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- Out 5, 2021
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„Da würde ich mich freuen“:
Schalke-Boss macht die Tür für Tönnies auf
Das Ziel ist riesig: Bis zu 50 Millionen Euro will Schalke 04 durch die Genossenschaft einnehmen, über die es möglich ist, Anteile am Stadion zu erwerben.
Klar scheint dabei: Ohne Sponsoren, die Anteile für stattliche Beträge erwerben, ist diese Marke wohl kaum zu erreichen. Deshalb geht Schalke nun sogar auf Clemens Tönnies (68) zu. Der langjährige Ex-Aufsichtsratschef von Schalke 04 ist mit seiner Firma „Böklunder“ einer der Großsponsoren des klammen Zweitligisten. Sein Verhältnis zum Klub, vor allem zu Aufsichtsratsboss Axel Hefer (47), gilt als schwer unterkühlt.
Hefer erklärt nun im SPORT BILD-Interview auf die Frage, wie er auf Hilfe von Tönnies reagieren würde: „Da würde ich mich freuen! Wir sind im Gespräch mit vielen Schalkern, natürlich auch mit unseren Großsponsoren. Matthias Tillmann (Schalkes Vorstandschef; d. Red.) hat Clemens Tönnies bereits besucht und ihm das Projekt persönlich vorgestellt. Jeder Betrag, der eingenommen wird, beschleunigt die Entwicklung des Vereins.“
Auch auf die finanzielle Unterstützung der Fans hoffen Hefer & Co. Dass der Klub dabei den Anhängern das Geld aus der Tasche ziehen würde – davon will der Aufsichtsratschef nichts wissen. Hefer sagt: „Erstens ist die Zeichnung eines Genossenschaftsanteils keine Spende, sondern eine Investition – man kann den Anteil wieder zurückgeben und erhält sein Geld zurück. Und zweitens ist die Fördergenossenschaft ein Angebot, gemeinsam die Zukunft des Vereins zu gestalten.“
Und weiter: „Wir gründen eine Fördergenossenschaft, die neben dem Verein steht, allerdings in unserem Fall mit identischen Mitgliedern. Dies erlaubt uns, in die Zukunft zu investieren. Nicht nur jetzt, sondern über mehrere Jahrzehnte. Ein Beispiel, das viele Menschen aus ihrem privaten Leben kennen: Viele Organisationen haben einen Förderverein, zum Beispiel Schulen und Kindergärten. Die Fördervereine vertreten ideelle Werte und investieren in Projekte, die der jeweiligen Organisation und ihren Mitgliedern helfen. So ähnlich ist es bei uns auch.“
Bild Zeitung
Schalke-Boss macht die Tür für Tönnies auf
Das Ziel ist riesig: Bis zu 50 Millionen Euro will Schalke 04 durch die Genossenschaft einnehmen, über die es möglich ist, Anteile am Stadion zu erwerben.
Klar scheint dabei: Ohne Sponsoren, die Anteile für stattliche Beträge erwerben, ist diese Marke wohl kaum zu erreichen. Deshalb geht Schalke nun sogar auf Clemens Tönnies (68) zu. Der langjährige Ex-Aufsichtsratschef von Schalke 04 ist mit seiner Firma „Böklunder“ einer der Großsponsoren des klammen Zweitligisten. Sein Verhältnis zum Klub, vor allem zu Aufsichtsratsboss Axel Hefer (47), gilt als schwer unterkühlt.
Hefer erklärt nun im SPORT BILD-Interview auf die Frage, wie er auf Hilfe von Tönnies reagieren würde: „Da würde ich mich freuen! Wir sind im Gespräch mit vielen Schalkern, natürlich auch mit unseren Großsponsoren. Matthias Tillmann (Schalkes Vorstandschef; d. Red.) hat Clemens Tönnies bereits besucht und ihm das Projekt persönlich vorgestellt. Jeder Betrag, der eingenommen wird, beschleunigt die Entwicklung des Vereins.“
Auch auf die finanzielle Unterstützung der Fans hoffen Hefer & Co. Dass der Klub dabei den Anhängern das Geld aus der Tasche ziehen würde – davon will der Aufsichtsratschef nichts wissen. Hefer sagt: „Erstens ist die Zeichnung eines Genossenschaftsanteils keine Spende, sondern eine Investition – man kann den Anteil wieder zurückgeben und erhält sein Geld zurück. Und zweitens ist die Fördergenossenschaft ein Angebot, gemeinsam die Zukunft des Vereins zu gestalten.“
Und weiter: „Wir gründen eine Fördergenossenschaft, die neben dem Verein steht, allerdings in unserem Fall mit identischen Mitgliedern. Dies erlaubt uns, in die Zukunft zu investieren. Nicht nur jetzt, sondern über mehrere Jahrzehnte. Ein Beispiel, das viele Menschen aus ihrem privaten Leben kennen: Viele Organisationen haben einen Förderverein, zum Beispiel Schulen und Kindergärten. Die Fördervereine vertreten ideelle Werte und investieren in Projekte, die der jeweiligen Organisation und ihren Mitgliedern helfen. So ähnlich ist es bei uns auch.“
Bild Zeitung