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- Out 5, 2021
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Kein Social Media, kein Bier:
So tickt Nagelsmanns neuer Stürmer
Er ist eigentlich fast zu nett für Profi-Fußball.
Jonathan „Jonny“ Burkardt (24) wurde von Bundestrainer Julian Nagelsmann erstmals in die Nationalmannschaft berufen.
So tickt der Mainzer Top-Torjäger.
Er wurde in Darmstadt geboren, wuchs im Vorort Arheilgen in einem Reihenhaus auf. Sein zweiter Vorname ist Michael, sein Vater Top-Manager bei einer Bank, er hat eine jüngere Schwester. Sein Abi machte er mit der Note 2,2.
Für Freunde, Fans, Verein und Familie heißt er Jonny. Jonathan nenne ihn nur seine Oma, verriet Burkardt in einem Vereins-Interview.
Er ist super-bescheiden, höflich, fast schüchtern. Nach dem 3:0 bei St. Pauli, als Doppel-Torschütze Burkardt bei „Sky“ interviewt wurde, sprach er Weltmeister Lothar Matthäus (64) demütig mit „Herr Matthäus“ an, sprach von einer großen Ehre, beim Top-Spiel dabei zu sein.
Kein Bock auf Social Media
Vorm Spiel kaut er Kaugummi, im Bus hört er Hip-Hop. Er mag kein Bier, hat kein Social Media Profil („Da habe ich nicht so Bock drauf“). Als Kind war er Fan von Wickie, dem Wikinger.
Mit 14 wechselte er von der Darmstadt-98-Jugend zu Mainz 05, spielte sich da gemeinsam mit dem gleichaltrigen Abräumer-Kumpel Leandro Barreiro ins Rampenlicht.
2018 holte der damalige Trainer Sandro Schwarz (45, jetzt RB New York) das Duo zu den Profis, sagte den beiden gegenüber BILD eine große Karriere voraus. Doch nach den ersten vier Einsätzen ging es nicht weiter für Burkardt: Er galt als körperlich zu schwach, sollte Muskeln aufbauen.
Erst zwei Jahre später ging es weiter, unter Bo Svensson (45, jetzt Union) wurde Burkardt Stammspieler. Mit Nebenmann Karim Onisiwo (32) spielte er sich in die Herzen der Fans. BILD nannte das Erfolgs-Duo „Jonnysiwo“.
Mit der U21-Nationalmannschaft wurde er 2021 Europameister, bekam danach die Kapitänsbinde und schließlich einen Anruf von Bundestrainer Flick, der ihm Hoffnungen auf die A-Elf machte. Doch im November 2022 der große Rückschlag: Burkardt verletzte sich am Knie, fiel ein Jahr lang aus.
Erst Ende letzten Jahres ging es für Burkardt weiter. In der Rückrunde trug der blonde Stürmer dann mit acht Treffern wesentlich zum Klassenerhalt bei. Aus Dankbarkeit für die Mainzer Unterstützung verlängerte er seinen Vertrag bis 2027. Seit Saisonbeginn ist er hinter Silvan Widmer (31) Vize-Kapitän.
Seine Familie ist sein wichtigster Anker. Immer wieder betonte Burkardt, wie sehr sie ihm geholfen habe, von den ersten Schritten im Leistungs-Fußball bis zur Verletzungszeit. Und nun geht sein Traum von der Nationalmannschaft endlich in Erfüllung. In Darmstadt-Arheilgen werden sie stolz sein.
Bild Zeitung
So tickt Nagelsmanns neuer Stürmer
Er ist eigentlich fast zu nett für Profi-Fußball.
Jonathan „Jonny“ Burkardt (24) wurde von Bundestrainer Julian Nagelsmann erstmals in die Nationalmannschaft berufen.
So tickt der Mainzer Top-Torjäger.
Er wurde in Darmstadt geboren, wuchs im Vorort Arheilgen in einem Reihenhaus auf. Sein zweiter Vorname ist Michael, sein Vater Top-Manager bei einer Bank, er hat eine jüngere Schwester. Sein Abi machte er mit der Note 2,2.
Für Freunde, Fans, Verein und Familie heißt er Jonny. Jonathan nenne ihn nur seine Oma, verriet Burkardt in einem Vereins-Interview.
Er ist super-bescheiden, höflich, fast schüchtern. Nach dem 3:0 bei St. Pauli, als Doppel-Torschütze Burkardt bei „Sky“ interviewt wurde, sprach er Weltmeister Lothar Matthäus (64) demütig mit „Herr Matthäus“ an, sprach von einer großen Ehre, beim Top-Spiel dabei zu sein.
Kein Bock auf Social Media
Vorm Spiel kaut er Kaugummi, im Bus hört er Hip-Hop. Er mag kein Bier, hat kein Social Media Profil („Da habe ich nicht so Bock drauf“). Als Kind war er Fan von Wickie, dem Wikinger.
Mit 14 wechselte er von der Darmstadt-98-Jugend zu Mainz 05, spielte sich da gemeinsam mit dem gleichaltrigen Abräumer-Kumpel Leandro Barreiro ins Rampenlicht.
2018 holte der damalige Trainer Sandro Schwarz (45, jetzt RB New York) das Duo zu den Profis, sagte den beiden gegenüber BILD eine große Karriere voraus. Doch nach den ersten vier Einsätzen ging es nicht weiter für Burkardt: Er galt als körperlich zu schwach, sollte Muskeln aufbauen.
Erst zwei Jahre später ging es weiter, unter Bo Svensson (45, jetzt Union) wurde Burkardt Stammspieler. Mit Nebenmann Karim Onisiwo (32) spielte er sich in die Herzen der Fans. BILD nannte das Erfolgs-Duo „Jonnysiwo“.
Mit der U21-Nationalmannschaft wurde er 2021 Europameister, bekam danach die Kapitänsbinde und schließlich einen Anruf von Bundestrainer Flick, der ihm Hoffnungen auf die A-Elf machte. Doch im November 2022 der große Rückschlag: Burkardt verletzte sich am Knie, fiel ein Jahr lang aus.
Erst Ende letzten Jahres ging es für Burkardt weiter. In der Rückrunde trug der blonde Stürmer dann mit acht Treffern wesentlich zum Klassenerhalt bei. Aus Dankbarkeit für die Mainzer Unterstützung verlängerte er seinen Vertrag bis 2027. Seit Saisonbeginn ist er hinter Silvan Widmer (31) Vize-Kapitän.
Seine Familie ist sein wichtigster Anker. Immer wieder betonte Burkardt, wie sehr sie ihm geholfen habe, von den ersten Schritten im Leistungs-Fußball bis zur Verletzungszeit. Und nun geht sein Traum von der Nationalmannschaft endlich in Erfüllung. In Darmstadt-Arheilgen werden sie stolz sein.
Bild Zeitung