Portal Chamar Táxi

Notícias Syrer bekommen kaum noch Asyl in Deutschland

Roter.Teufel

Sub-Administrador
Team GForum
Entrou
Out 5, 2021
Mensagens
63,743
Gostos Recebidos
2,003
Neue Flüchtlingspolitik:
Syrer bekommen kaum noch Asyl in Deutschland


c5ea87982a20df516bef5381f8b462ad,dd2702ba

Berlin – Asylanträge von Menschen aus Syrien werden inzwischen größtenteils abgelehnt. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Frage der Abgeordneten Clara Bünger (Linke) hervor. Das betrifft auch Angehörige religiöser und ethnischer Minderheiten – wenn auch etwas seltener.

Laut Innenministerium erhielten im vergangenen Jahr nur noch 5,3 Prozent der syrischen Staatsangehörigen einen Schutzstatus. Konkret heißt das: Die Betroffenen wurden entweder als Flüchtlinge oder Asylberechtigte anerkannt, bekamen einen eingeschränkten Schutzstatus oder ein Abschiebeverbot. Nicht eingerechnet sind Anträge, die gar nicht inhaltlich geprüft wurden. Etwa, weil ein anderes EU-Land zuständig war oder der Antrag zurückgezogen wurde.

Zur Erinnerung: Im Jahr 2024 hatte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf), das die Anträge prüft, noch fast 100 Prozent der Asylanträge von Syrern positiv beschieden oder zumindest ein Abschiebeverbot ausgesprochen. Da saß noch die Ampel-Bundesregierung aus SPD, Grünen und FDP am Ruder. Seit 2025 regiert nun wieder die CDU/CSU mit der SPD. Und macht deutlich restriktivere Asylpolitik.

Merz: Bürgerkrieg in Syrien vorbei

Die zunehmenden Ablehnungen syrischer Asylanträge hängen auch stark mit der veränderten Lage nach dem Sturz von Syriens Ex-Machthaber Baschar al-Assad Ende 2024 zusammen: Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge bewertet Syrien seitdem neu. Inzwischen wird deutlich stärker im Einzelfall entschieden – auch vor dem Hintergrund politischer Aussagen wie der von Bundeskanzler Friedrich Merz, der den Bürgerkrieg in Syrien für beendet erklärte und daraus ableitete, dass es keine pauschalen Asylgründe mehr gebe.

Bild Zeitung
 
Topo