Nach Foul bekommt der HSV einen Freiwurf, doch die Uhr tickt runter. Hamburgs Niklas Weller rennt zum Tor, schnappt sich den Ball, läuft zur Neunmeter-Linie, dreht sich um — und wirft eine Sekunde vorm Pausenpfiff das Ding rein! Kretzsche erstaunt: „Neeeeeee!?“ Schmiso jubelt: „Einfach genial!“
Mit 16:13 geht es in die Kabine. Kretzsche-Fazit zur Pause: „Der HSV ist zu harmlos im Angriff. Das ist keine gute Leistung, die sie hier abrufen.“
Nach Wiederbeginn diktieren die Löwen weiter das Geschehen. Doch zehn Minuten vor Ende ist der personell arg geschwächte HSV plötzlich auf 25:26 dran!
Wirbel in der 51. Minute: Löwen-Star Olle Forsell Schefvert setzt zum Wurf an, knallt mit zwei Hamburgern zusammen und bleibt verletzt am Boden liegen. Kretzsche staunt: „Der geht da aber auch rein! Da stehen 25 Hamburger drum!“ Auch Juri Knorr liegt am Boden, ihm wird danach der linke Daumen im Tape-Verband fixiert.
Am Ende zittern sich die Löwen zum verdienten Sieg. Torwart Mikael Appelgren rettet die zwei Punkte mit Mega-Paraden in der Schlussphase. Wegen der Schiedsrichter-Entscheidungen in dieser Phase marschiert auch HSV-Coach Toto Jansen nach Abpfiff zu den Unparteiischen.
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