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- Out 5, 2021
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1:2 im Nordderby gegen St. Pauli:
Torwart-Bock lässt Werder abstürzen!
Absturz statt Aufbruch! Werder Bremen verliert das Keller-Nordderby beim FC St. Pauli mit 1:2 – rutscht auf Platz 17 ab und steckt tiefer denn je im Schlamassel.
Seit 13 Bundesliga-Spielen wartet Werder auf einen Sieg. Damit ist der Negativ-Rekord aus der Saison 2012/13 eingestellt. Für Neu-Trainer Daniel Thioune ist es die dritte Niederlage im dritten Spiel. Die erhoffte Trendwende? Komplett ausgeblieben.
Mega-Patzer von Backhaus kippt das Spiel
Dabei hat Bremen die Partie lange im Griff. St. Pauli wirkt in der ersten Hälfte harmlos. Doch dann dieser Nackenschlag: 55. Minute, Flanke von Danel Sinani, Kopfball von Hauke Wahl – kein wuchtiger Abschluss, eher eine Pflichtaufgabe für den Keeper. Doch Mio Backhaus greift daneben, der Ball rutscht ihm durch die Hände ins Tor. 1:0 für St. Pauli. Ein Torwart-Bock mit Folgen.
Es ist erst das dritte Kopfballtor der Kiezkicker in dieser Saison – und ausgerechnet das bringt Werder aus dem Konzept.
Werder zeigt immerhin Moral. Jovan Milosevic, erst kurz zuvor eingewechselt, stochert nach einer Flanke von Samuel Mbangula zum 1:1 ein (62.). Der Leih-Stürmer aus Stuttgart braucht keine 90 Sekunden für seinen Treffer.
Doch statt Stabilität folgt der nächste Aussetzer. In der 70. Minute wird Joel Chima Fujita im Rückraum komplett vergessen. Der Japaner nutzt die Freiheit eiskalt und erzielt mit seinem ersten Bundesliga-Tor das 2:1 für St. Pauli.
Werder wirkt danach ideenlos, fahrig, verunsichert. Ein Team, das im Abstiegskampf keine Antwort findet.
Das Chaos beginnt sogar schon vor dem Spiel. Während Thioune noch bei DAZN im Interview steht, zeigen die TV-Bilder, wie sich Felix Agu beim Aufwärmen die rechte Leiste hält und in die Kabine verschwindet. Thioune bricht das Gespräch ab, sprintet hinterher – Agu fällt aus. Kurzfristig rückt Isaac Schmidt in die Startelf.
Ein Derby, das für Werder zum Sinnbild der Saison wird: gute Ansätze, individuelle Fehler, am Ende null Punkte. Während St. Pauli auf Relegationsplatz 16 klettert, steckt Bremen auf einem direkten Abstiegsplatz fest. Und wenn man solche Spiele verliert, wird die Luft ganz dünn.
Sport Bild
Torwart-Bock lässt Werder abstürzen!
Absturz statt Aufbruch! Werder Bremen verliert das Keller-Nordderby beim FC St. Pauli mit 1:2 – rutscht auf Platz 17 ab und steckt tiefer denn je im Schlamassel.
Seit 13 Bundesliga-Spielen wartet Werder auf einen Sieg. Damit ist der Negativ-Rekord aus der Saison 2012/13 eingestellt. Für Neu-Trainer Daniel Thioune ist es die dritte Niederlage im dritten Spiel. Die erhoffte Trendwende? Komplett ausgeblieben.
Mega-Patzer von Backhaus kippt das Spiel
Dabei hat Bremen die Partie lange im Griff. St. Pauli wirkt in der ersten Hälfte harmlos. Doch dann dieser Nackenschlag: 55. Minute, Flanke von Danel Sinani, Kopfball von Hauke Wahl – kein wuchtiger Abschluss, eher eine Pflichtaufgabe für den Keeper. Doch Mio Backhaus greift daneben, der Ball rutscht ihm durch die Hände ins Tor. 1:0 für St. Pauli. Ein Torwart-Bock mit Folgen.
Es ist erst das dritte Kopfballtor der Kiezkicker in dieser Saison – und ausgerechnet das bringt Werder aus dem Konzept.
Werder zeigt immerhin Moral. Jovan Milosevic, erst kurz zuvor eingewechselt, stochert nach einer Flanke von Samuel Mbangula zum 1:1 ein (62.). Der Leih-Stürmer aus Stuttgart braucht keine 90 Sekunden für seinen Treffer.
Doch statt Stabilität folgt der nächste Aussetzer. In der 70. Minute wird Joel Chima Fujita im Rückraum komplett vergessen. Der Japaner nutzt die Freiheit eiskalt und erzielt mit seinem ersten Bundesliga-Tor das 2:1 für St. Pauli.
Werder wirkt danach ideenlos, fahrig, verunsichert. Ein Team, das im Abstiegskampf keine Antwort findet.
Das Chaos beginnt sogar schon vor dem Spiel. Während Thioune noch bei DAZN im Interview steht, zeigen die TV-Bilder, wie sich Felix Agu beim Aufwärmen die rechte Leiste hält und in die Kabine verschwindet. Thioune bricht das Gespräch ab, sprintet hinterher – Agu fällt aus. Kurzfristig rückt Isaac Schmidt in die Startelf.
Ein Derby, das für Werder zum Sinnbild der Saison wird: gute Ansätze, individuelle Fehler, am Ende null Punkte. Während St. Pauli auf Relegationsplatz 16 klettert, steckt Bremen auf einem direkten Abstiegsplatz fest. Und wenn man solche Spiele verliert, wird die Luft ganz dünn.
Sport Bild
