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- Out 5, 2021
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Anschlag legt Mega-Pipeline lahm:
Süddeutschland stand vor Sprit-Blackout
Berlin – Süddeutschland stand kurz vor einem Kraftstoff-Blackout, der einen Schock für Millionen Autofahrer und die Industrie bedeutet hätte. Der Grund: ein Anschlag auf das Stromnetz der wichtigen „Transalpine Pipeline“ (TAL) in Italien, der Ende März die Spritversorgung gefährlich ins Wanken brachte!
WELT am SONNTAG und Business Insider (gehören wie BILD zu Axel Springer) berichten, dass drei Tage lang kein Rohöl mehr Richtung Deutschland floss. Besonders betroffen: die Mega-Raffinerie „Miro“ bei Karlsruhe (BaWü) – die größte in Deutschland! „Wir mussten aus unseren Reserven leben“, bestätigte eine Sprecherin. Auch die „Bayernoil-Raffinerie“ kämpfte mit dem Ausfall:
Standorte wie in Neustadt und Vohburg (beide in Bayern) griffen auf Notlager zurück.
Der Grund für den Ausfall: ein gezielter Angriff auf die Stromversorgung einer Pumpstation bei Terzo di Tolmezzo in den italienischen Alpen! Zwei unabhängige Quellen sprechen laut beider Medien von Sabotage. Deutsche Behörden wurden informiert – das Bundeskriminalamt steht bereits in Kontakt mit Italien.
Sabotage in den Alpen!
Aktuell ist noch unklar: War es ein politisch motivierter Angriff auf kritische Infrastruktur? Diese Frage sei „Gegenstand der weiteren Ermittlungen der italienischen Behörden“, so das Innenministerium. Geheimniskrämerei der Behörden: Die Staatsanwaltschaft der Region Friaul-Julisch Venetien in Udine ließ Anfragen unbeantwortet. Die Betreibergesellschaft der TAL äußerte sich bisher ebenfalls nicht zu den Ursachen des Pipeline-Ausfalls, auch der Stromnetzbetreiber „Terna“ in Norditalien lehnte jede Stellungnahme ab.
Versorgung auf der Kippe?
Trotz der Krise gibt Miro vorerst Entwarnung. Heißt: Tankstellen wurden weiter beliefert und es drohen keine Engpässe für Verbraucher. Aber: Wie lange die Reserven gereicht hätten, um die Spritversorgung aufrechtzuerhalten, bleibt offen! Jetzt werden die Lager wieder aufgefüllt – doch der Vorfall zeigt deutlich: Deutschlands Energieversorgung ist sensibel und bleibt verwundbar!
Der Angriff ereignete sich zu einem heiklen Zeitpunkt, da der Iran-Krieg und die Spannungen rund um die Straße von Hormus die Lage zuletzt deutlich verschärft haben! Grundsätzlich brisant: Deutschland hängt zu rund 36 Prozent von Importen ab.
Bild Zeitung
Süddeutschland stand vor Sprit-Blackout
Berlin – Süddeutschland stand kurz vor einem Kraftstoff-Blackout, der einen Schock für Millionen Autofahrer und die Industrie bedeutet hätte. Der Grund: ein Anschlag auf das Stromnetz der wichtigen „Transalpine Pipeline“ (TAL) in Italien, der Ende März die Spritversorgung gefährlich ins Wanken brachte!
WELT am SONNTAG und Business Insider (gehören wie BILD zu Axel Springer) berichten, dass drei Tage lang kein Rohöl mehr Richtung Deutschland floss. Besonders betroffen: die Mega-Raffinerie „Miro“ bei Karlsruhe (BaWü) – die größte in Deutschland! „Wir mussten aus unseren Reserven leben“, bestätigte eine Sprecherin. Auch die „Bayernoil-Raffinerie“ kämpfte mit dem Ausfall:
Standorte wie in Neustadt und Vohburg (beide in Bayern) griffen auf Notlager zurück.
Der Grund für den Ausfall: ein gezielter Angriff auf die Stromversorgung einer Pumpstation bei Terzo di Tolmezzo in den italienischen Alpen! Zwei unabhängige Quellen sprechen laut beider Medien von Sabotage. Deutsche Behörden wurden informiert – das Bundeskriminalamt steht bereits in Kontakt mit Italien.
Sabotage in den Alpen!
Aktuell ist noch unklar: War es ein politisch motivierter Angriff auf kritische Infrastruktur? Diese Frage sei „Gegenstand der weiteren Ermittlungen der italienischen Behörden“, so das Innenministerium. Geheimniskrämerei der Behörden: Die Staatsanwaltschaft der Region Friaul-Julisch Venetien in Udine ließ Anfragen unbeantwortet. Die Betreibergesellschaft der TAL äußerte sich bisher ebenfalls nicht zu den Ursachen des Pipeline-Ausfalls, auch der Stromnetzbetreiber „Terna“ in Norditalien lehnte jede Stellungnahme ab.
Versorgung auf der Kippe?
Trotz der Krise gibt Miro vorerst Entwarnung. Heißt: Tankstellen wurden weiter beliefert und es drohen keine Engpässe für Verbraucher. Aber: Wie lange die Reserven gereicht hätten, um die Spritversorgung aufrechtzuerhalten, bleibt offen! Jetzt werden die Lager wieder aufgefüllt – doch der Vorfall zeigt deutlich: Deutschlands Energieversorgung ist sensibel und bleibt verwundbar!
Der Angriff ereignete sich zu einem heiklen Zeitpunkt, da der Iran-Krieg und die Spannungen rund um die Straße von Hormus die Lage zuletzt deutlich verschärft haben! Grundsätzlich brisant: Deutschland hängt zu rund 36 Prozent von Importen ab.
Bild Zeitung
